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Was hört Ihr gerade so?

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Vash the stampede:
Acid Pauli - Springfestival Graz 2020 - Day 2 | Dachstein Glacier
Toller Mix, schöne Bilder. Einzig die maskenlosen Menschen irritieren.  :-[

Crimson King:
Hildegard von Bingen ist den meisten wohl vor allem als kirchliche Universalgelehrte und Mystikerin ein Begriff. Der Allgemeinheit vermutlich weniger bekannt sein dürfte, dass die Frau eine ganze Reihe liturgischer Gesänge komponiert und getextet hat. Garmarna haben einige dieser Gesänge mit ihrem bereits entwickelten Stil aus triphopigen Beats und häufig elektronisch verfremdeter Folk-Instrumentierung kombiniert. Das Ergebnis hat mich echt weggehauen. Das Album Hildegard von Bingen ist sehr weit weg von dem, was ich sonst höre, aber ich muss lange zurückdenken, bis ich ein Album finde, das mich beim ersten Hören so gefesselt hat.

Garmarna - O Frondens Virga

Chiarina:
Hier ein Song von Jah9, die zeigt, dass sich Positivity und Selbstbewusstsein für junge Frauen aus Jamaica vereinbaren lassen... für mich zumindest klingen die augenzwinkernden Bezüge zwischen Avocados und weiblicher Sexualität mutig und souverän.

Der Song ist von Jah9´s Debütalbum aus dem Jahr 2013. Inzwischen hat die Dame stetig an Bekanntheit gewonnen. Ob man ihre Musik unbedingt mit Jazz vergleichen muss? Ob man sie selbst unbedingt die Billie Holiday Jamaicas nennen muss? Das kommt mir etwas bemüht vor. Die Frau hat eine seelenvolle Stimme und ist in Sachen zeitgenössischem Reggae vorne mit dabei - reicht doch eigentlich...

Jah9: Avocado

Crimson King:
Future Sound of London gehören zu den bedeutendsten Acts im Bereich der elektronischen Musik der letzten 30 Jahre. Wenn die beiden mal was anderes machen wollen, bedienen sie sich gerne des Pseudonyms Amorphous Androgynous. Album hätte ich mir wohl von keinem der beiden Acts gekauft, wenn sie nicht eines in Zusammenarbeit mit einem meiner absoluten Lieblingsmusiker, Peter Hammill, seines Zeichens Bandleader der Progressive Rock-Band Van der Graaf Generator, gemacht hätten.

An dem Album sind einige weitere nicht unbedeutende Musiker beteiligt, beispielsweise Ray Fenwick von der Ian Gillan Band oder Brian Hopper von den Jazzrock-Pionieren Caravan und Soft Machine. Was am Ende raus kommt, klingt zugegebenermaßen auch weit mehr nach Hammill-kompatiblem Prog und psychedelischem Space Rock als nach FSOL. Hörenswert ist es aber allemal.

Amorphous Androgynous - We persuade ourselves we are immortal

Mister Kitten:
Post-Black-Metal meets Screamo: Archivist - Dreaming Under: https://www.youtube.com/watch?v=iCLPufwhy-4

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