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Das wilde Aventurien

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Yehodan ben Dracon:
O.k., ja sehe ich ein. Ich habe nur versucht, das Fluchen als Ausprägung für etwas anderes runterzubrechen als Eigenschaft schwächen, da letzteres ja nur sehr kurzfristig wirkt, aber das Setting längerfristige Verfluchungen vorsieht.

Da muss ich wohl noch mal ran, insbesondere das mit der Verschlechterung der Einstellung. Aber das ist ja nur Nebensache.


--- Zitat von: Harlan am 22.10.2010 | 11:11 ---Außerdem ist es problematisch, dass eine simple Probe auf Einschüchtern das Gegenüber sicher zu einem Dienst erpressen soll.
--- Ende Zitat ---

Naja so liefe es ja bei einer vorgehaltenen Knarre auch. Und das habe ich als Analogie herangezogen: "Wenn Du nicht tust, was ich sage, dann geschehen Dir "schlimme Dinge" (tm)!" Bei einem Wurf auf Einschüchtern ist der Gegner dann eingeschüchtert und fügt sich wahrscheinlich. Dafür ist die Fähigkeit doch da? Wenn der Wurf gelingt und der Gegner macht dann doch nicht das, was ich sage, dann ist die Fertigkeit doch entwertet? Dann kann ich ihn nur noch erschießen.

Natürlich soll ein Wurf einen nicht willenlos machen und er wird versuchen, seinem Schicksal zu entkommen und den Dienst zu biegen und hinauszuzögern, aber eine messbare Wirkung muss es doch haben?

Man könnte natürlich noch einbauen, dass das Opfer die Wahl hat, den Dienst nicht zu erweisen, dann aber eine Zauberwirkung zu spüren bekommt.
Aber wird das nicht wieder zu fitzelig? Und wenn er die Wahl hat, wieso dann noch auf Einschüchtern würfeln?

Was simuliert denn der Wurf bei Euch? (Beim normalen "Knarre-am-Kopf-Szenario", was ja auch +2 geben dürfte.)

sir_paul:

--- Zitat von: Yehodan ben Dracon am 22.10.2010 | 11:35 ---Was simuliert denn der Wurf bei Euch? (Beim normalen "Knarre-am-Kopf-Szenario", was ja auch +2 geben dürfte.)

--- Ende Zitat ---

Das hängt wohl stark von dem Opfer ab, es gibt einige Willensstarke Menschen die würden eher sterben bevor er Sachen erledigt welche für ihn voll und ganz tabu sind. Wie würde so ein Opfer reagieren?

Natürlich eingeschüchtert und voller Angst vor dir, eventuell würde es so weit wie möglich mitspielen aber die ganze Zeit eine Möglichkeit suchen deiner Aufgabe zu entgehen, eventuell bei dir einschleimen und (nützliche) Gegenvorschläge machen und Kompromisse suchen. Eventuell aber auch einfach deine Kugel erwarten (als letzte Möglichkeit).

Einschüchtern ist nicht "totale Macht über Menschen", egal wie gut der Wurf war. Genausowening wie man mittels Überzeugen jeden von allem überzeugen kann.

Yehodan ben Dracon:
Ich wil Dir nichts vorschreiben und bin selbst der Meinung dass Einschüchtern und Überreden nicht die Marionettemacht sind, sondern allenfalls beeinflussen, aber nicht beherrschen, ABER:


--- Zitat von: sir_paul am 22.10.2010 | 11:43 ---Das hängt wohl stark von dem Opfer ab, es gibt einige Willensstarke Menschen die würden eher sterben bevor er Sachen erledigt welche für ihn voll und ganz tabu sind. Wie würde so ein Opfer reagieren?
--- Ende Zitat ---

Dafür gibt es den vergleichenden Wurf und entsprechende Talente (Eiserner Wille anyone?) und natürlich Modifikatoren. Ich denke, hier ist man auf einem serh schmalen Grat. Wenn ein Charakter die Möglichkeit hat, einen anderen zu Staub werden zu lassen (Kämpfen, Arkane Fertigkeit), dann sollte das Face der Gruppe auch einen ähnlichen "impact" (Einfluss triffts nicht genug) auf den Gegner haben.
Der Gegner wird eingeschüchtert sein und wird so handeln, dass er keinen Ärger kriegt. Sonst ist doch die Fähigkeit unnütz.

Harlan:
Knarre am Kopf ist wirklich sehr grobschlächtig und sogar da kann man sich an den Kampf-Wirkungen orientieren: Deine nächste Aktion gegen den Bedrohten wird erleichtert (sein Wille zur Gegenwehr geschwächt), oder er ist gar so erschüttert, dass er Handlungsunfähig wird (was schade wäre, wenn er einen komplizierten Dienst ausführen soll):

Beim "Geldabheben" wird die Kassiererin von der Waffe so verschüchtert, dass ihre zitternden Hände die Kasse nicht öffnen können. Der Kunde steht stocksteif und macht sich in die Hose  - er ist unfähig,  die Armbanduhr zu lösen.

Ich kann mir auch vorstellen, dass ein verwarztes Opfer sich so schämt, dass es sein Geischt lieber unter einen Decke verstecken will anstatt Dir zu Diensten zu sein.

In dem Bereich, wo Du nur vis compulsiva anwendest, bleibt viel Spielraum für den Ausgang des Konfliktes. Das ändert sich erst mit vis absoluta (Puppet).

sir_paul:

--- Zitat von: Yehodan ben Dracon am 22.10.2010 | 11:48 ---Wenn ein Charakter die Möglichkeit hat, einen anderen zu Staub werden zu lassen (Kämpfen, Arkane Fertigkeit)
--- Ende Zitat ---

Es gibt Wesen die sind gegen normale Angriffe immun, es gibt wesen die sind gegen Arkane Angriffe immun, es gibt Wesen die sind gegen Einschüchtern immun, es gibt immer Ausnahmen!



--- Zitat von: Yehodan ben Dracon am 22.10.2010 | 11:48 ---dann sollte das Face der Gruppe auch einen ähnlichen "impact" (Einfluss triffts nicht genug) auf den Gegner haben.
--- Ende Zitat ---

Ganau, bei den meisten Wesen wird er durchaus erfolgreich sein, aber es gibt Ausnahmen!

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