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braucht ein Setting Landkarten?

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der.hobbit:

--- Zitat von: Blutschrei am 15.02.2010 | 02:12 ---Ich als SL und "Weltenschöpfer" brauche nicht unbedingt eine Karte um mir vorstellen zu können wie eine Welt aussieht. Und die Spieler haben dadurch 1. entsprechend ihrer Charaktere nur Überblick über die Landstriche die ihre Charaktere kennen.

--- Ende Zitat ---
Du als "Weltenschöpfer" hast die Karte vor deinem inneren Auge. Wenn deine Spieler mit den üblichen, menschlich bedingten Fluktuationen dieser virtuellen Karte keine Probleme haben und sich außerdem damit begnügen, dass sie selbst niemals einen genaueren Überblick bekommen, dann brauchst du sicherlich keine Karte.
Ich als SL, der nicht der "Weltenschöpfer" bin, brauche unbedingt eine Karte, denn sonst kann ich mir die Welt nicht vorstellen. Sollte diese nur beschrieben sein, muss ich die Karte selbst malen, das ist unnötige und fehlerträchtige Arbeit.

Holothuroid:
Nein, braucht man ganz sicher nicht in allen Fällen. Eine fertige Landkarte oder eine Methode solche ad hoc zu produzieren, ist aber z.B. wichtig, wenn man z.B. Hexploration betreiben will.

Und wenn man lange genug spielt, wird sich aber wahrscheinlich eine Karte in den Köpfen der Teilnehmer ergeben. Föderation, Klingonen und Romulaner haben je gemeinsame Grenzen, das Reich der Zwerge liegt irgendwo im Osten usw.

Greifenklaue:
kommt natürlich drauf an, was man genau machen will. So wie es bei Dir klingt, würde mir als Spieler eine Karte schon helfen, mich tiefer in dein Setting einzufinden.

Xemides:
Hallo,

vieles wurde ja schon gesagt, und trotzdem werde ich noch mal meinen Senf dazu geben.

Richtig ist, wenn du nur in einer Stadt spielen willst und diese oder die nähere Umgebung nie verlassen willst, brauchst du wahrscheinlich keine Karte.

Wobei ich als Spieler auch da Karten als hilfreich empfinde, um mir ein Bild von der Stadt zu machen und Entfernungen abzuschätzen, vor allem in Fantasystädten.

Willst du ein ganzes Land, Kontinent oder Welt beschreiben, halte ich Karten für unerläßlich. Welten bestehen mehr als nur aus Städten und Dungeons  ;), dazwischen gibt es auch Landstriche, Und selbst wenn als Spieler dort keine Abenteuer beschreibe, gehöhrt eine Beschreibung der wechselnsden Landschaft und ihrer Besonderheiten für mich dazu.

Natürlich mag es sein, dass du das im Kopf hast, wenn du das Setting selber baust, aber bei Kaufsettings sind Karten für mich unerläßlich, um mir ein Bild von der Welt zu machen. Vor allem visualisieren, wie groß die Entfernungen sind, welche Geländemerkmale es gibt etc. pp.

Das schafft ein "ihr reisst 3 Wochen durch die LAnde nämlich nicht", dann weiß ich zwar, wie lange ich brauche, einen wirklichen Eindruck von den Entfernungen habe ich aber nicht.

TRIX:
Ich finde auch, dass es stark auf das Setting was bespielt wird ankommt, bzw. auf die Art des Plots. Wenn nur in einem sehr begrenzten Bereich gespielt wird, in dem die Locations bekannt und die Wege dazwischen irrelevant sind (z.B. Abenteuer in einer Stadt, wo die Zeit kein entscheidender Faktor ist), dann braucht man nicht unbedingt eine Karte. Wenn man die Spieler aber durch eine Stadt jagt, vllt. sogar auf einem Verfolgungsabenteuer o.ä., dann finde ich eine Karte durchaus sehr nützlich (Mhhh wo könnten die hin sein?). Ebenfalls finde ich eine Karte wichtig (zwar nicht essentiell, aber dennoch), wenn die Spieler z.B. durch das ganze Land/den ganzen Kontinent, etc. reisen. Wenn z.B. der Plot sagt: ihr könnt A, B oder C und vllt. auch noch D machen, dann ist es schon hilfreich, wenn die Spieler visuell abschätzen können, was sie evtl. für ABCD brauchen (mhhh für A müssen wir erstmal durch eine Wüste reisen, da wäre es vllt. doch sinniger erstmal C zu machen, wo wir diese Bottle of endless water finden sollen.). Natürlich kann man das den Spielern auch sagen, aber ich finde Visualisierung da besser. Ist halt auch viel Geschmacksache.

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