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Unterschiede zwischen Pathfinder und D20 und True20

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Ludovico:
Moin Leute!
Ich fand D&D immer wegen der Settings sehr interessant und die 3te als Spieler zumindest sehr nett. Nun ist D20 Geschichte, aber dafuer gibt es andere Dinge wie Pathfinder und True20. Leider stecke ich da nicht so in der Materie drin, weshalb ich mal fragen wollte, was die Unterschiede nun sind.

Selganor [n/a]:
Pathfinder ist "D&D 3.75". Paizo wollte weiter d20-Produkte (aka "D&D-Produkte ohne Nennung des D&D Namens") produzieren aber da WotC mit der Einstellung der 3. Edition die Regelwerke nicht mehr nachdruckte brauchten sie ein Grundregelwerk das auch noch erhaeltlich ist.
Also wurde das Pathfinder RPG auf den Markt gebracht. Das ist im Grossen und Ganzen nicht sonderlich weit von D&D 3.5 entfernt (wer D&D 3.5 kennt muss zu Pathfinder nur ein paar Sachen dazulernen/umlernen)

True 20 hingegen ist ein extrem "abgespecktes" D&D.
3 Klassen (Pruegler, Spruecheklopfer, Skillmonster - die echten Namen muesste ich nachschlagen), Attribute sind auf Boni/Mali reduziert (also z.B. Staerke +3 statt Staerke 16) Hitpoints sind Wundabzuege und Schadenssaves (ist auch in M&M sowie dem Unearthed Arcana fuer D&D 3 umgesetzt) uvam.

Vash the stampede:

--- Zitat von: Selganor am  7.07.2010 | 11:18 ---(Pruegler, Spruecheklopfer, Skillmonster - die echten Namen muesste ich nachschlagen)

--- Ende Zitat ---

Warrior, Adept, Expert ;)

Tudor the Traveller:
Pathfinder spielt sich wie D&D 3.5 mit kleinen Änderungen. True 20 habe ich noch nicht gespielt, aber das Regelwerk liest sich "steriler" und es ist generisch. Alles wurde auf den W20 zugeschnitten, auch z.B. Waffenschaden und Kaufkraft. Insofern arbeitet True 20 noch stärker mit Boni und Mali, absloute Zahlenwerte (HP, Geld, Attributwerte) werden vermieden. Die Klassen sind aufgelöst; stattdessen hat man drei generische Grundklassen und kauft sich die speziellen Fähigkeiten aus zugeordneten Listen zusammen.

Robert:
So aus dem Gedächtnis(für T20) bzw. von meinen paar Proberunden(Pathfinder):

Pathfinder und D&D 3.5 sind großteils austauschbar, der Teufel steckt im Detail:
- Änderungen am Skillsystem, sowie an den Zaubern und Feats aus dem SRD.
- Leichtes Power Up der 7 Rassen, 11 Grundklassen und der meisten Prestigeklassen aus dem SRD, die meisten neueren Produkte von 3.5 halten da gut mit.
- Einigen traditionell starken Builds wurde die Grundlage entzogen, aber es gibt noch genug Regellücken(ein paar neue kamen dazu).
- Leveladjustment durch, von mir noch nicht vollständig verstandenes, System aus Racial Hitdice und Bonusklassenstufen ersetzt.
- Die XP-Komponente beim Crafting fällt weg, 3 verschieden schnelle Aufstiegstabellen inkl. unterschiedlicher Wealth by Level.
- Das Golarion-Setting ist nett, etwas uninspiriert und eigentlich problemlos ersetzbar(empfehle Greyhawk, der Gazeteer war besser als das FRCS 3.0)

True 20 hab ich nur überflogen, eigentlich gefällt mir das System:
- Wundstufen, etwa vergleichbar mit Storyteller(Vampire, Werewolf) oder R&K(Legend of the 5 Rings)
- Waffenschaden ist ein fixer Bonus, auf die Schwierigkeit des Rettungswurfs gegen Wunden
- Zauberei funktioniert über Skillwürfe & Erschöpfung(etwa wie in Shadowrun), frisst ziemlich Feats/Skillpunkte
- Beispiele für verschiedenste Settings, inklusive Modern/SciFi und mehrere Geschmacksrichtungen von Fantasy
- Blue Rose, das ursprüngliche T20-Setting ist mir zu tuntig(und ich würde Geld eher 'klassisch' regeln wollen).

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