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braucht ein Setting Landkarten?
Grimtooth's Little Sister:
Eben weil ich sehr visuell bin, brauche ich Karten. Auch nicht IMMER - also nicht für jedes Dorf oder Haus, da nur wenn wir länger bleiben, egal ob ich SL or Spieler bin. Die Karten müssen auch nicht immer detailiert sein, aber ich bevorzuge meistens Details.
Ich hab auch fast immer Karten vorbereitet, auch wenn meine Spieler sie vielleicht heute nicht brauchen.
Robert:
Also mein erster Blick in einem neuen Rollenspiel gilt meistens der Weltkarte.
Liegt keine bei, ist das schon mal ein Minuspunkt.
Swashbucklers of the 7 Skies z.B. hat grobe Karten der Himmel, der Position der Wolkeninseln relativ zueinander und zum Sonnen-/Mond-Orbit.
Eigentlich fehlen mir noch Karten der wichtigeren Inseln, die nach den Beschreibungstexten zu zeichnen ist IMHO unnötige Arbeit, die hier dem Käufer aufgehalst wird.
7te See dagegen hat nicht nur eine klasse aufgemachte Karte auf der Innenseite des Regelbandes, sondern auch gesonderte Provinzkarten mit Städten im SL-Teil.
Gut, die hatten auch mehr Bücher um Platz dafür zu finden(und mehr Geld vom Kunden dafür kassiert).
Ich hab auch die Entwicklung meines eigenen Settings(wurde nie vollendet, da kein Bedarf) mit einer groben Kontinentalkarte angefangen.
Wie hätte ich denn sonst Reiche, Völker und andere Attraktionen verorten sollen?
Klar kann ich ein Geographiebuch schreiben, aber eine Karte malen und mit Legende versehen ist schneller und intuitiver.
Im Spiel, vor allem als Spieler, brauch ich die Karte normalerweise nur, um Reiserouten zu planen, oder um nachzusehen wo vor Xhundert Jahren das Königreich Y war(wenn man z.B. die Ruinen der Hauptstadt nach einem Artefakt abgrasen soll).
Auch hier: Klar könnte der SL das erzählen, oder würfeln lassen. Aber mit Karte zum Anfassen macht es MIR mehr Spass.
Imago:
Also ich persönlich brauche Karten. Ich habe mir schon Fantasyromane/Rollenspielbücher wegen Weltkarten gekauft und bin meistens nicht nettäusht worden.
Aber allgemein ... ist das wahrscheinlich nicht unbedingt notwendig. Aber schön allemal.
Herr der Nacht:
Karten sind ähnlich wie Relation-Ship-Maps:
Wenn ich Inspiration benötige schaue ich einfach auf eine Karte und erkenne auf einen Blick "ah sieh an, die liegen ja ziemlich nah nebeneinander, da könnte man ja..."
Die visuelle Komponente wird oft und gerne unterschätzt, aber Informationen in Textform von a-z sind nun mal nicht unbedingt das übersichtlichste.
Erst die Umgebung macht ja z.B eine Stadt aus. Anhand der Position auf der Karte kann man sagen was für ein Typ Stadt es z.B ist. Was wiederum auch für Weltenbauer den positiven Effekt hat, hier wiederum auf neue Ideen bezüglich Setting-Ausarbeitung gebracht zu werden.
Hält man hingegen alles im luftleeren Raum, schränkt dass sogar eher die Kreativität ein, siehe auch was die Herren Umberto Eco oder Tolkien dazu schrieben. mMn ein ohnehin im Fantasysektor oft gemachter Fehler, zu denken sich auf Setzungen festzulegen würde die Kreativität einschränken. Im Gegenteil, sie wird dadurch erst ermöglicht, den kreative Freiheit findet nicht luftleeren Raum statt.
Christoph:
Also für meinen Teil finde ich das Vorhandensein von Karten wichtig. Spiele die keine anständige Map zu den wichtigen Locations haben, haben bei mir einen dicken Minuspunkt.
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