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Burton's Alice in Wonderland

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wjassula:

--- Zitat ---Woher kommen diese ganzen unterschwelligen sexuellen Themen?
--- Ende Zitat ---

Die stehen in der literarischen Vorlage noch viel dicker drin und wurden hier noch weiter runtergefahren als einst bei Disney... Ich fand den Film okay, das kann man sich ansehen. Komischerweise haben vor allem die Schauspieler den Film für mich gerettet, die ganze Technik hat mich eher kaltgelassen.

Alice Crocodile Coltrane:

--- Zitat von: Jasper am 17.03.2010 | 19:58 ---Die stehen in der literarischen Vorlage noch viel dicker...

--- Ende Zitat ---

So manches deutet darauf hin, dass Lewis Carroll pädophil war.
Ob er diese Vorliebe physisch ausgelebt hat, ist wieder eine andere Frage.
Möglicherweise/ Hoffentlich nicht.

Einige seiner Fotos und "Briefe an kleine Mädchen" sind noch erhalten und in einem gleichnamigen Buch nachzulesen:

http://www.suhrkamp.de/buecher/briefe_an_kleine_maedchen-lewis_carroll_33254.html

killedcat:
Ich war jetzt drin und ...

ich finde den Film toll. Die Story - so vorhersehbar sie auch ist - wird wunderschön entwickelt. Die Charaktere sind gut umgesetzt. Den Hutmacher fand ich tatsächlich ein wenig stark aufgesetzt aber alle anderen Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Die Story selbst ist eine klassische Abenteuergeschichte mit Heldin. Die Kulissen waren fantasievoll. Stärker als z.B. in the Fall, den ich für seine Optik ja schon bewundere. Und die 3d-Empfindung empfand ich als deutlich besser umgesetzt als in Avatar. Nicht so aufdringlich aber deutlich und eine echte Ergänzung zum Gesamterlebnis. Die Computeranimationen der Figuren waren zum ersten Male so gut, dass ich z.T. vergessen konnte, dass es animierte Figuren sind. Die Hunde und die Hasen! Wow!

Insgesamt eine echte Empfehlung für alle, die einen versponnenen, fantasievollen Film mit leicht düsterer Atmosphäre genießen möchten. Ich glaube, dass Burton hier schon jetzt einen Klassiker für das 3D-Kino geschaffen hat.

Und ich bin ein Fan der Grinsekatze geworden. Einfach super!

alexandro:
Sehr enttäuschender Film. Da bin ich sogar von Disney besseres gewohnt (der Plot könnte direkt aus einem Disney-Streifen der 30er stammen - widerliches Eia-Popeia-Gesülze).

Die 3D-Effekte sind größtenteils unnötig und drangetackert, kein Vergleich zu Avatar oder Kampf der Titanen.

Die Schauspieler spielen tapfer gegen den lahmen Plot an, können aber nicht viel dagegen machen, dass die (eigentlich sehr spannenden) Figuren von Carrol durch die Disney-Schere kastriert wurden.

Dazu dann noch das zuckersüße (und an den Haaren herbeigezogene) Happy-End und meine Toleranzschwelle war ganz klar überschritten: dieser Schrott gehört auf den Müll!

Da war die SyFy-Channel-Umsetzung des Stoffes ("Alice") deutlich besser und einfallsreicher.

Funktionalist:
Ich war sehr zufrieden nach dem Kinobesuch. Die 3D-Effekte haben gerockt, obwohl sie für diesen Film nicht nötig waren. Es gab keine Szene, die den Film zum Knaller hätte machen sollen (ich sage nur Ep.1), aber die Landschaften waren klasse und die verrückten Szenen wurde zumindest angedeutet.

Der Hutmacher hat mich allerdings bitter enttäuscht und die weiße Königin war einfach nur schlecht.

Alice ist übrigens im Buch auch nicht "tiefer". Da kann sie außer Jubeln, Jammern und weinen auch nichts.
Abgesehen davon sah das Mädel richtig lecker aus! ;D

Und Ms. Bonham Carter hat gerockt! So langsam wird sie zu meiner Lieblingsschauspielerin.

Was ich vermisst habe, war ,dass die weiße Armee sich nach Schachvorbild bewegt...
...mehr Wahnsinnsszenen.
...den Hutmacher.
...mehr Gesetzeswahnsinn.
...ein Profil der Schachseite. Die war nämlich nicht nur farblos, sondern auch platt.
...Die Raupe als fiesen Besserwisser. Er hat es nicht geschafft Alice zum Weinen zu bringen. War wohl nicht sein Tag.

Trotzdem war ich gut unterhalten und dankbar, dass dasKino wieder seinen alten Zauber erlangt hat.

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