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Starter-Indie

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Horatio:
Western City wäre da meine erste Wahl,
(muss man nicht mit Western Hintergrund spielen; einfach eine Welt wählen die jeder kennt oder was aus den Challenges verwenden :); Nightly Impala hat mir bspw. da gut für gefallen^^)

Boni:
InSpectres ist vielleicht auch eine Möglichkeit. Hier und da ist es noch recht "klassisch", verteilt aber die Erzählrechte über die Würfel.

jcorporation:

--- Zitat von: Erik Erikson am 20.09.2010 | 18:20 ---Es ist eigentlich am wichtigsten, das die Spieler mit PE und ähnlichem in Kontakt kommen, in einfachen, verständlichen Regeln. Wäre natürlich toll, wenn man mit dem System dann auch später weiterspielen könnte.

Vom Setting her würde mir was in Richtung Wushu gefallen, etwas ausgeflippteres, oder einfach normale Realwelt. Das ist aber auch stark von den Spielern abhängig.

--- Ende Zitat ---
SpacePirates würde passen, es ist klein, bietet PE, eine ausgeflippte Welt und ist kostenlos erhältlich und es gibt fürs ganz schnelle probieren auch ein Quickstart. Alles zu finden unter http://spacepirates.jcgames.de

Tele-Chinese:
Inspectres und Dogs in the Vineyard sind wohl die Indies die auch mit unerfahrenen Leuten funktionieren. Für PTA brauchst du eine unheimlich gute, aufgeschlossen Spielgruppe. PTA macht meiner Meinung nach eher Sinn mit jemandem der es schonmal gespielt hat. Wenns beu PTA nicht fluppt, dann ist as ganze Indie-Ding für viele versaut.
Dogs ist einfach ne Maschine. Du schmeißt sie an, es macht dass was es soll und es sprich viellecht auch eher klassisch geprägte Spieler an. Es kommt im Gewand von nicht zuviel PE, aber durch die Konsequenzen die die Spieler aufgrund ihrer Taten erfahren dürfen, gehts schnell ziemlich gut ab. Aber Western ist nicht jedermann Geschmack. Besonders nicht Mormomen-Western.

Trotzdem ist DitV sehr schön!

Lord Verminaard:
Meiner Erfahrung nach ist es eine schlechte Idee, seine Spieler, die eigentlich gerne das "Stammsystem" weiter spielen würden, zu irgendwelchen Indies zu shanghaien, von denen man selbst noch keine Ahnung hat. Dann kann man nämlich nicht in Ruhe und stressfrei das neue Spielkonzept ausprobieren und erlernen, was nun mal länger als eine Sitzung dauert, wenn man es "vom Papier" probiert. Sondern man steht unter dem Erfolgsdruck, dass es gleich in der ersten Sitzung zünden muss, damit die Spieler bei Laune bleiben. Statt selber auch mal die Stirn zu runzeln, wenn einem was Spanisch vorkommt, muss man das Spiel den Spielern gegenüber in Schutz nehmen und versuchen, es ihnen zu verkaufen. Ich war damals damit überfordert und es ging gründlich in die Hose.

Was mein Vorschlag wäre: Spiel erstmal ein paar Indies mit Leuten, die sich damit schon auskennen. Inzwischen ist das auf jeder größeren Con möglich, oder natürlich auch auf großen oder kleinen Tanelorn-Treffen. Dann kannst du immer noch entscheiden, ob du deine Runde damit überfallen willst, aber wenn du es tust, hast du wenigstens schon etwas Erfahrung und weißt schon, wie der Hase läuft.

PtA oder WC sind sicherlich gute Empfehlungen, da sie relativ leicht zu lernen und zu verstehen sind und sich so radikal von herkömmlichem Rollenspiel unterscheiden, dass man sich eigentlich auch nicht durch "alte Gewohnheiten" durcheinander bringen lässt.

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