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Nebelwanderer:
Ich bin aktuell unheimlich geflasht von "Reichsfeind - Riot"

https://www.youtube.com/watch?v=lDwrTpteJz8

Der Name ist etwas verwirrend und ich habe zu anfang auch eine eher braune Gesinnung im Gedankengang gehabt, die aber definitiv nicht bestätigt wurde.

Reichsfeind ist ein grandioser Synthpop Musiker und vorallem Riot hat es mir angetan, auch wenn seine andere Werke sehr gut sind.

Crimson King:

--- Zitat von: KhornedBeef am 13.01.2022 | 12:16 ---Church of the Cosmic Skull

--- Ende Zitat ---

Die sind schon cool, und die sind sehr retro. Proggy sind sie definitiv nicht, eigenständig sind sie trotz der vielen Referenzen, die sich raushören lassen, meines Erachtens aber schon. Ich habe mich jetzt vor allem durch die Youtube-Videos geklickt, was darauf hinausläuft, dass ich wohl mehrheitlich den radiotauglicheren und angepassten Kram erwischt habe. Der hat mich zunächst mal nicht voll geflasht, bis auf Black Slug mit seinen Sabbath-artigen Gitarren. Mountain Heart ist auch groovy. Ich vermute, ich muss mir, wenn ich mehr Zeit habe, die Alben in Gänze antun.

Danke jedenfalls für den Tipp.  :)



--- Zitat von: KhornedBeef am 13.01.2022 | 13:05 ---Also mein Erstkontakt mit "Progressive irgendwas" sind Coheed & Cambria (die schon nicht mehr dazugehören).

--- Ende Zitat ---

Man muss schon jemand sein, der sich das Klopapier mit der Zange durch den Bobbes zieht, um die nicht als Prog anzusehen. Die vermischen das halt, ähnlich wie The Mars Volta, stark mit Alternative-Elementen.

Mister Kitten:
Bin irgendwie im Feld "Cosmic Black Metal" hängen geblieben. Super Album: https://www.youtube.com/watch?v=-GdESGASeow

Crimson King:
Fifth Angel sind ein weiteres Kleinod aus der US-Metal-Szene der 80er, denen der Durchbruch letzten Endes verwehrt blieb. Die Band, die aus dem noblen Bellevue in Sichtweite zur Metropole Seattle stammt, die eine insgesamt erstaunlich hohe Anzahl an Topstars hervorbrachte, begonnen mit Jimi Hendrix, lieferte Mitte der 80er ein durchaus hörbares, wenn auch kaum von den Standards abweichendes selbstbetiteltes Powermetal-Album ab, das ihnen einerseits einen dicken Plattenvertrag einbrachte, andererseits aber auch die damit einhergehenden Probleme mit Produzenten, die sich ständig einmischen, um die Musik mainstreamtauglicher zu machen. Wie bei so vielen anderen Bands floppte das angepasstere zweite Album dann und man verschwand in der Versenkung.

Das Debut allerdings wurde vor kurzem, als die Band nach einer Reunion ihr drittes Album raus brachte, neu aufgelegt und ist somit glücklicherweise recht leicht verfügbar. Man liefert melodischen Powermetal zwischen mittlerem und höherem Tempo, der aufgrund des klaren Gesangs, des hallenden 80er Snaresounds und der gelegentlichen Keyboarduntermalung zuallererst mal an das ebenfalls im Jahre 1986 erschienene Debut von Crimson Glory erinnert. Tendenzell geht man aber flotter und runder zur Sache, so klingt gelegentlich bereits der Melodic Speed Metal/European Power Metal-Stil durch, der sich ab 1988 entfaltete.

Letzten Endes sind Fifth Angel aus meiner Sicht und vor allem auch aus heutiger Zeit nichts Weltbewegende, aber eine gute Ergänzung zu jeder Powermetal-Sammlung. Das verlinkte Bild belegt auch, dass man kein Popper sein musste, um scheiße auszusehen.

Fifth Angel - Call Out The Warning

First Orko:
Podcast:  Lage der Nation
Mausert sich bei mir langsam zur wöchentlichen Begleitung beim Putzen.
Nüchtern, ruhig, ausgewogen und informativ.

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