Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[Pathfinder] Spielercharaktere individualisieren, geht das?
Blutschrei:
Aloha!
Da ich als Pathfinderneuling es doch recht schwer find, mir einen Überblick über erschienene kompatible Produkte zu verschaffen hier dieser Thread.
Gibt es irgendwo ausgewogene Zusatzregeln, die Charaktere etwas individueller machen und nicht settingspezifisch sind?
In Form von Sternzeichen oder wie auch immer, bevorzugt auch mit Zufallsmechanismus, wobei man den ja selbst aufsetzen kann.
Wenn sich die beiden Kämpfer zu Beginn kaum unterscheiden,will das meiner Gruppe nicht so ganz schmecken, dass man später mit Talentauswahl und Multiclassing individualismus reinbringen kann ist klar.
System im Threadtitel ergaenzt
Dragon:
Warum brauchst du Vorgaben um einen Charakter individuell zu gestalten? Deine Spieler sollen sich den Charakter ihres Charakters halt selbst ausdenken... Biografie, Familie, Freunde, Hobbys, Marotten, Ticks, (Aber-)glaube, Lieblingsessen, meinetwegen auch das Sternzeichen... dafür braucht man doch keine Regeln ;)
Blutschrei:
Natürlich ist mir bewusst, dass Charaktertiefe in erster Linie durchs Ausspielen und Darstellen des Charakters entsteht, es geht aber in erster Linie darum, dass es auf der Spielerebene einfach etwas langweilig wirkt, wenn man von den Werten her doch recht nah beieinander ist.
Weltenwanderer:
Das Problem hatten wir in unserer alten D&D3.5 Runde dadurch entschärft, dass die beiden Kämpfer unterschiedliche Waffen benutzt haben. Also konkret der Erste mit Schwert & Schild und der Andere mit einer Stangenwaffe (Glaive IIRC). Das Spielgefühl im Kampf war dann augenscheinlich doch unterschiedlich.
Markus:
- nach dem Vorbild der Golarion-spezifischen Feats bzw. der kleinen Boni deren Name mir gerade nicht einfällt kann man ohne Probleme auch welche für die eigene Runde machen. In irgendeinem Setting spielt man schließlich.
- Das _kann_ notwendigerweise nicht zu einer mechanischen Unterschiedlichkeit führen, die die Wahl der selben Klasse übertrumpft. Die Klasse ist vom System her als das prägendste Element angelegt.
- Last but not least: Zwei frisch gebackene Krieger unterscheiden sich nun mal nicht sonderlich. Bzw. nur in den Anfangsfeats, Waffe und Rüstung. Ja wo den bitte noch? Grünschnäbel sind nun mal bezüglich ihrer Fertigkeiten nicht besonders individuell.
Auswege wären
- unterschiedliche Klassen, selber Name. Zwei "Söldner/Krieger" von denen der einen Barbar, der andere Ranger ist unterscheiden sich deutlich. Mit gutem Willen und ein bisschen Blinzeln kann man da sogar die Caster-Klassen einbeziehen.
- Schon zu Beginn Stil und Waffe unterscheiden.
- Auf höherem Level anfangen.
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