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[baue gerade] ein Magiesystem mit Hilfe von Symbolen und brauche Anstöße

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Eulenspiegel:
Cool, Sprouts kannte ich noch gar nicht. Werde ich aber bei uns ab sofort als Pausenspiel einführen. :)

Wie man Sprouts evtl. fürs RPG nutzen kann:
1) Der Spieler hat verschiedene Runensymbole, die alle seinen Zauber stärken.
Jede Rune hat dabei drei Eigenschaften. (Normalerweise eine positive Eigenschaft, eine neutrale Eigenschaft und eine negative Eigenschaft.)
 
2) Jeder Strich, der die Rune berührt, aktiviert eine Eigenschaft.
Bei normalen Runen mit höchstens zwei positiven Eigenschaften, sollte der Spieler also versuchen, dass diese Rune nur zweimal berührt wird.
Gute Runen mit drei positiven Eigenschaften sollten dagegen dreimal berührt werden.

3) Anstatt Startpunkte zeichnet der Spieler seine Runen frei aufs Papier.
Jetzt beginnt der Spieler nach den Regeln von Sprouds, seine Runen zu verbinden.

Dabei muss er das Spiel zu Ende spielen. Die Macht der Runen entfaltet sich bloß, wenn es keine weiteren Verbindungsmöglichkeiten mehr gibt. (Solange sich also noch zwei Punkte regelkonform verbinden lassen, muss er diese beiden Punkte auch verbinden.)

4) Wenn er zwei Punkte/Runen verbindet, muss er auf der Verbindungslinie ja einen weiteren/Punkt Rune zeichnen. Der Spieler muss sich bei diesem Punkt entscheiden, welche Rune er dahinzeichnet. Es muss eine der beiden Runen sein, die er verbindet.

Beispiel:
Der Spieler verbindet die Feuerrune mit der Schadensrune. Dann darf er sich aussuchen, ob die neue Rune, die dabei entsteht jetzt die Feuerrune oder die Schadensrune ist.
Er darf nicht eine Hellsichtrune oder so einzeichnen.

optionale Zusatzregel:
5) Gegensätzliche Runen dürfen nicht direkt verbunden werden:
Ich darf die Feuerrune nicht direkt mit der Wasserrune verbinden.
Und ich darf die Hellsichtrune nicht direkt mit der Illusionsrune verbinden.

Ja, ich weiß, dass ist jetzt kein komplett neuer Ansatz, aber vielleicht hilft er dir trotzdem weiter. Ich werde mal über deine Idee schlafen. Vielleicht fällt mir ja morgen noch etwas Neues ein.

Ah ja, Runen sollten einfache und intuitive Symbole sein.
Beispiel:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Rune der Wirkungsverlängerung: 8 (also eigentlich ein Unendlichzeichen)
Zielrune: X
Wasserrune: ~
Eisrune: * (symbolisiert eine Schneeflocke)
Todesrune: t (also eigentlich ein Kreuz. Oder je nach Setting halt das Symbol, das dort mit dem Tod assoziiert wird.)
Hellsichtrune: Ein einfaches Auge
Lichtrune: stiliserte Sonne
Dunkelheitsrune: Halbmond

Falcon:
Danke für die weiteren Tips, wenigstens interessiert es ein paar Leute.

zum Einzelnen:

@DK: Paradroid ist doch ein Rogue Like oder? wüsste jetzt nicht, was das damit zu tun hat.
Was ich mir davon erhoffe, habe ich ja eigentlich schon zweimal geschrieben:
Ich will daß Spielgefühl einen Charakter darzustellen dadurch verstärken, daß man nicht nur ausspielt sondern etwas weniger abstrakt als Probewürfe auch den Tätigkeiten nachgeht. So kann man als Magierspieler selbst an magischen Symbolen hantieren um seine Zauebr zu modifizieren.
Wichtig ist mir dabei, daß es
- strategisch ist (man also gut oder schlecht darin sein)
- es einfach aber variabel ist (wie ein mathematical game)
- das ansehnliche, atmosphärische Ergebnisse (magische Symbole) dabei herauskommen
- daß man die Symbole modular aufbauend und ohne Zeitdruck zeichnet (das heisst nicht aus Steinen legend, nicht mit Stoppuhr im Kampf und schon gar nicht mit Radieren).
- Diese Symbole bewahrt man dann auf, um auch im Kampf schnell wählen zu können welche selbst enwickelte Form man nun zaubert.

@Stahlstadtkind: ich finde die Zeichenregeln für ein Sigill jetzt nicht. Klar, ich habe bei "Heilung" nur die Buchstaben aber es gibt ja zig gleichwertige Möglichkeiten ein Symbol zu zeichnen, einzige Bedingung, es soll sich "richtig anfühlen". Ist fürs RPG natürlich ungeeignet.
Das Spiegeln den Effekt umkehrt ist aber ein netter Gedanke. Mit Spiegelebenen, Rotationsachsen und Inversionszentren habe ich nämlich auch schon herumgespielt.

@Yvo: Was machte man mit dem Runendreieck bei DSA?
Unbongo finde ich jetzt sehr unäthetisch und durch den Zeitfaktor auch serh stressig. Kann man sicher machen, aber ich will das ja nicht als Kampfakt, sondern als "magischer Forschungsakt" umsetzen.

die Buchstabenidee könnte gut sein. Die Buchstabenserien wirken nur etwas trist. Die Möglichkeiten der Andockpunkte finde ich aber etwas beschränkt.

@whisp: Es geht nicht darum wie die Symbole gezeichnet werden. PC Arbeit und Rollenspiel finde ich ganz ungeeignet. Nein, daß muss schon mit Notizbuch und Stift machbar sein. Ausserdem erhöht das ja gerade den "Zauberbuch"-Effekt und ein PC zerstört ihn genau wieder.

@eulenspiegel: ich habe gefühlte 1000 Sproutsskizzen gemacht aber auf die Möglichkeit bin ich noch nicht gestoßen. Deine Idee erfüllt zwar keinen ästhetischen Gesichtspunkt aber vielleicht kann man das ja modifizieren.

Funktionalist:
Ah, dann sollen sich die Spieler ein Grimoire anlegen und im Spontanfall die Möglichkeit haben, zu improvisieren.

mittlerweile bin ich mehr und mehr begeistert von der Idee. Vor Allem Eulenspiegels Ansatz könnte rocken.
Ich würde ein Grimoire dann auf eine bestimmte Spruchanzahl reduzieren und auch Spruchkerne zulassen, die man dann erweitern kann.

Vorschlag:
Anzahl der Linien beeinflusst die Spruchdauer (Es muss gezogen werden, bis nichts mehr geht.)

Ich glaube, ich baue mir mal ein paar Sprüche. ;D)


@Paradroid
in dem Spiel spielt man eine Drohne, die andere Roboter übernehmen kann. Das geschieht durch ein kleines Minispiel gegen den Rechner.
Die Sproutvariante gegen den SL klang für mich nach einer solchen Variante:
Ziel des Spieles ist es, mehr der mittleren felder für sich zu beanspruchen als der Gegner.
Dabei kommen auch logische Gatter, Zeitdruck usw. ins Spiel.

*Threadabo*

Alex

Falcon:
Wir können uns ja alle zusammen hier was erarbeiten (oder mehrere Möglichkeiten).
Ein bisschen destruktive Kritik kann auch nicht schaden  >;D
Spätestens Donnerstag kann ich mich wieder ernsthaft damit beschäftigen, bis dahin fehlt mir die Zeit.

@Grimoire: ja genau, sowas habe ich mir vorgestellt. Es macht ihmo so einfach mehr Spass einen Magier zu spielen.
ich habe mir vor Wochen fürs RPG sogar schon ein passendes besorgt ;D
http://www.zubin.de/Lederbuch/Reisetagebuch:::1_4.html

@Paradroid: gut, dann kenne ich das definitiv nicht. Aber sowas ähnliches wirds sicher sein.

@Crossline:
ENDLICH, ich habs wiedergefunden:
http://www.boardgamegeek.com/boardgame/58671/crossline
Das ist ein topologisches Spiel und kürzlich erst in einem Magazin erschienen.
Anhand dessen habe ich die meisten Versuche gestartet  (auch die Regeln verändert). Die Ergebnisse sind immer einigermaßen ansehnlich, allerdings auch nicht sehr abwechslungsreich (Dreiecke und Vielecke) aber man kann schön mit offenen Andockpunkten und Flächen arbeiten (die beiden hängen voneinander ab also kann man sie von den effekten her theoretisch gegeneinander ausbalancieren). Als Zaubergrad könnte man z.b. die Punkte im Kreis variieren (je mehr, desto komplexer).

Yvo:
@Falcon: Mit den Runendreiecken machte man jetzt nicht soooo viel.
Auf Tharun (Dere, die Welt von DSA ist nämlich Hohl und innen liegt die Hohlwelt Tharun... ...war zumindest um 1991 noch so, als dieses Schwertmeisterset rauskam.) funktionierte Spruchmagie nicht mehr. Magier konnten nur noch mit Runensteinen zaubern, die sie im Spiel finden mussten und dann als Spieler auch ausgehändigt bekamen.
Die Original-Regeln findest du auf der folgenden Seite:

http://www.cedrik.net/dsa/tharun/allerunen.jpg

http://www.cedrik.net/dsa/tharun/index.html

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