Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Was hat euch von 3e abgeschreckt?
Korig:
--- Zitat ---Das bringt ein weiteres Problem: Die möglichen Beschreibungen einer Aktion sind eingeschränkt durch die vorhandenen Regelumsetzungen - überschreitet man diese Grenze entstehen Inkonsistenzen. Nimmt man die normalen Regeln so macht eine Finte nicht viel mehr als dem Gegner seinen Geschicklichkeitsmodifikator zu nehmen. Er weicht nicht mehr so gut aus. Ein ähnliches Problem gibt es wie gesagt bei der Full Attack. Ich kann sie beschreiben als einen fantastischen Schlagabtausch - als ein Schwertduell. Regeltechnisch bleibt es aber ein ("ich mach 3 Angriffe", "ich mach 2", "ich mach 3 Angriffe", "ich wieder 2") recht starres Gerüst. Und im Spiel ist halt eventuell nach den Angriffen eines Spielers der Gegner schon tot - kein Schlagaustausch, kein ineinandergreifen der Aktionen. Letztlich beschreibe ich etwas das IG einfach nicht passiert, und das führt dazu das die Spieler es nicht mehr beschreiben.
--- Ende Zitat ---
Hier geht ja das Regegerüst ja davon aus, dass sich der Verteidiger ja mit seinem festen Verteidigung wert so gut als möglich verteidigt. Also ist für mich natürlich möglich, dass so zu beschreiben. Wenn man am Zug ist, hat man halt in den 3 bis 4 Sekunden während des Duells die Oberhand. Sollte der Gegner vorher das zeitliche segnen, hat man natürlich Pech gehabt ;)
Grimtooth's Little Sister:
Da hast du absolut recht.
Ich hab in meiner grossen Gruppe ein paar Spieler, die auch beim Würfeln echt toll beschreiben können. Und dann welche, die wirken wie eine Werbeunterbrechung. "Ich hau dann mal auf den Ork" ist halt irgendwie ziemlich ernüchternd.
Ich versuche das ja nun meist so zu machen, dass wir erst mit Grundbeschreibungen der Aktionen würfeln und jemand das ganze hinterher erzählt. Das bringt mehr Stimmung, aber geht leider nicht bei allen Gruppen.
Dirk Remmecke:
--- Zitat von: Boba Fett [n/a] am 28.05.2010 | 20:42 ---- Boxen statt Bücher (wozu????????)
--- Ende Zitat ---
Den Vorwurf verstehe ich nicht.
Die deutsche 3e kam doch als Hardcover-Buch?
Zwar mit einer Box drumrum, aber da Amigo auf diese Weise das Spiel auf seinem traditionellen Vertriebsweg (Spielewarenläden und Spielwarenabteilungen in Kaufhäusern) überhaupt in die Regale bekam (obendrein zu einem Zeitpunkt, da Konkurrent DSA dank der Schmidt-Pleite über diesen Vertriebsweg nicht mehr verfügte, allen King Cards-Versuchen zum Trotz), war das doch ein Vorteil für die D&D-Spielerschaft.
(Verwechselst du das mit der Umarbeitung, die Amigo an AD&D 2 vornahm?)
Falcon:
--- Zitat von: Grimtooth's Little Sister am 4.07.2010 | 01:42 ---Da hast du absolut recht.
Ich hab in meiner grossen Gruppe ein paar Spieler, die auch beim Würfeln echt toll beschreiben können. Und dann welche, die wirken wie eine Werbeunterbrechung. "Ich hau dann mal auf den Ork" ist halt irgendwie ziemlich ernüchternd.
Ich versuche das ja nun meist so zu machen, dass wir erst mit Grundbeschreibungen der Aktionen würfeln und jemand das ganze hinterher erzählt. Das bringt mehr Stimmung, aber geht leider nicht bei allen Gruppen.
--- Ende Zitat ---
Den Effekt hättest du eben nicht, wenn man nur für wichtige Proben würfelt. Also wenn man einen Kampf mit 3 statt 30 Würfen beenden könnte. Das Problem bei 3.X ist ja, daß man sich in den Kämpfen totwürfelt und die meisten Würfe kurzfristig völlig belanglos sind (auf den ganzen Kampf bezogen) und da hat NIEMAND Lust es immer und immer wieder zu beschreiben.
Mit einer "Grundbeschreibung" ziehst du das ganze dann NOCH weiter in die Länge.
Also lieber weniger Würfe. Wie wäre es mit : Jeder Schaden wird ab sofort *2 (oder *4) genommen ;)
Feuersänger:
Uns sind auch mit zunehmenden Leveln die Kampfrunden zu langwierig geworden. Es ist ja irgendwie so: auf Stufe 1 hat jeder einen Angriff pro Runde, heisst also in 4 Runden würfelt jeder 4 mal. Auf Stufe 16 haben Kämpfer 4+ Angriffe pro Runde, aber würfeln muss man die Angriffe ja doch, sodass die Kampfdauer am Spieltisch nicht kürzer wird.
Wir hatten schon angefangen, ein "beschleunigtes Verfahren" für hochstufige D20-Kämpfe zu entwerfen. Mein Ansatz war dabei ungefähr so: man fängt bei einer Full Attack "von hinten" an zu würfeln, also mit dem niedrigsten BAB zuerst. Der erste tatsächliche Treffer wird dann mit der Anzahl verbliebener Angriffe multipliziert. Kritische Treffer erhöhen den Faktor um 1 oder 2. Der ausgewürfelte und multiplizierte Schaden wird dann der Reihe nach über die Gegner verteilt, die man mit dem entsprechenden Angriffswurf auch treffen konnte.
So ungefähr. Ganz ausgefeilt war es freilich noch nicht. Aber es hätte halt bis zu 6 Angriffswürfe pro Runde gespart. Wir haben's aber wie gesagt nicht weiter ausgearbeitet, weil wir uns doch für den Wechsel auf SaWo entschieden haben.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln