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[TV-Serie] FlashForward

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Eulenspiegel:
@ Jahleesu
OK, ich hoffe sogar, dass es genau so abgefahren wie Lost wird.

SG-Universe fand ich auch langweilig.

@ Kleine Schwester
Naja, Lost war sehr erfolgreich.
FlashForward wurde als dessen Nachfolger konzipiert. (Und alle Leute, die ich kenne und die Lost toll fanden, finden FlashForward zumindest interessant.)

Das lässt darauf schließen, dass FlashForward auch erfolgreich sein wird. (Selbst wenn nur die Hälfte der Lost-Fans sich FlashForward anschauen, wäre es kein Totalflopp.)

Und klar:
Wer Lost bescheuert fand, der wird auch an der Nachfolgeserie keinen gefallen haben.
Aber FlashForward wurde schließlich nicht für die Leute gedreht, denen Lost zu abgefahren ist.
FlashForward wurde für die Leute gedreht, die Lost toll finden.

Grimtooth's Little Sister:
Naja Deutschland sucht den Superhirni ist auch erfolgreich...

Ich frag mich nur generell was man an so einem Zeugs toll finden kann. Viel zu verwirrend und ohne echte Story. Aber das hab ich mich auch bei der Neuauflage von Kampfstern Galactica und bei Stargate gefragt. Da hab ich auch kaum mehr als ein paar Folgen ausgehalten.   ;D

Heretic:
Aber Stargate hatte ein Konzept.
Das hat Flash Forward NICHT, zumindest nicht, wenn man einige Stimmen der US-Zuschauer zugrunde legt.

Eulenspiegel:

--- Zitat von: Grimtooth's Little Sister am  2.03.2010 | 20:31 ---Naja Deutschland sucht den Superhirni ist auch erfolgreich...
--- Ende Zitat ---
Richtig. Und ich bewundere Leute wie Dieter Bohlen, die es schaffen, aus Scheiße Gold zu machen. (König Midas wäre neidisch. :))

Nicht falsch verstehen: Ich finde die Sendungen "Deutschland such den xyz" als Zuschauer auch total bescheuert.
Aber aus marktwirtschaftlicher Sicht sind die Sendungen genial:
Du hast kaum Kosten und nimmst Millionen durch Werbepausen ein.
Und nebenbei fällt auch noch ein lukrativer Plattenvertrag ab, durch den du zusätzlich Kohle schefelst.

Daher: Als Zuschauer schalte ich weg. Sollte ich jedoch jemals Produzent werden, überlege ich mir ein ähnliches Konzept.

Aber zurück zu FlashForward:
Ob die Serie einen Story hat, kann ich bisher noch schlecht beurteilen.
Wobei hier die Frage ist, was du unter "Story" verstehst:
Meinst du eine fortlaufende Meta-Story? Und wenn ja: Muss sie in jeder Folge auftauchen, oder würde es ausreichen, wenn sie wie bei Akte-X alle 10-20 Folgen auftritt?

Verwirrend finde ich bisher weder Lost noch FlashForward. (Wobei ich bei FlashForward auch nur den Pilotfilm kenne. Kann sein, dass es später noch verwirrend wird.)
Ich würde die beiden Serien eher als "abgefahren" bzw. "abgedreht" oder auch als "schräg" bezeichnen.


--- Zitat ---Ich frag mich nur generell was man an so einem Zeugs toll finden kann.
--- Ende Zitat ---
Was ich daran so toll finde:
1) Es ist mal eine innovative Story. Die meisten Stories kommen einem irgendwie schon bekannt vor. Und zugegeben kommen die einzelnen Elemente einem hier auch bekannt vor. Aber die Kombination ist halt eine, die es bisher nicht gab:
Bei Lost haben wir die Kombination von "Robinson-Cruso-Survival" mit "übernatürliche Phänomene" und "Verschwörungstheorien" kombiniert mit "moralischen Dilemmata" sowie "unklare Freund-Feind Unterscheidung".
Jeden Punkt für sich gab es schon dutzende Male. Aber diese Kombination ist imho einmalig. (Wobei ich persönlich ein Freund von allen 5 Punkten bin. Daher finde ich eine Serie, die alle 5 Punkte kombiniert so besonders toll.)

Bei FlashForward kann ich noch nicht soviel dazu sagen. Aber bisher haben wir: "Verschwörungstheorie" zusammen mit "übernatürlichen Phänomen" und "einschneidendes Erlebnis, das die Welt verändert".
Was ich persönlich auch interessant finde: Meistens geht es bei Verschwörungstheorien um irgendwelche streng geheimen Sachen, von denen nur Eingeweihte wissen, dass es existiert und außerhalb dieser eingeweihten Gemeinschaft existieren nur Gerüchte über die Existenz.
Hier jedoch wissen alle Menschen weltweit, dass der Blackout und die Zukunftsvisionen existieren. (Der Blackout ist damit keine Verschwörungstheorie im klassischen Sinne, ähnelt ihr aber thematisch.)

2) Ich stehe auf Mystery. Ich mag es, wenn es ein großes Geheimnis gibt, das erst nach und nach aufgeklärt wird und wo man erst zum Ende hin die Lösung erfährt. (Blöd finde ich Serien, wo es zwar ein großes Geheimnis gibt, aber der Zuschauer nichts über das Geheimnis erfährt. Blöd finde ich auch Serien, wo das große Geheimnis bereits nach 2-3 Folgen aufgeklärt wird. Genial finde ich dagegen Serien, wo das Geheimnis nach und nach gelüftet wird.)
Inwiefern FlashForward diesen meinen persönlichen Wunsch erfüllt, kann ich natürlich nicht sagen. Aber ich gebe ihnen einen Vertrauensvorschuss.

@ Heretic
OK, davon will ich mich lieber selber überzeugen, anstatt den US-Zuschauern zu vertrauen. (Wenn die US-Zuschauer Recht haben, kann ich die Serie immernoch wegschalten.)

Grimtooth's Little Sister:
Innovativ mag Lost ja sein, aber herrje, die Leut hängen auf einer Insel fest. Wohl die ganze Serie (ich hab mir nicht viel davon angetan). Und dann ist die Hälfte der Story Flashbacks, die ich eigentlich immer verwirrend finde. Was genau ist da eingentlich die übergeordnete Story? Das ist alles so zufällig aus der Luft gegriffen.

Akte X hab ich gegen später übrigens auch nicht mehr gesehen. Das war alles nur noch total konstruiert. Vielleicht versuch ich es irgendwann nochmal.

Flashback spielt wenigstens nicht auf einer Insel.Von daher versuche ich es vielleicht sogar mal. Mystery mag ich ja auch, aber es muss halt überschaubar bleiben, nicht mit 100 gegeneinander fast austauschbaren Personen.

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