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Konsequentes ("logisches") Setting für D&D (3.X)

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Sashael:

--- Zitat von: Arldwulf am  4.10.2010 | 13:18 ---Und ob ein Stufe 5-6 NPC gegen 10 Stufe 1 NPCs tatsächlich so gut aussieht muss man sicher bezweifeln. Zumindest im direktem Kampf. Wenn der Gegner 5mal so oft zuhauen darf hilft auch eine leicht erhöhte Trefferchance nicht allzu viel.
--- Ende Zitat ---
Und was ist, wenn es sich bei diesem Stufe 5 NSC um einen Magier handelt, der hinter einer Palisade steht? Seinen Feuerball kriegt er auch durch einen Sichtschlitz gecastet. Genau wie seine Magic Missiles mit 3d4+3 Schaden auf Lvl 1 NSCs.

Man sollte nicht den Fehler machen und offene Feldschlachten auf freier Wiese in einem solchen Setting anzunehmen. Und die zahlenmäßig Unterlegenen werden einen Teufel tun und sich der Übermacht im Freien entgegenstellen.

The_Nathan_Grey:
Das ist doch überall das Problem:
"Who watches the Watchmen?"
und wenn eine Gruppe wirklich will kann sie Tod, Verzweiflung und Verdammnis über ganze Kontinete bringen. Aber ich denke die meisten Gruppen halten es mit Ben Parker
"Mit großer Macht kommt große Verantwortung!"
Ansonsten kommen irgendwann andere Helden, welche sich langsam hocharbeiten und die Tyrannen stürzen.

Arldwulf:
@Sashael: Sag ich ja. Die Stärke der hochstufigen Charaktere liegt in ihren besseren Möglichkeiten taktisch zu agieren, die der vielen niedrigstufigen Charaktere an mehr (wenn auch weniger flexibleren) Aktionen.

Sowohl im grossem bei der Frage der Schlachttaktik als auch im kleinem bei den Aktionen je Runde.

Aber die wichtigere Frage ist wie schon gesagt die Verfügbarkeit. Wie Verfügbar sind hochstufige Charaktere im Vergleich zu niedrigstufigen?

Ein Bauernheer auszuheben kriegt letztlich jeder kleine Adlige hin, eine vertrauenswürdige Söldnertruppe oder gar echte Helden (am besten noch Magier) zu kennen und zum mitmachen zu überreden kann sich aber durchaus schwieriger gestalten. Je nach Setting natürlich.

Feuersänger:
Das Problem ist momentan bei dieser Diskussion, dass sich unter "hochstufig" jeder was anderes vorzustellen scheint. Bei den "Supersoldaten" (die in sehr kleinen Gruppen <<10 kämpfen) dachte ich eigentlich weniger an Stufe 5-6, sondern mehr so an Stufe 11+.

"Ein 5-6er gegen X 1er" ist die falsche Fragestellung. "Vier 11-15er" ist das Szenario, das ich meine.

Über Fernkampf haben wir schon gesprochen.
Nahkampf: Trefferchancen sind da auch nicht anders als im Fernkampf. Auf den hohen Stufen werden die 1er auch nur auf ne 20 treffen, und die paar Punkte stecken die weg. Wenn's richtig hart auf hart kommt, investiert man halt die 250GP in Stoneskin, sind de fakto 110-150HP extra.
Elitekämpfer, die damit rechnen müssen, regelmäßig gegen Horden von Erststufern anzutreten, skillen sich auf Späße wie Spiked Chain, Combat Reflexes und Great Cleave, da bleibt kein Auge trocken. So wie die Erststufer nur auf ne 20 treffen können, werden die Highlevels fast nur auf ne 1 danebenschlagen. Und immer wenn der Zauberer dran ist, macht's nochmal Bumm.

Der Knackpunkt ist da für mich auch nicht, ob die paar Elitekämpfer wirklich 1000 rückhaltlos angreifende Erststufer besiegen könnten, ohne selber draufzugehen. Die Frage ist, nach wievielen Runden die Erststufer die Hosen so gestrichen voll haben, dass sie ihr Heil in der Flucht suchen.

Edit:
Das andere Beispiel, zugegeben von mir selbst aufgebracht: 80 6er oder 1000 1er. Die könnten z.B. als Mix aus Nah- und Fernkämpfern zusammengestellt sein. Die Nahkämpfer können dabei durchaus auch auf AC ~24 kommen, und schirmen dabei nur die eigenen Fernkämpfer von den feindlichen Nahkämpfern ab. Das gibt dann auch ein ziemliches Schützenfest. Und wieder die Moralfrage.
Oder es handelt sich um Schwere Reiterei. Da weiß ich aber nicht, wie gut D&D diese Kampfweise unterstützt. In Conan funzt das ganz wunderbar, mit Ride-By Attack, Spirited Charge und dergleichen, da könnte so eine Schwadron schon im ersten Angriff so viele Verluste verursachen, dass die überlebenden Gegner schreiend davonlaufen.

ErikErikson:
Die Argumentation find ich jetzt mal zur Abwechslung undurchdacht.

Wenn man die Feuerkraft von 11+ Leuten hernimmt, dann sind sofort alle mittelalterlichen Taktiken obsolet.

Dann gibt es moderne Techniken, Einbunkerei, Plänkler, Zermürbungstaktiken. Offene Feldschlachten macht dann keiner mehr.

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