Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Was hat euch von 3e abgeschreckt?
Falcon:
ich muss sagen, daß ich auch nicht ernsthaft erwartet habe, daß sie es mit Pathfinder schaffen 3e für mich spielbar zu machen.
Da steckt offensichtlich zu viel Ehrfurcht vor dem großen Vorbild drin und der Mumm wirklich etwas zu verbessern.
Feuersänger:
Ich stand PF anfangs eigentlich sehr wohlwollend gegenüber. Aber schon der Power Creep der Kernklassen hat gereicht, um mich von einem ernsthaften Versuch abzuhalten.
Klasse fand ich das Konzept mit dem CMB - ein geradliniger Mechanismus für alle möglichen Spezialangriffe. Das habe ich als Hausregel in unser Conan-Spiel übernommen. Nur hat sich die Umsetzung als beknackt herausgestellt -- die "+15" auf die Defense und das nerfen der Improved-Feats auf +2, das waren jedes für sich genommen schon Abturner, aber in Kombination konnte man dadurch die Combat Maneuvers komplett in die Tonne kloppen. Im Endeffekt haben wir irgendwann aufgegeben, daran rumzubasteln, und sind zu den Standardregeln zurückgekehrt.
Ehe wir dann irgendwann D20 komplett hinter uns gelassen haben und auf SW umgestiegen sind, heisst das.
Selganor [n/a]:
Nochmal zur Erinnerung: Das ist kein "Was hat Pathfinder gegenueber 3.x geaendert"-Thread sondern eine Meinungsumfrage was einen an der 3. Edition abgeschreckt hat.
Wenn ihr ueber Pathfinder diskutieren wollt bitte in einem eigenen Thread
Vigilluminatus:
Hauptsächlich das Balancing zwischen Castern und Nicht-Castern. In meiner allerersten 3.5-Runde standen irgendwo auf Level 13 ein (schlecht ausgerüsteter) Krieger und ein Mönch einem Druiden (braucht keine Ausrüstung) und einem (göttlich gesegneten - 1x/Tag Twin Spell) Psion gegenüber. Beim ersten Drachen, der uns über den Weg lief, haben Mönch und Krieger den kaum angekratzt, aber nach zwei Runden Druiden- und Psion-Beschuss war das Ding hin - und danach mussten wir rasten, weil der Psion keine Power Points mehr hatte und wir ohne ihn beim nächsten Monster gleich gestorben wären. Das hat zumindest mir den Spielspaß vergällt, war fast froh, als wir zu spielen aufhören mussten.
Nicht viele gut ausgewogene Prestigeklassen, viele waren zu stark (Frenzied Berserker) oder lächerlich schwach (wer hat je nen Druiden mit Prestigeklasse gespielt?)
Dass man als DM wirklich schon ne Bibliothek braucht, wenn man alles erlaubt. Was aber inzwischen bei 4e auch nicht mehr anders ist, wenn man die ganzen Powers und Regeln aus den Dragon-Magazinen mitrechnet.
Selganor [n/a]:
--- Zitat von: Vigilluminatus am 28.06.2010 | 10:58 ---Dass man als DM wirklich schon ne Bibliothek braucht, wenn man alles erlaubt. Was aber inzwischen bei 4e auch nicht mehr anders ist, wenn man die ganzen Powers und Regeln aus den Dragon-Magazinen mitrechnet.
--- Ende Zitat ---
Die Bibliothek der 4e-Spielleiter ist ja online verfuegbar (Compendium) und auch in 3.x musste man als SL nicht alle Buecher haben, man musste diese nur von den Spielern die etwas daraus spielen wollten ausgeliehen (oder die relevanten Stellen kopiert) bekommen.
Ich hatte schon zu AD&D 2nd Zeiten einen Extraordner fuer meinen Necromancer/Cleric in dem alle Sachen (Sprueche, Gegenstaende, Class Features, ...) die nicht im PHB standen nochmal explizit aufgelistet waren.
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