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Fröhliche Savage Worlds Blubberrunde (mit Lästern)

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AcE:

--- Zitat ---Die Frage die Ich stellen möchte ist, was muss denn ein System mitbringen um wirklich "storytelling" zu unterstützen? Und wenn Ihr das genannt habt, warum hat es SW nicht?
--- Ende Zitat ---

Bei UNS war es die klaffende Lücke zwischen Kampf und Erzählen. Sobald es zum Kampf kam, die Miniaturen aufgestellt waren, neigten die Spieler eher dazu zu taktieren, als Rollenzuspielen. Gerade nach Kämpfen hat man dass dann oft gemerkt, wenn die Spieler langsam wieder in ihre Rollen zurückgefunden haben.

Sicher mag das nicht bei jedem so sein und ZH spielt wahrscheinlich die perfekte SW Runde, aber man muss an der Stelle warnen, dass dies auch anderen so gehen könnte. Andere Systeme lösen das, in dem der Kampf noch mehr als bei SW einfach als abstrakter Konflikt abgehandelt wird so dass man auf taktische Überlegungen zugunsten von Beschreibungen besser verzichten kann. (Beispiel: Wushu :-) ) In SW ist der Kampf halt sehr eng mit Miniaturen verzahnt, weshalb Gruppen die zugunsten der Vorstellung (Achtung: Geschmackssache!) auf Miniaturen verzichten mit Systemen besser aufgehoben sind die darauf ausgelegt sind ohne Miniaturen gespielt zu werden.

Und ja, ich denke auch, dass wenn man SW Neulinge vor diesem Problem des Systems warnt und sich die SW-Fans diese Eigenschaft des Systems akzeptieren würden, es zu viel weniger Diskussionen und viel wenigern SW-Gegnern führen würde. Denn SW ist ein gutes System. Aber halt nicht für alle Zwecke das Optimale Werkzeug. :-)

Prisma:
Ich stimme AcE im überwiegend zu.

Yehodan ben Dracon:
Stimmt, die "Gefahren" der Visualisierung sind nunmal:

a) benötigter Zeitaufwand zum Aufbau von Kulisse, Battlemap etc.
b) benötigter Geldaufwand, soweit man "anspruchsvolle" Elemente verwendet (Zinnminiaturen, Terrain)
c) benötigter Transportaufwand für das "Gelände" und andere Ausrüstung
d) das Spiel verlagert sich vom reinen "Kopfkino" zum tatsächlichen optischen Eindruck, dadurch evtl. Störung der Immersion

Das ist bei SaWo so, das ist aber auch bei allen anderen RPG so, die man mit Visualisierungen nutzt. Es nutzt ja nichts, SaWo deswegen abzulehnen und zu DSA 4.1 zu wechseln und dann festzustellen, dass dort genauso wenig Unterstützung für "erzählerischen" Spielstil vorhanden ist, wie bei SaWo. Die Kampfregeln sind dort zwar detaillierter, sind aber auch nur mit Visualisierung in ihrer Tiefe sinnvoll verwendbar.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Da lobe ich mir Ansätze, wie Fate, oder wohl neu auch Warhammer 3rd, wo statt konkreter Standortbestimmung die Kampfbeteiligten in Zonen eingeteilt werden
Man sollte die Vorteile daher gegen die Nachteile abwägen und dann entscheiden, was am besten passt.

Viel wichtiger als das Verwenden von Miniaturen, das ja auch bei SaWo kein MUSS ist,  sind für die "Spielstilfrage" m.E. die Subsysteme: Verfolgungsjagden und Massenkampf werden über "Minispiele", die durch die Fähigkeiten der Charaktere beeinflusst werden dargestellt. Denn dies sind die wirklichen Regelelemente, die sich von anderen klassischen Rollenspielen unterscheiden. Sowas kann man mögen oder nicht.

Tsu:
Ok, die Systeme die Ihr genannt habt, stellen also das Ganze ohne Miniaturen dar. Ich gebe zu das eine der grossen Stärken von SW der Kampf mit Miniaturen ist, aber die Grössenordnung die Kämpfe bei Engel, Wushu, nWod, Fate und Co einnehmen, dafür muss ich auch bei SW keine Minis auftsellen und kann das Ganze dann trotzdem erzählerisch immer noch schneller und auch erzählerisch kreativer abhandeln als jedes der genannten Systeme.

Wie bereits gesagt, man muss für solche Kämpfe mit minimalen Beteiligten (3-5 Gegner) keine Minis aufstellen, und dann sind auch ALLE Argumente die in den letzten Posts genannt wurden nichtig, warum SW das NICHT besser kann, als die typischen Storyteller Systeme. Im Gegenteil habe Ich die Option, im Gegenstaz zu Engel Arkana, Wushu, , nWod, Fate und Co... nur weil SW glänzt mit Minis, ist es kein Grund sie bei kleinen Gefechten zu Gunsten der Schnelligkeit und Co wegzulassen.

Ich habe immer noch kein Argument also, und die Thesis: "Mein KungFu ist besser als Deines" bleibt imer noch im Raum stehen...

@ Skuld:

Hm... das Empowersytsem von "With great power" hört sich wirklich interessant an, und könnte etwas sein, was wirklich storytelling unterstützt. Danke für den Hinweis, Ich versuch mal durch mein mächtiges GoogleFu mehr darüber herauszufinden...

mfg

Tsu - Savage Monk of the Cobra Dojo


Yehodan ben Dracon:

--- Zitat von: Tsu am 29.09.2010 | 12:07 ---Wie bereits gesagt, man muss für solche Kämpfe mit minimalen Beteiligten (3-5 Gegner) keine Minis aufstellen, und dann sind auch ALLE Argumente die in den letzten Posts genannt wurden nichtig, warum SW das NICHT besser kann, als die typischen Storyteller Systeme.
--- Ende Zitat ---

 :d
Und ich dachte schon, ich sei ein irre geleiteter Fanboi, der die Schwächen des Systems nicht erkennen will. So sehe ich das auch.

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