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[Arbeitstitel Space Adventures] Ein Space Opera-Rollenspiel für Erzählspieler
Bad Horse:
Klar, bis kurz vor dem Durchbruch (wo es dann wirklich darum geht, ob der Char seine Bestimmung erreicht) schimmert die Bestimmung ja auch immer nur so durch.
In meiner Runde haben die SCs einen Gegenstand gefunden, der irgendwas mit ihrer Bestimmung zu tun haben könnte, aber wie Vermi ja schon schrob, gerade am Anfang ist die Bestimmung noch nicht so zentral.
Ich frage mich nur, was mit den anderen Charakteren ist, während Char A sein Bestimmungsabenteuer hat und Entwicklungspunkte kriegt. Ich fürchte nämlich, dass kann ziemlich schnell unbalanciert werden - ein SL findet ja unterschiedliche Bestimmungen sicher auch unterschiedlich interessant, und ihm das Leiten bestimmter Fäden, die er nicht so spannend findet, aufzunötigen, weil sonst einige Spieler ins Hintertreffen geraten, finde ich nicht so zielführend.
Außerdem kann es ja auch gut sein, dass selbst die anderen Spieler die Bestimmung von Char A interessanter finden als die ihres eigenen Charakters.
Dr.Boomslang:
Ich hatte auch schon daran gedacht dass Bestimmungen für eine Gruppe gelten sollten. Zumindest müssen die Bestimmungen ja ohnehin so abgestimmt sein das man sie zu einer Storyline verbinden kann. Man könnte fordern dass sie gleich verbunden sind, ich finde es aber auch interessant das erst im Spiel zu sehen.
Das hieße die Bestimmungen geben nur Fixpunkte eines größeren Bildes, das man aber noch nicht sehen kann. So vermeidet man etwas das "Malen nach Zahlen". Man sollte es aber vielleicht betonen (und eventuell Hilfen geben) dass die Geschichte der SC schon kohärent sein sollte, dass es also eine Geschichte werden soll und nicht X unabhängige Geschichten die parallel laufen. Zumindest denke ich dass es so sein sollte.
pharyon:
Man kann ja auch evtl. statt einer Gruppenbestimmung die einzelnen so schaffen, dass sie in Verbindung miteinander stehen. Oder man regelt, dass jeder Charakter bei dem Einfluss einer Bestimmung (wenns Punkte gibt) Punkte erhält, sofern er dazu beiträgt. Da gäbs zig Möglichkeiten... wenn man möchte.
p^^
Bad Horse:
@Boomslang: Ja, die Idee mit der Gruppenbestimmung hatte ich auch, als ich meinen Post schrieb. Aber die verknüpften Bestimmungen gefallen mir eigentlich besser - da könnte man als Regel aufstellen, dass jeder Spieler seine Bestimmung mit einer anderen verknüpfen muss, und sich eine Verknüpfung von einem anderen Spieler einbauen lassen muss.
Nur die Entwicklungspunktregel für diese schwammige Bestimmungsjagd will mir nicht so recht gefallen. Ich sehe den Reiz, die Leute dazu zu bringen, sich in Richtung ihrer Bestimmung zu entwickeln; aber als einzige Entwicklungsmöglichkeit mag ich das nicht so gern. Kann aber auch sein, dass mich da mein innerer Biedermann beisst, weil ich ungleiche XP-Vergabe eh nicht mag (ich bin in der Hinsicht von 7th Sea mit den Backgrounds geschädigt, wo der eine Char ständig XP aus seinem Background gekriegt hat und der Rest fast nie - ehrlich, ich fand den Background als Spieler ja auch geil, geiler als die anderen, trotzdem hat´s genervt, wenn Rioche mal wieder 3 XP mehr gekriegt hat als der Rest).
Lord Verminaard:
Ich wollte noch mal auf die anderen Punkte vom Bösen Pferdchen eingehen. Btw, habt ihr inzwischen weiter gespielt? :)
1) Böse Aliens oder doch lieber menschliche Gegenspieler: Dass man menschliche Gegenspieler braucht, ist ja klar. Das Repertoire sieht bislang neben Piraten und sonstigen „freischaffenden“ Schurken im Grenzraum auch menschliche Lakaien der Tkaer vor (muss ich noch näher beschreiben), so eine Art SED zur KPDSU der Tkaer. Lokale Aufseher (brauchen noch coolen Titel) und auch Auxiliareinheiten mit Menschen und anderen Rassen, die zur Unterstützung der Tkaer-Hautpstreitmacht eingesetzt werden. Daneben finde ich die Tkaer selbst als geheimnisvolle, undurchschaubare Aliens aber eigentlich ganz cool, so ein bisschen Mystery darf schon sein.
So ein böses menschliches Imperium wäre dann doch irgendwie zu sehr Star-Wars-Abklatsch, dann könnte ich ja gleich noch eine Kaste von „Templern“ mit, ähm, Photonenschwertern... lassen wir das. ;) Den König wollte ich ausdrücklich als den „guten“ Herrscher haben, passt finde ich zur viktorianischen Färbung des Settings.
2) Würfelsystem: Ist sicher auch Geschmackssache, ich wollte hier mal etwas probieren, das etwas unberechenbarer ist als ein WoD-mäßiges Poolsystem. Das muss ich mir dann mal selber im Spiel anschauen.
Zu den Schwierigkeiten: Sollte ich vielleicht noch deutlicher reinschreiben, es gibt da ein klares Regel-Ausnahme-Verhältnis. D.h. eigentlich wird auf 4 gewürfelt, Punkt. Nur, wenn es wirklich, wirklich schwer ist, kann ausnahmsweise auch mal eine höhere Schwierigkeit genommen werden. Dass SCs in den Bereichen, wo sie kompetent sind, regelmäßig Kracher erzielen, ist durchaus so gedacht.
3) Mystik braucht wohl noch etwas Schliff. Anstrengung hatte ich aus dem Unisystem Light übernommen, war wohl etwas voreilig. Das Spezialgebiet... hm, wenn man da dem Vorschlag des Doc folgt und die unterschiedlichen Kräfte auf unterschiedliche Kompetenzen bzw. Spezialgebiete würfeln lässt, erledigt sich das ja von alleine.
4) Piloten-Falle, naja, ist so eine besondere Ausprägung der Nieschen-/Spotlight-Problematik, die ich für eigentlich gar nicht so problematisch halte, wenn die Szenen spannend sind und nicht ewig dauern. Bei größeren Gefechten werden dann in der Regel auch irgendwelche Verbündeten da sein, die die „arbeitslosen“ Spieler übernehmen können. Trotzdem wird es für den Astrogator möglicherweise durchaus eine wichtige Rolle im Raumgefecht geben. :)
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