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LARPer sind böse! - The Wild Hunt
Samael:
--- Zitat von: Bad Horse am 2.05.2010 | 15:54 ---Wobei wir hier in Stuttgart ja vor ca. 15 Jahren einen Mord im Larper-Milieu hatten... :P
--- Ende Zitat ---
Echt? Lass hören!
Heretic:
@Samael: Das war ein Vampire LARPer.
WitzeClown:
--- Zitat von: Heretic am 2.05.2010 | 23:07 ---@Samael: Das war ein Vampire LARPer.
--- Ende Zitat ---
Warum wundert mich das jetzt kein Stück? ::)
EDIT: Aus dem DROSI Archiv:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
--- Zitat ---Im so genannten "Fantasy-Mord-Prozess" von Stuttgart hat die Staatsanwalt-
schaft am Mittwoch eine lebenslange Freiheitsstrafe für den angeklagten Laien-
schauspieler gefordert. Der Verteidiger des 28-Jährigen bezeichnete seinen
Mandanten dagegen als erheblich vermindert schuldfähig und plädierte für eine
Freiheitsstrafe von elf Jahren. Mit acht Schüssen hatte der angeklagte Mann
im vergangenen Mai in Stuttgart einen 25 Jahre alten Bekannten aus einem
Fantasy-Spielverein niedergestreckt. Umstritten war bis zuletzt die Frage der
Schuldfähigkeit des Täters. Staatsanwalt Matthias Enzensberger sprach am
Mittwoch von einer besonnenen Tat, einer "kaltblütigen, hinrichtungsgleichen
Tötung". Der Hass auf das Opfer habe im Vordergrund gestanden, nicht aber
Selbstmordgedanken oder Amokfantasien, sagte der Ankläger. Der Angeklagte habe
den Filmstudenten und Schauspieler beneidet, der Mitte des Jahres 1998 in den
Rollenspielverein gekommen sei und bei allen beliebt war. Durch den
Konkurrenten habe der Angeklagte seinen Einfluß bedroht gesehen und die
Beschneidung seiner Rolle des "brillanten, charismatischen" Fürstbischofs
befürchtet. Diese Rolle sei der Lebensmittelpunkt des Angeklagten gewesen, der
im Privatleben "gescheitert" gewesen sein - arbeitslos, hoch verschuldet und
ohne soziale Bindungen. Gerade deshalb sei die Aussage des Angeklagten aber
glaubhaft, argumentierte Verteidiger Klaus Rücker. Der Mann habe ein "Gefühls-
chaos" erlebt und "seelische Qualen" erlitten, als er nach immer größeren
Differenzen mit den anderen Mitgliedern den Ausschluß aus dem Verein
gefürchtet habe. Charakteristisch für die seelische Störung des Angeklagten
sei laut Aussage des psychiatrischen Sachverständigen die Unfähigkeit, mit
Konfliktsituationen angemessen umzugehen, sagte Rücker. So habe der Angeklagte
schon vor der Tat innerlich "mit seinem Leben Schluß gemacht". Trotz ernst-
hafter Selbstmordabsichten habe der Angeklagte es nach der Tat "einfach nicht
mehr fertig gebracht, sich umzubringen". Der 28 Jahre alte Angeklagte aus
Reutlingen verlas im Anschluß an die Plädoyers eine Erklärung, in der er
seine Tat "ein schreckliches Verbrechen" nannte und die Verwandten des Opfers
um Vergebung bat. Das Urteil wird am (kommenden) Freitag gesprochen.
--- Ende Zitat ---
גליטצער:
~;D Und dabei hat die Jugendzeitung "Mädchen" sich damals doch noch so sehr bemüht die LARPer zu resozialisieren...
Jed Clayton:
Zu Filmen mit und über LARPer fällt mir persönlich immer nur eines ein:
"Lightning bolt! -- Lightning bolt... lightning bolt!" usw. ;D
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