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[TRiAS] d20 vs. d10
Mentor:
(Hinweis, ich hab das Thema auf [TRiAS] umbenannt, da es hier spezifisch um dieses System geht)
--- Zitat von: Pete Muffey am 9.11.2010 | 08:49 ---Die Idee mit der Triade an sich finde ich gut, aber eine grobe Einschätzung, was die Werte simulativ bedeuten (sprich die Schubladen) sind schon wichtig, weil sie es den Leuten erleichtern, die Wertigkeit der Zahlen einzuschätzen.
--- Ende Zitat ---
Das mit dem Einschätzen war/ist ein Problem mit den d20 Werten. Wird das durch d10 Werte nicht automatisch intuitiver, weil ich dann leichter sehe, dass eine 7 ein 70% Chance für die jeweilige Erfolgsstufe bedeutet?
El God:
Ich schätze, Ein geht es eher um die Frage, was das Triggern einer bestimmen Erfoglsstufe im Spiel bedeutet. Wenn ich nur 10% Chance auf einen Supererfolg habe, den aber auch nur in 5% aller Fälle überhaupt benötige, ist das schon eine Erkenntnis ;-)
AceOfDice:
--- Zitat von: Bi-Ba-Besserspieler am 8.11.2010 | 13:41 ---Bei einem w20 kannst du das Steigern kontinuierlicher gestalten als beim w10.
--- Ende Zitat ---
Ich schließe mich dem vorbehaltlos an. Wenn die Triaden im Fokus eines Steigerungssystems liegen, ist der 1-10-Range schon recht klein.
Wenn ich die Philosophie von TRiAS richtig in Erinnerung habe, ist wahrscheinlich gewollt, dass öfter kleinere Increments gesteigert werden anstatt selten gleich ganze Häuser, oder? Da hätte der W20 meines Erachtens die Nase vorn.
Mir fallen noch zwei Dinge ein, die gegen den W10 sprechen:
- die physische Form: ich finde, der rollt einfach nicht so gut. Das ist bei Poolwürfen á la White Wolf wahrscheinlich egal, aber wenn (dankenswerterweise) nur ein Würfel geworfen wird wie bei TRiAS, dann sollte der doch zumindest ein bisschen rollen dürfen.
- die Null: Die "0" auf dem W10 wird die Frage auslösen, ob das jetzt eine "0" oder eine "10" ist. Ich nehme fast an, dass ein "0" in TRiAS eine "10" wäre, daher stimmt hier einfach das, was draufsteht, nicht mit dem überein, was es darstellen soll.
Ein:
--- Zitat ---Das mit dem Einschätzen war/ist ein Problem mit den d20 Werten. Wird das durch d10 Werte nicht automatisch intuitiver, weil ich dann leichter sehe, dass eine 7 ein 70% Chance für die jeweilige Erfolgsstufe bedeutet?
--- Ende Zitat ---
Naja, was bedeutet denn ein 70% Erfolg? Ist das gut oder schlecht? Hat ein normaler Autofahrer 70% oder 50% oder 30%? Sowas ist schon wichtig.
Ansonsten würde ich aber bei dem, was du da vorhast auch eher zum 20er raten, sofern du nicht soetwas, wie explodierende Würfel nutzen willst.
Mentor:
--- Zitat von: Scribe am 9.11.2010 | 09:01 ---[...], ist wahrscheinlich gewollt, dass öfter kleinere Increments gesteigert werden anstatt selten gleich ganze Häuser, oder?
--- Ende Zitat ---
Das Steigern in kleinen Schritten ist bisher ein wertfreier Nebeneffekt und kein Designziel, weil eben z.Z. d20 benutzt wird. Ich mag nur kein Stufensystem haben, sondern ein stetiges Kaufsystem. Ob die Spieler nun da etwas ansparen müssen, und dann 10% freischalten, statt 2x 5% ist mir nicht so wichtig wie generell kleinere Zahlen.
--- Zitat von: Pete Muffey am 9.11.2010 | 10:34 ---[...] sofern du nicht soetwas, wie explodierende Würfel nutzen willst.
--- Ende Zitat ---
Explodierende Würfel meide ich wegen dem Verletzungsrisiko, und sie passen auch nicht ganz zum bestehenden Probensystem mit fixen Wertebereichen.
Wieviel ein Erfolg wert ist, kann man sicher besser nachvollziehen, wenn man den entsprechenden Teil vom Regelwerk liest - das hab ich aber absichtlich hier im Thread weggeküzrt, weil das glaub ich zu viel Text wäre. Dass man den Triaden als Laie nicht so rasch ansieht, wie objektiv gut sie sind, ist jedenfalls richtig.
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