Medien & Phantastik > Hören
Was hört Ihr gerade so?
Niniane:
Lady Gaga & Bradley Cooper - Shallow
Ich hab den Film (noch) nicht gesehen, ich find das Lied schon so furchtbar traurig
Crimson King:
Nachdem ich im Herbst vor allem systematisch Neuzugänge durchgehört habe, habe ich mir die Tage endlich mal wieder gegönnt, ganz entspannt zu hören, worauf ich gerade Lust hatte. Das gab dann eine interessante Mischung aus Supertramp, Camel, Thin Lizzy und Nina Simone. Aktuell läuft gerade mal wieder
Änglagard - Viljans Öga
das grandiose Spätwerk der schwedischen Prog-Kombo, die so perfekt und unnachahmlich die Melancholie nordischen Folks mit der Komplexität King Crimson-artigen Songstrukturen verknüpfen.
Chiarina:
Ich habe gerade das vor vier Jahren veröffentlichte Mahalia Jackson Album "Moving on up a little higher" gehört. Es enthält eine ganze Menge gute, vorher unveröffentlichte Aufnahmen.
Mahalia Jackson ist für mich in Sachen Gospel Nummer 1. Wenn ich sie höre, brauche ich nicht über die Kirche nachzudenken. Ich weiß einfach, dass das, was sie da singt, zumindest für sie selbst genau richtig war.
"I´m glad salvation is free" hat´s mir irgendwie angetan. Man sollte meinen es käme einer großartigen Jubilatio gleich, aber der Song ist dann doch eher verhalten und ein bisschen schwermütig. Die Erlösung mag umsonst sein - aber sie ist eben noch nicht da!
Mahalia Jackson: I´m Glad Salvation Is Free
The_Nathan_Grey:
Bring me the Horizon feat. Baby Metal - Kingslayer
Chiarina:
Zwischendurch ein paar alte Duke Ellington Nummern... eine Schatztruhe ohne Boden... fast wie Schubertlieder. Dazu ein paar herzige Fotos und ein prima Altsaxophonsolo.
Der Saxophonist hat eigentlich 32 Takte Solo. Der B-Teil allerdings wird vom gesamten Orchester bestritten, daher setzt er nach 16 Takten (1:12 - 1:38) aus und übernimmt dann erst für die letzten 8 Takte wieder das Ruder (1:53 - 2:07).
An seinem Solo lässt sich jedenfalls ganz gut mitverfolgen, wie eine spontane Idee (dieses Pendelbewegung-Autohupen-Tröten, erstmalig bei 1:14 zu hören) immer wieder aufgegriffen und abgewandelt wird, selbst über den Orchesterpart hinweg (ein letztes Mal erklingt das Motiv bei 2:02). Das Motiv ist manchmal schräg und dissonant. Da es aber bereits etabliert ist, wird das wie selbstverständlich von uns Hörern akzeptiert. Als Gesamteindruck entsteht vielleicht das Bild vom Saxophonisten, der der Jugend in Partystimmung schon leicht beschwippst die entsprechende Musik liefert.
Duke Ellington & His Cotton Club Orchestra: Flaming Youth
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