Medien & Phantastik > Multimedia - Spiele
Text oder Grafik?
MadMalik:
Frage ist auch, lohnt sich gute KI überhaupt? Gutes Beispiel ist da Supreme Commander, da gab es (bis zu einer per Patch nachgereichten überharten KI) keine schummelden Rechnergegner. Die KI hat mit dem gearbeitet was sie hatte, sei es Resourcen oder Sensoreninput gewesen. Die KI hat daher vor allem im freien Skirmish richtig auf die CPU Power geschlagen (wobei mir das mit meinem neuen Rechner nicht mehr so auffällt). Praktischer Unterschied zu der schummelnden KI in anderen Spielen gab es allerdings nicht, genausowenig wie zu dem durchschnittlichen menschlichen Spieler vom rein spieltechnischen Ablauf her. Ich hab trotzdem nach dem selben Prinzipien gespielt agiert und reagiert wie sonst auch.
Schlaue KI hat keinen spielerischen Mehrwert solang es dem Spieler an sich gar nicht auffällt das hier mal ausnahmsweise nicht Maphack/Endlosresourcen AI am laufen ist. :-\
Und gegen 'Grafikblender' hab ich auch nichts, wenn eine neue schöne Grafikengine auf den Markt geworfen wird, dann steht sie ja meist jedem zur Verfügung der eine Lizens erwirbt. Was auch mehr auf Design bedachten Softwarehäusern hilft passabel aussehende Spiele auf den Markt zu werfen (Gute 2D/3D/SFX Künstler mal vorausgesetzt) und auch zur Zeit 'schlechter' Grafik und Textadventure gab es einen haufen Müll den man nicht hätte spielen müssen, einen wirklichen abrutsch was Qualität angeht merke ich nicht sonderlich, wenn auch der Markt sich mehr für die Casualgamer öffnet was meist einen leichteren, herausforderungsloseren Gameplaystil propagiert. Aber auch nicht schlimm, denn der Markt ist inzwischen groß genug und die Technick weit genug das man auch aus kleinen Software und Indy Häusern lecker Hardcorespielchen bekommt.
Aber alte Artikel lesen ist immer lustig, letztens hab ich in meiner alten C64 Zeitschrift geblättert, von Filmreifer Grafik, praktisch einem Interaktiven Filmerlebnis wurde da beim Review von Maniac Mansion geschwärmt. :D
der.hobbit:
Die Frage ist ja auch, wie gut die KI überhaupt sein darf. Wenn man im Schach immer nur verliert, macht das bald keinen Spaß mehr ;)
Ewige Ressourcen, mystische Gebäudegenerierung und Einheiten-Entstehung haben mich aber immer genervt, ich finde, dass man das doch sehr deutlich merkt. Genauso wie Computergegner, die im Szenario sofort mit einer riesigen Übermacht anfangen, und es nur darum geht, diesen Anfangsvorteil wegzubomben.
Ein:
I second FOF.
Bluerps:
--- Zitat von: der.hobbit am 27.05.2010 | 22:18 ---Ewige Ressourcen, mystische Gebäudegenerierung und Einheiten-Entstehung haben mich aber immer genervt, ich finde, dass man das doch sehr deutlich merkt. Genauso wie Computergegner, die im Szenario sofort mit einer riesigen Übermacht anfangen, und es nur darum geht, diesen Anfangsvorteil wegzubomben.
--- Ende Zitat ---
Genau. Das ist auch der Knackpunkt - sobald die schlechte Qualität der KI negativ auffällt muss was besseres her.
Bluerps
Yerho:
Ein umfangreicher Satz komplexer und kombinierbarer - im Vorab erstellter - Verhaltensroutinen schlägt im Spiel alles, was dem KI-Begriff auch nur nahe kommt. Wenn man Gegner will, die sich genial, aber auch mal irrational verhalten und/oder Fehler machen, bieten sich menschliche Gegner im Multiplayer an. Ansonsten möchte man doch - Hand aufs Herz - beim Computergegner zwar einen reichen Schatz ausgefeilter Strategien/Taktiken, der aber dennoch so überschaubar ist, dass man die Mechaniken noch erkennen kann. Der Sinn eines Spiels besteht doch darin, diese Mechaniken zu durchschauen, sie für sich selbst und/oder gegen den Computergegner anzuwenden.
Das Problem ist doch nicht das Fehlen künstlicher Intelligenz, sondern die Existenz künstlicher Dummheit im Spiel, wie sie durch halbherzig programmierte Verhaltensroutinen entsteht. ;)
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