Medien & Phantastik > Sehen
Sherlock
Noir:
Fands auch richtig geil. Auch die immer wieder auftauchenden "Seitenhiebe" auf die Realität. Wenn sich der Viktorianische Sherlock umdreht und sagt: "Wie konnte ER das überleben." hab ich total gefeiert, weil ich sofort wusste, dass hier nur von Moriarty die Rede sein kann (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)(ohne auch nur zu ahnen, dass hier eigentlich ein Traum des "realen" Sherlock stattfindet).
Antariuk:
Und, wer hat die erste Folge von Staffel 4 gesehen?
Ich fands es prinzipiell gut, wenn auch etwas schwammig mittendrin, als die beiden Handlungsstränge etwas unmotiviert herumdümpelten. Die Zeitsprünge fand ich per se auch gut, aber der Schnitt war ein bißchen hektisch. Bin jetzt aber sehr gespannt wie die anderen zwei Folgen weitergehen.
Antariuk:
Zweite Folge gesehen... mind blown :o
Wie bei der letzten Folge fand ich den Mittelteil nicht ganz einfach, und auch hier war der Schnitt stellenweise etwas arg übertrieben schnell. Aber insgesamt eine sehr coole Folge, deren Ende jetzt Tür und Tor für Folge 3 öffnet. Ich will endlich wissen was es mit dem "Did you miss me?" Moriarty-Clip auf sich hat!
Nachtrag: Staffel 4 fühlt sich bisher sehr fremdartig an, das hat mit dem alten Sherlock nur noch stellenweise zu tun. Ich verstehe dass man vermeiden wollte ein dauerhaftes Procedual mit Polizeibegleitung draus zu machen, aber das ist aktuell schon... was ist die deutsche Übersetzung für tone deaf in diesem Kontext? So jedenfalls bewerte ich das langsam - finde es nach wie vor aber sehr sehenswert ;)
Felidae:
Und was sagst du jetzt nach Folge 3? :D
Für mich die mit Abstand schwächste Staffel, zuviel James Bond-Feeling ... der Fokus liegt irgendwie auf den falschen Dingen ...
Ein bisschen hoffe ich, es war tatsächlich die letzte Staffel :'(
Antariuk:
Ja, geht mir ähnlich. Die Serie ist so krampfhaft bemüht einen eigenen Metaplot, eine eigene Mythologie aufzubauen, dass drumherum etliches vergessen oder verschandelt wird. Dass man irgendwann mal tiefer als "A Study in Pink" gehen will ist klar und auch erwünscht, aber dieses verschwurbelte Chaos ist doch nicht mehr schön.
Es gab Teile der dritten Episode die gut waren, teilweise sehr gut (Moriarty! Nein, das ist kein Spoiler, der taucht auch im Trailer auf), aber dann sind wieder Abschnitte wo ich mit dem Kopf schüttele und überlege, ob Mark Gatiss einer der 5 Menschen war die das Ende von Lost gut fanden. Weil: wer schreibt so ein Drehbuch?
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