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Beschreibungsphase beenden

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Captain:
Ich arbeite mich gerade in Wushu ein. Die Open Reloaded und den Guide von 8t88 hab ich gelesen und ich denk ich hab ein Gefühl dafür, wie der Hase läuft. Aber ein Verständnisproblem hab ich noch:
Das Spiel ist ja so angedacht, daß man erst ne Beschreibungsphase hat und nachher ne Auswertungsphase mit Würfelei. Das Beispiel in der Reloaded Fassung zeigt dabei, daß in der Beschreibungsphase die Beteiligten gut und gerne durcheinander quasseln können und dürfen. Dies übt für mich einen nicht unbeträchtlichen Reiz aus. Nur, wie weiß man als SL, daß es Zeit wird die Phase zu beenden und die Auswertung zu beginnen?
Klar, man könnte reihum gehen, aber dann würde jeder genau einmal beschreiben und nicht kreuzdurcheinander in Teilen.

Steffen:
Die Beschreibungsphase endet dann, wenn niemand mehr etwas beschreiben möchte. Der SL wartet also einfach, bis Ruhe einkehrt, und wertet dann aus.

Captain:
aber man kann doch ein Vielfaches von dem zusammenbeschreiben, was das Würfellimit hergibt. Theoretisch sogar den gesamten Kampf, nur daß man wegen der Gnadenstoß-Problematik kein tatsächliches Ende finden kann. Latscht sich das nicht ganz schnell aus? Spricht: dürfte die benannte Ruhe nicht vermutlich erst dann kommen, wenn den Spielern nix mehr einfällt? Ich vermute mal das könnte sich recht nachhaltig auf die folgenden Beschreibungsrunden auswirken.

Mich beschleicht das Gefühl, daß sich das dann nach reinem Bauchgefühl der Gruppe miteinander einrenken muß. Dabei hätte ich mir eine gewisse Richtlinie gewünscht, die mir hilft, den Spannungsbogen zu halten.

Steffen:
Natürlich kann ein Spieler ein Vielfaches des Würfellimits beschreiben. Das nennt sich bei Wushu "Filibuster", soweit ich mich an die Open Reloaded erinnere. Nur wird das eher selten der Fall sein, da ein solcher Filibuster anstrengend ist.

Wenn du schreibst, dass mit einem Filibuster der gesamte Kampf beschrieben werden könnte, verstehe ich das nicht ganz. Der "gesamte Kampf" ist dann erst beendet, wenn der Mookwert oder die Nemesis-Chi unter 0 gesunken ist, unabhängig davon, was mit dem Filibuster beschrieben wird.

Das Bauchgefühl der Gruppe ist weniger entscheidend als das vom SL vorgegebene Würfellimit, um die Länge der Beschreibungen festzulegen.

Captain:
Daß man mehr beschreiben kann als das Limit hergibt ist soweit klar, genau daraus ergibt sich ja mein Problem.
Theoretisch kann sich die Gruppe stundenlang die Hucke voll hauen und Dabk der Narrative Truth hat das alles auch Effekt. Das einzige was verhindert, daß der gesamte Kampf rein in die Beschreibung gepresst wird ist die Gnadenstoß regel: Nur dieser beendet den konkreten Konflikt und dafür ist das Verbrauchen des Chi nötig - ganz wie du sagst.

Nur eben beist sich das mit der Aussage, daß das Wüfellimit als steuerndes Element fungiert, denn das begrenzt die Beschreibung ja nicht.

Vielleicht konnte ich mich jetzt verständlich machen.

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