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Machete

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Arbo:
Tja also ... mir hat der Film sehr gut gefallen. Keine wirkliche Fehlbesetzung ... trashig war der Film auch. Ich sage nur Darm ... mensch, das war c00L. ;) Thema - illegale Einwanderer - war streckenweise aufgesetzt, aber nicht so, dass es zu ner Hochnotpeinlichkeit verkam. Tja und Steven ... als eine Persiflage seiner selbst ... einfach nur geil! Das Ende ... einfach ... genüsslich. Mensch, hat der Mann Humor. ;)

Tja und Trejo wurde die Rolle sprichwörtlich auf dem Leib geschrieben. Der Mann kann wirklich nur rumstehen ... in den "zwischenmenschlichen" Szenen bewirkte allein das schon den Trash. Super!

Insgesamt sehr, sehr schönes Poppcorn-Kino mit einer schönen Auswahl an C-Movie-Darstellern (Cheech, Don und Jeff). Im Grunde habe ich genau das bekommen, was ich mir von Trailer erhoffte. Jetzt hoffe ich nur, dass auch "Hobo with a Shotgun" mindestens so c00L wird.

Arbo

Morpheus:
Gschmeidiges Filmchen.  ;D

Als Machete nach der Abschluss Metzelei seine Machete in Siegerpose über den Kopf gehalten hat, haben wir das gleiche im Kino mit unseren leeren Bierflaschen gemacht....

Lyonesse:
Vielleicht schiebt Rodriguez jetzt auch noch die Werwolfdamen nach, die zünden dann vielleicht auch besser bei mir als Machete. Trotz überdrehter Gewalt und einem weiteren Versuch einer Hommage an ein Genre-Kino, das weder die Macher noch die Zuschauer selbst wirklich erlebt haben, war Machete mit dem Drehbuch rundheraus zum Scheitern verurteilt. Obwohl sich Danny Trejo und das ganze Ensemble mehr oder weniger nach Kräften bemühten, war aus dem müden und abgedroschenen Plot wohl einfach nicht mehr rauszuholen; daran änderte der cartoonhafte Versuch, dem Zuschauer eine polititsche Message unterzujubeln auch nicht viel.
Mir ist klar, dass der Streifen ein no-brainer sein sollte, aber er ist einfach nicht unterhaltsam genug geworden um zu gefallen. Lobend hervorheben muß man aber, dass Rodriguez sein Ensemble ganz gut handhabt und alle ihr Spotlight bekommen. Ansonsten sollte er jetzt endlich mit den She-Wolves anfangen oder das Feld Tarantino überlassen, der das alles doch noch ein wenig besser draufhat.

PS: Und was Ensemblefilme bzw. Genre-Kino Hommagen angeht, so wurde mir nach Machete erst bewußt, wie gut The Expendables eigentlich wirklich waren.

Ranor:

--- Zitat von: Lyonesse am 11.04.2011 | 20:29 ---Trotz überdrehter Gewalt und einem weiteren Versuch einer Hommage an ein Genre-Kino, das weder die Macher noch die Zuschauer selbst wirklich erlebt haben, war Machete mit dem Drehbuch rundheraus zum Scheitern vanzeerurteilt.
--- Ende Zitat ---
Mir ist es eh´ vollkommen unverständlich, was an diesen künstlich auf alt und trashig getrimmten Filmen so toll sein soll - außer künstlich wirkendem Quatsch ist da bisher nichts bei rausgekommen.

--- Zitat ---PS: Und was Ensemblefilme bzw. Genre-Kino Hommagen angeht, so wurde mir nach Machete erst bewußt, wie gut The Expendables eigentlich wirklich waren.
--- Ende Zitat ---
Ja, defintiv.

Lyonesse:

--- Zitat von: Ranor am 11.04.2011 | 22:50 ---Mir ist es eh´ vollkommen unverständlich, was an diesen künstlich auf alt und trashig getrimmten Filmen so toll sein soll - außer künstlich wirkendem Quatsch ist da bisher nichts bei rausgekommen.

--- Ende Zitat ---

Letzten Endes geht es um den Versuch künstlich Kult zu erzeugen und damit Kasse zu machen, was ja auch erstmal völlig legitim ist, allerdings nutzt sich das Ganze nicht nur zunehmend ab, sondern wird auch immer langweiliger.
Vielleicht sollten sowohl Rodriguez als auch Tarantino zur Abwechslung mal etwas weniger aufgesetztes machen, dann würde ich mich bei ihren Streifen möglicherweise auch mal wieder etwas besser unterhalten. Leider scheint diese Art jedoch bei beiden inzwischen zum Markenzeichen geworden zu sein, das nun chronisch und nur mit leichten Varianten repetiert wird - eigentlich schade bei dem durchaus vorhandenen Potential.

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