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[TRiAS] d20 vs. d10
Funktionalist:
Nimm den d20, da hat man mehr zu steigern. Ich sehe keine Nachteile gegenüber dem W10. Wenn man größere,lesbarere Zahlen haben will, würde ich den w12 nehmen, aber auch einen w20 kann man im Kopf noch schnell genug verrechnen.
Jed Clayton:
--- Zitat von: Bi-Ba-Besserspieler am 9.11.2010 | 17:04 ---Nimm den d20, da hat man mehr zu steigern. Ich sehe keine Nachteile gegenüber dem W10. Wenn man größere,lesbarere Zahlen haben will, würde ich den w12 nehmen, aber auch einen w20 kann man im Kopf noch schnell genug verrechnen.
--- Ende Zitat ---
Oder nimm einfach einen größeren, dickeren Würfel. Ich habe auch so große Chessex-Dinger für 6 Euro das Stück. Diese W20er sind so groß wie Äpfel. :)
Außerdem sind die Zahlen auch nicht auf allen W10 oder W12 gleich groß oder gleich gut zu sehen. Das kommt total auf den Hersteller an (Chessex, Koplow, GameScience, Q-Workshop, ...). Und wenn ich mir da so einige Würfel von Q-Workshop angucke, sind die zwar grellbunt und tragen schöne Designs, haben aber auf Dauer doch schwer lesbare Zahlen.
TRIX:
--- Zitat von: Bi-Ba-Besserspieler am 8.11.2010 | 13:41 ---Bei einem w20 kannst du das Steigern kontinuierlicher gestalten als beim w10.
Wenn du eine flachere Lernkurve anstrebst, kann der W20 trotzdem noch das Fortschrittsgefühl aufrechterhalten. das Kann wichtig sein, wenn das System nicht sehr gut skaliert und man den "sweet spot" möglichst lang gestalten will.
sers,
Alex, der weiß dass 1/3 besser ist als 30%. ;D
--- Ende Zitat ---
+1
Ich finde das ist ein sehr wichtiger Punkt, bzw. eine sehr wichtige Frage:
Für was ist das System gedacht: langfristige Sachen oder mal-ebend-zwischendurch (ums mal übertrieben zu sagen)?
Ein d20-basiertes System bietet da natürlich mehr und längere "Aufstiegsbereiche", so dass man im anvisierten "Level"-Bereich länger spielen kann.
Mentor:
--- Zitat von: TRIX am 10.11.2010 | 14:22 ---Für was ist das System gedacht: langfristige Sachen oder mal-ebend-zwischendurch (ums mal übertrieben zu sagen)?
--- Ende Zitat ---
Für Kamapgnen, die aus 2 bis 3 "Staffeln" bestehen, die je wiederum aus 8-15 Sessions bestehen. Ein Charakter wird also irgendwo zwischen 15 und 45 Sessions erleben. Oneshots sind nicht geplant, auf CONs würde man etwas vorgesteigerte Charaktere erhalten.
TRIX:
Bei 15-45 Sessions sollten die Chars ja auch durchaus "Verbesserungen" erkennen lassen; daher wäre d20 mMn schon sinnvoll.
Einfach mal als kleines BSP (nicht speziell zu TRiAS, sondern allg. zu Rollenspiel X):
Geplant ca. 30 Sessions
Durchschnitt EP pro Session 2
Für einen EP kann man dies/das (z.B. Fertigkeit steigern) tun.
=> 60x kann ein Char in seiner "Laufbahn" etwas steigern.
Fall 1:
System soll sein wX+Fertigkeit (X z.B. 8, 10 oder 12) über Zielwert; Fertigkeiten im Bereich von 1-10 => Char kann je nach Startwerten und anderen Steigerungsmöglichkeiten ...
Fall 2:
System soll sein wX+Fertigkeit (X z.B. 5w20, 100) über Zielwert; Fertigkeiten im Bereich von 1-100 => Char ...
usw.
Was ich mit dem Beispiel zeigen will ist, dass das Entwickeln des Würfelsystems und damit auch der Char-Generierung, damit auch Fertigkeiten-LvL, Edges, etc. und auch das XP/LevelUp-Systems alles zusammenhängt.
Es ist daher schwierig zu entscheiden ob man d20 oder d10 nimmt, wenn man nicht auch den Rest kennt. d10 kann genau so gut skalieren wie d20, wenn man einfach weniger XP bekommt bzw. weniger mit seinen XP machen kann; genau so könnte man aber auch an den Startwerten schrauben um das ganze zu balancen, usw.
In dem Fall hier:
Du hast (a,b,c) und willst das ganze unterwürfeln. Nun musst Du überlegen wie
1. a,b,c gesteigert werden
2. wenn klar ist, wie gesteigert wird, musst Du Dir klar werden für welchen Zeitraum das ganze ausgelegt ist und wie dabei der Fortschritt sein soll: From 0 2 Hero in 0,nix oder halt laaaaangsam...
3. Somit weißt Du dann wie viel die Chars steigern können. Das muss dann in Bezug gesetzt werden zu den "Optionen" die sie zum Steigern haben (10 Steigerungen sind nix, wenn man pro Steigerung nur einen Fertigkeitspunkt mehr bekommt und die Werte zwischen 1-100 liegen; 10 Steigerungen sind aber auch viel, wenn man dafür jeweils nen Fertigkeitspunkt bekommt und Fertigkeiten nur zwischen 1 und 6 liegen).
4. Dann kann man sich überlegen: mhhh damit die Chars auch ordentlich Auswahl zum steigern haben und sich entscheiden müssen (weil nix is schlimmer als wenn am Ende Alle Alles können): wie groß müssen die Werte am Anfang sein und wie groß dürfen sie maximal werden. Hier spielt auch rein: gibts viele Fertigkeiten nur 3 Attribute oder oder oder.
5. Und daraus kann man dann eigentlich sehr gut ableiten was man für nen Würfel man nimmt/braucht. Sind die Werte im Bereich 1-10 passt halt der d10, bei 1-20 halt der d20. Bist Du bei 4. auf 1-25 gekommen, dann auch ein d20 aber halt noch etwas Feintuning an der Anzahl der Fertigkeiten, XP/Session, usw.
Man kann das ganze natürlich auch von hinten aufrollen und sagen:
1. mhh ich nehm jetzt mal nen d10 und will soundsoviel W'keit haben, dass etwas passiert/nicht passiert
2. aus 1. folgt damit Werte müssen mind./max. so und so sein
3. Startwerte sind XYZ, Endwerte ABC => x Steigerungen => usw.
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