Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Empfehlenswerte 3.X/d20 Settings
Valerigon:
Bei Green Ronin kann ich das Freeport Setting empfehlen, welches Piratenflair mit cthulhuiden Elementen mischt. Klasse ausgearbeitet Stadt, die sich in nahezu jedes Fantasysetting integrieren lassen sollte. Dazu kommt, dass das aktuelle Grundbuch systemunabhängig ist und es dazu diverse Kompendien gibt, die unterschiedliche Systeme wie 4E, Pathfinder, 3.5E, Savage Worlds, u.a. bedienen.
Tarin:
Die Iron Kingdoms.
Dampf, Pulver, Dreck Steamfantasy. Der große Krieg, der bei Eberron vorbei ist, steht bei IK kurz bevor und es wird mit Sicherheit unschön. Vom Gefühl her "Fantasy meets World War I". Es gibt auch ein paar gute Threads im Forum zum Setting.
Haukrinn:
Arcana Evolved. Extrem magische High Fantasy abseits des üblichen EDO-Geschwurbels mit einer extrem abwechslungsreichen Hintergrundwelt.
K!aus:
--- Zitat von: Samael am 13.11.2010 | 17:57 ---Ein paar Dinge sehen zwar exotisch und "anders" aus, aber das ist oberflächlicher als allgemein angenommen wird. Ich persönlich finde zusätzlich die Kosmologie sehr viel unspannender (weil weniger vielfältig) als die Standard Greyhawk oder FR Kosmologie.
--- Ende Zitat ---
Interessant.
Genau diesen Punkt sehe ich umgekehrt: Endlich mal ein Setting, das ein paar detailierte Beschreibungen liefert.
Gerade die Kosmologie in den FR ging mir gegen Ende ziemlich auf die Nerven, weil die von dir beschriebene Vielfalt für mich zu viel des Guten war. Wieso benötigt jede Rasse ihren eigenen Pantheon? Dabei stehen die Götter doch nur wieder für Krieg, Ackerbau, Schmiedkunst und Magie ... nur die einen für Elfen und die anderen für Zwerge!
Wenn wir schon bei den Göttern bleiben, dann wirkt Eberron für mich einfach viel mehr verzahnt. Du hast klassisch die Guten und Bösen, doch die sind miteinander verstrickt. Und dabei nicht nach den Gesinnungen, sondern nach Portfolien, was für DnD Verhältnisse sehr anspruchsvoll halte. In den Realms empfand ich die vielen verschiedenen Ebenen eher als Rechtfertigung, dass jeder Outsider eine Heimat besitzt. Wenn es um Kosmologie geht, dann doch bitte gleich Planescape.
Eberron hat damit gebrochen. Die verschiedenen Ebenen sind mit den Göttern verbunden und diese siehst du wiederum am Nachthimmel und zusätzlich hast du noch die Überschneidungen mit den Ebenen. Ganz zu schweigen von der Symbolik, die im Faiths of Eberron anständig beschrieben wird, währen du bei den Realms einfach die Spielwerte der Götter nachlesen kannst.
So stimme ich dir zu, dass Eberron exotisch ist. Für meine Verständnis aber dahingehend, dass es für DnD 3.x Verhältnisse wieder mehr Hintergrund bietet und weniger PrC, Feats und Magic Items.
Gruß,
Klaus.
Samael:
--- Zitat von: Klaus am 13.11.2010 | 22:53 ---
So stimme ich dir zu, dass Eberron exotisch ist. Für meine Verständnis aber dahingehend, dass es für DnD 3.x Verhältnisse wieder mehr Hintergrund bietet und weniger PrC, Feats und Magic Items.
--- Ende Zitat ---
Also Götter gibt es in den 2E/3E FR definitiv zu viele, da bin ich ganz deiner Meinung! Es war etwas Anderes, was mich an der Kosmologie Eberrons etwas gestört hat, nicht unbedingt das Pantheon. Ich kriege es nicht mehr zu 100% auf die Kette, aber es hatte mit diesen Traumdämonen zu tun, und der "Geschlossenheit" des Settings im vgl. zum Multiversum der anderen Settings.
EDIT:
Wenn ich ehrlich bin, würde ich, wenn mir irgendein guter SL die Wahl bietet eine Kampagne in den FR, Greyhawk oder Eberron zu leiten auch Eberron wählen.
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