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[Arukh] eigenwillige Fantasy schwappt rein
Callisto:
Das stimmt allerdings, die hatten aber halt mehr Schmuckgegenstände. Ich glaub, weil sie fast nur Weichmetalle zur Verfügung hatten? Aber die Indianer Nordamerikas? Da steht auch nur was von Kupfer. Ich stimm dem aber zu, es muss keine Katastrophe geben um keine Metalle zu haben, Metall wächst nun mal nicht auf Bäumen.
Tourist:
Mein Google-Fu ist da schwach und mehr kann ich nicht anbieten. (z.B. wann sich das Tomahawk von der Wurfkeule in eine Eisenwaffe verändert hat)
Wollte nur widersprechen dass es keine Metallverarbeitung in Amerika gab.
Sorry fürs OT.
Holothuroid:
Als Welt mit wenig Metall ist natürlich Dark Sun ein Klassiker, aber das ist keine Inselwelt, sondern eine Wüste. Also immer an.
--- Zitat ---Die Inselwelt ist eigentlich Hintergrundmusik, während im Vordergrund Abenteuer in Städten, Inselwildnis, Dungeons und der Geisterwelt stehen.
--- Ende Zitat ---
Wenn du das schlüssig haben willst, solltest du eine Grund haben, wo die sog. Dungeons herkommen. Das hat Earthdawn ja sehr fein vorgemacht.
Warum willst du denn Seefahrt und Wechsel zwischen den Insel so in den Hintergrund rücken, wenn ich fragen darf?
verminlord:
--- Zitat von: Seewetter am 23.03.2010 | 23:18 ---„Arukh“ ist eigenwillig heißt in erster Linie, dass es weder ein typischer Schauplatz für Kämpfe mit Schwertern ist noch ein Mantel und Degen. Denn die Hauptprämisse des Settings ist: „Wo wäre eine Fantasywelt --ohne Metallverarbeitung?“
--- Ende Zitat ---
Diesselbe Idee beschäftigt mich schon länger und deshalb einige Anmerkungen. Als gute Quelle habe ich "Märchen aus Polynesien" empfunden. Die Gewaltbereitschaft der Menschen dort, auch ohne Metall, ist hoch. Der stärkste Faktor wäre die Isolation und die Ressourcenknappheit. Interessant wären dann gewisse soziale Experimente die dort stattfanden, wie die Geschlechterhäuser, Prostitution als Hervorstellungsmerkmal und Anderes. Auch die Tierwelt mit Mutationen (Fliegen ohne Flügel) und Miniaturisierung (Zwergelefanten) ist äußerst interessant und für Fantasy ausschlachtbar.
--- Zitat von: Seewetter am 23.03.2010 | 23:18 ---Ich wüsste gerne:
Wie gefällt euch der Name? (Er ist nur einer von vielen und ich könnte ihn gerne gegen etwas gefälligeres tauschen)
--- Ende Zitat ---
Gefällt mir.
--- Zitat von: Seewetter am 23.03.2010 | 23:18 ---Die Inselwelt ist eigentlich Hintergrundmusik, während im Vordergrund Abenteuer in Städten, Inselwildnis, Dungeons und der Geisterwelt stehen. Kommt euch das dumm vor?
--- Ende Zitat ---
Gerade die Inselwelt und die damit verbundenen Probleme sind interessant.
--- Zitat von: Seewetter am 23.03.2010 | 23:18 ---Das Setting lässt sich historisch nicht einordnen. Es gibt Flugschiffe und Granaten neben allerlei nichtmetallischen Waffen. Der technologische Stand ist mit der Erde auch deshalb nicht vergleichbar, weil magische Fähigkeiten in vielen Fällen in Justiz, Medizin, Kriegskunst und Nachrichtenwesen eine Rolle spielen. Könnt ihr mit Nicht-Fäntelalter-Nicht-Steampunk-Fantasy leben?
--- Ende Zitat ---
Ich wüsste nicht wo das nicht Fantasy sein sollte. Magie als Alltagsgegenstand habe ich schon vor langer Zeit gemacht. Daher für mich nichts Ungewöhnliches.
Funktionalist:
Ich zocke gerade in einer Runde, die man grob als Planescape ohne Metall und mit drastischem Darksunanstrich beschrieben kann (Also kleine Realweltschollen in einem Andersraum auf denen eine sehr metallarme (also nur Kupfer) Fantasywelt existiert.)
Das Setting funktioniert sehr gut und ist irgendwie sehr schön archaisch.
Ich mag diese Grundidee, aber da muss noch mehr kommen!
Das Reisen zwischen den Inseln ist ja extrem wichtig hier und wahrs. auch die Suche nach Süßwasser und Nahrung.
Ich habe das jetzt Proas im Kopf, die von weisen Männern übers Mehr geführt werden, die die unterschiedlichen Wellenmuster mit ihren Hoden erspüren. (Das ist auch der Grund, weshalb das ein reiner Männerjob ist. btw. das ist nicht erfunden.)...
Halbnackte Abenteurer mit Schleudern und Ochsenkarren mit Holzachsen. Vulkane und Jungfrauenopfer, Dämonen und Körperwandler, Kinderfresser und Fischdämonen.
Wirkungsvolle Gebete und mit schwarzen Sand auf weißen Strand gestreute Beschwörungskreise.
Anfang ist nett, aber da muss noch mehr kommen, dass man es bespielen wollte.
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