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Fröhliche Savage Worlds Blubberrunde (mit Lästern)

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sir_paul:

--- Zitat von: Blizzard am  3.10.2010 | 11:34 ---Ich finde es doof, dass unter normalen Umständen jeder nur 1 Aktion pro Kampf hat. Das zieht Kämpfe unnötig in die Länge

--- Ende Zitat ---

Denke ich nicht, dadurch das jeder nur eine Aktion pro Kampf hat gehen die Kämpfe wirklich schnell vorbei  ;D

alexandro:
Ich habe tatsächlich festgestellt dass mehrere Aktionen pro Runde auszuwerten (z.B. 7th Sea, D&D3 auf höheren Stufen...) länger dauert. Es sind die gleiche Anzahl von Würfelprozeduren, aber sie sind auf EINEN Spieler konzentriert, während die anderen Spieler sich langweilen. Dadurch wird der Kampf träge und man muss sich immer wieder erst reinfinden. Bei einer schnellen Abfolge von Einzel-Aktionen hat man das Problem nicht.

Blizzard:

--- Zitat von: sir_paul am  3.10.2010 | 11:45 ---Denke ich nicht, dadurch das jeder nur eine Aktion pro Kampf hat gehen die Kämpfe wirklich schnell vorbei  ;D

--- Ende Zitat ---
Ich hab das, wie gesagt, gegenteilig empfunden. Aber klar: Jeder empfindet das anders. ;)

Gawain:

--- Zitat von: Blizzard am  3.10.2010 | 11:53 ---Ich hab das, wie gesagt, gegenteilig empfunden. Aber klar: Jeder empfindet das anders. ;)

--- Ende Zitat ---
Glaube er will dir sagen, dass du eigentlich eine Aktion pro Runde meinst...  ;)
---
Davon ab: Die Auslegung auf Minis finde ich auch unbestreitbar. Jedenfalls haben mir die bisher gespielten Runde mit ausgeprägten Mini-Einsatz mehr Freude bereitet als diejenigen in denen Minis nur Verhalten zum Einsatz kamen. Da wir aber auch vorher immer zumindest mit einer groben Skizze des Kampfschauplatzes gespielt haben, ist die Benutzung von Minis nur konsequent.

Generell habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass die eine Aktion pro Runde als Grundlage den Kampf auf jeden Fall dynamischer, wenn auch nicht immer schneller macht. Wobei es ein wenig Eingewöhnungszeit gekostet hat, ähnlich wie bei den Shaken/Unshaken-Würfen. Das lief anfangs bei uns sehr, sehr sperrig; wird mittlerweile aber  zunehmend schneller und flüssiger.
Ist sicher viel Geschmackssache dabei, dennoch würde mich interessieren, wie oft ihr gespielt habt, bevor du deine Schlüsse gezogen hast. Gar nicht um dich auf Teufel komm raus widerlegen zu wollen, sondern um es mit unserem Gewöhnungsprozess vergleichen zu können.

Zu den Settings kann ich nicht viel sagen, da wir bisher nur Homebrew-Scifi und Aventurien mit SW bespielt haben.

Mir gewählt an SW einfach unheimlich gut, dass das System im Kern recht einfach gehalten ist, dabei aber ungeheuer flexibel daherkommt, so dass man viele, viele Dinge sehr unterschiedlicher Art mit derselben Regelprozedur abhandeln kann. Andere Systeme haben andere Stärken ohne Frage, im Moment reizt mich dieses Stärke von SW aber besonders. Hat sozusagen einen Nerv getroffen, im positiven Sinn.

Ich bezweifle übrigens, dass man SW nur positiv betrachten kann, wenn man von DSA und Rolemaster herkommt. Beides habe ich zwar lange gespielt, aber genauso auch Reign und andere Systeme. Nach wie vor denke ich ja, dass die Kompliziertheit von Rolemaster überschätzt wird, aber das ist ein anderes Thema.

ErikErikson:
Wenn ich an die Katastrophe letztens bei DSA denke (Megaspannender Kampf, inner halb von Sekunden an der Frage versandet, wie die Ausfallregeln gegen beidhändiger Kampf anzuwenden sind), dann muss ich sagen: SW ist ein sehr gutes System (im Vergleich mit den anderen großen).

Manche Sachen, wie die Ini, die von Blizzard erwähnten Punkte und die komischen Würfelwahrscheinlichkeiten sind negativpunkte. Aber allein daraus lässt sich gewiss kein Lästerthread machen.

Insgesamt finde ich das SW ein System ist, über das man sich eigentlich überhaupt nur sehr schwer streiten kann. Theoretisch.

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