Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Einsteigerfreundlichkeit von Pathfinder?
Korig:
Der Threadtitel, sagt eigentlich schon alles aus. Was würdet ihr Einsteigern raten?
Selganor [n/a]:
Pathfinder ist nicht mehr und nicht weniger kompliziert fuer Neueinsteiger als es D&D 3.x schon war.
6:
Das Spiel zu spielen ist nicht so kompliziert. Das Spiel zu meistern, also zu leiten, dagegen mMn ohne vorgegebene Abenteuer im mittleren bis oberen Levelbereich sehr sehr schwierig (genauso wie 3.X).
Tudor the Traveller:
Habe Antwort 3 gewählt. Die hohe Komplexität / Regeldichte hat den Vorteil, dass der SL für die meisten Situationen Vorgaben zur Abwicklung hat, an denen er sich entlang hangeln kann. Das ist imo ein Vorteil, weil der SL sich wenig Sorgen um Balance o.ä. machen muss, was einem unerfahrenen SL vielleicht Probleme bereiten könnte. Gleichzeitig erhöht genau das aber den Aufwand und erschwert den Überblick für den SL, wodurch schnell regeltechnische "Fehler" gemacht werden können. Solange man dies aber akzeptiert, bin ich der Meinung, dass auch ein unerfahrener SL gut mit Pathfinder klar kommen kann.
Samael:
Pathfinder ist sehr komplex. Es ist nichts zum "sofort losspielen", es ist schon etwas Regelstudium notwendig, und zu Beginn werden sich fast 100% ein paar Fehler in der Regelauslegung einschleichen, wer hat schon sofort aberdutzende Seiten Regeln im Kopf. Andererseits ist es kein "Fortgeschrittenenrollenspiel" in dem Sinne, dass Erfahrung im Welten-, Abenteuer- oder gar Regelbau vorausgesetzt werden (wie, zum Beispiel, bei Savage Worlds). Es gibt eine fertige Hintergrundwelt, zig Abenteuer und klare Anweisungen bzgl. Monsterstärke / Fallenstärke und Mächtigkeit der zu verteilenden Schätze. Da ist es dann wieder sehr einsteigerfreundlich. Also:
Einsteigerfreundlich ja, aber mit Zeitaufwand verbunden.
EDIT:
Ich habe Option 2 gewählt.
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