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(oWoD) Werwölfe versus Deepwater Horizon
alexandro:
Mir gefällt die "Pentex hat die Regierung in der Tasche"-Masche nicht, genausowenig wie das mit der Chemikalie (die meißten Pentex-Produkte haben keine nachweisbaren schädlichen Auswirkungen, sondern schädigen auf der spirituellen Ebene - es gäbe also keinen (rationalen) Grund die Chemikalie zu verbieten). Außerdem würde die Aktion die eigene Firma schädigen, was auch nicht im Interesse von Pentex sein kann (immerhin arbeiten sie auf lange Sicht - wenn sie an einer schnellen Zerstörung der Umwelt interessiert wären, würden sie einfach in jedem ihrer weltweiten Firmengebäude eine Atombombe zünden). Schließlich gibt es kaum Handlungsoptionen für Garou: sie werden kaum am Strand sitzen und Steine putzen und auch die Suche nach "Beweisen" erscheint mir etwas zu dünn.
Alternative:
- BP ist der Konkurrent von Pentex, deshalb sabotieren sie (über ein Team von BSDs im Umbra) die DWH und verhindern eine Reparatur (Verlust von Marktanteilen für BP -->mögliche Übernahme durch Pentex)
- durch das Loch strömen ein Haufen Erd(öl)-Geister in das lokale Umbra und machen den Meeres-Geistern das Territorium streitig
- Pentex-Mitarbeiter gründen eine Umweltbewegung und machen Stunk gegen BP (dadurch werden die Wolfies wahrscheinlich auf das Ganze aufmerksam - eine neue, blitzschnell gegründete paramilitärische Umweltorganisation ist verdächtig)
-irgendein Pentex-Konzern versucht mit ölauflösender Chemikalie zu punkten
Mögliche Abenteuer:
-Untersuchung der neuen Umweltgruppe/Verhinderung von Anschlägen, welche ein schlechtes Licht auf Umweltaktivisten werfen sollen
-Verhandlung von "Grenzstreitigkeiten" zwischen Erdöl- und Meeres-Geistern (Erdölgeister können nicht gegen ihre Natur handeln, müssen "immer nach oben" - daher muss woanders ein Ausgleich geschaffen werden, damit sie sich im Golf zurückziehen)
-Sabotage des Pentex-Konzerns, der die "Ölfresser"-Chemikalie herstellt
-zwischendrin bleibt immer noch Platz für Kämpfe gegen BSD/Fomori
Schalter:
Das mit dem Imageproblem sehe ich auch so. Ich habe mir gedacht, BP ist schon seit Jahrzehnten von Pentexmanagern infiltriert, und fungiert sozusagen als "halbe" Tochterfirma. Um sie eben auch auf dem Papier zu besitzen, steuert Pentex von innen her BP auf den Skandal zu. BP muss große Anteile verkaufen, möglicher Käufer ist die sogenannte Apache Corporation, die in der WoD natürlich eine Pentex-Tochter ist. Ist BP verkauft, ist für Pentex die Welt richtig in Ordnung und sie können sich in Ruhe an die Sanierung des Markenimages machen. Und auf dem Weg dahin haben sie den Golf von Mexico richtig versaut, so wie sie wollten. Ich würde in meinen Spielen nicht inszenieren, dass Pentex alles machen kann, wie zum Beispiel Atombomben zünden wie es ihnen passt. Könnten sie das, HÄTTEN sies gemacht. Ihnen sitzen immer noch die "lächerlichen" demokratischen (oder diktatorischen) Regierungen der Länder, in denen sie ihre Standorte haben, im Nacken. Darum müssen sie ihre Katastrophe mit BP so schnell ablaufen lassen, wie es eben geht, bevor die EPA oder OBama oder sonstwer ihnen (trotz all ihrer Lobbies) doch noch in die Ölsuppe spucken. Dazu gehört, das Corexid möglichst schnell ins Wasser zu pumpen, und in möglichst großen Mengen. Andererseits sagt irgendein Buch, Pentex "kaufe sich" gerne mal Regierungen, und ich denke, das ist ein ganz schickes Mittel, um den SCs die Macht des Konzerns zu illustrieren; es darf halt nur nicht umfassend sein.
Das Corexid ist keine Erfindung von mir! Das ist die Chemikalie, die das Öl "unschädlich machen" soll, die Nebenwirkungen sind natürlich schwerlich kalkulierbare Schäden an Flora und Fauna im Meer, und in diesem Fall hat eigentlich die Realität die WoD mal in puncto Scheußlichkeit eingeholt. Warum sollte Pentex immer nur "magische" Chemikalien und den ganzen Hocuspocus verwenden? Wenn es doch das tolle Corexid gibt. (Obama hats noch nicht verboten, also rein damit in die Suppe...)
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