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Eine Lanze für die WoD

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Nin:

--- Zitat von: Jiba am 15.11.2010 | 10:51 ---Ich glaube 8t bemüht sich eher um einen Schulterschluss zischen O und N und nicht um Gebashe...
--- Ende Zitat ---

Dann wäre es aber hilfreich nicht immer die Vampire Schublade zu öffnen, sondern über die Vielschichtigkeit und die zig Ideen/Welten zu sprechen. Damit meine ich zum Beispiel Spiele wie Wraith. Das enthält mit aufgrund der Doppeltencharakterführung eine Regel, die nichts mit oWoD oder nWoD zu tun hat.

@Metaplot vs Freies Setting: Manchmal amüsiert es mich ja denn doch, dass viele den Metaplot der oWoD ablehnen, sich gleichzeitig aber viele neue Rollenspiele auf Filme, Fernsehserien oder Buchreihen beziehen.
Der "Metaplot" ist sowieso falsch, denn es gibt in jeder Reihe einen eigenen. Noch dazu unterschiedlich in der Betonung und nirgendwo mit der Verpflichtung ihn zu nutzen.


--- Zitat von: Tümpelritter am 15.11.2010 | 11:11 ---Nur, um herauszufinden, welche tatsächlichen Unterschiede im Spielerlebnis die nWoD und die FATE-Regeln hervorrufen.
--- Ende Zitat ---
Wenn ich mir die Regeldiskussion in nWoD Büchern ansehe (z.B. Mirrors, Changeling), dann verwischen sich die Grenzen (zumindest was die Verwendung von Aspekten und der Player Empowerment). Meine These: Da ist das Spielgefühl wahrscheinlich eher vom SL/ST abhängig, als vom System.

Teylen:
Mein Amuesement fundete sich darauf das ich gestern im Chat noch anmerkte das ich nichtmals unbedingt zu der klassischen "oWoD Gesamt Paket" Fraktion gehoere sondern mich eher im Bereich des Old VtM Scum sehe dem man, nWoD und oWoD Fans geeint, vorwerfen wird das er VtM sehr viel mehr Beachtung und Interesse schenkte als dem Rest.
Was imho mit darauf gruendet das sich beide mehr oder weniger durch den Unwillen der VtM Spieler etwas anderes als VtM zu spielen geschaedigt sehen.
Waeren die VtM Spieler hingegangen und haetten mehr Wraith gespielt waere es nicht eingestellt worden, haetten die VtM Spieler nun Promethean ausprobiert waere es der nWoD besser gegangen, statt dessen hat das erzkonservative Pack ja selbst VtR links liegen gelassen! Obwohl es um Vampire geht! Vampire! VAMPIRE!!!

D. M_Athair:

--- Zitat von: TAFKAKB am 15.11.2010 | 11:18 ---Bei den WoD-Regeln (beider Versionen) steht hingegen die Unterstützung von Erzählspielkomponenten nicht im Vordergrund [...]
--- Ende Zitat ---
Dem würde ich zustimmen. Es gibt Spiele, die Erzählspiel menchanisch besser unterstützen.


--- Zitat von: TAFKAKB am 15.11.2010 | 11:18 ---[...] bzw. wurde sogar zurückgefahren (z.B. Menschlichkeit) [...]
--- Ende Zitat ---
Außer an der Menschlichkeits-Stelle würde ich dem widersprechen.


--- Zitat von: TAFKAKB am 15.11.2010 | 11:18 ---[...] und die Regeln laden nach meiner Ansicht deutlich eher zu wunderbar gamistischem Spiel ein [...]
--- Ende Zitat ---
Sehe ich auch so.


--- Zitat von: TAFKAKB am 15.11.2010 | 11:18 ---[...] das ist auch der Grund für die vielen Runden bestehend aus Superheroes with Fangs.
--- Ende Zitat ---
Nein. Der Grund dafür Splats (- vergleiche dazu AD&Ds "The Complete Wizard’s Handbook" mit V:dMs "Clanbuch Tremere") und übermenschliche Kräfte.  


(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Mir kommt sie vor wie eine Ideenhalde. Da gibt es wahre Schätze zu entdecken aber es steht auch viel Müll und mittelmäßiges Zeug rum. Manche SL-Tipps und Storytelling-Hilfen sind grenzgenial, andere Müll. Mancher Mythos ist toll, bei anderen wird mir schlecht. Man merkt auch irgendwo, dass jemand versucht hat das alles zu sortieren, doch der Erfolg ist eher mittelmäßig.
Einfach, weil zu spät damit angefangen wurde.

Oberkampf:

--- Zitat von: TAFKAKB am 15.11.2010 | 11:18 ---@ Tümpelritter: FATE als System kommt schon ziemlich klar aus der Erzählspielecke. Bei den WoD-Regeln (beider Versionen) steht hingegen die Unterstützung von Erzählspielkomponenten nicht im Vordergrund bzw. wurde sogar zurückgefahren (z.B. Menschlichkeit) und die Regeln laden nach meiner Ansicht deutlich eher zu wunderbar gamistischem Spiel ein - das ist auch der Grund für die vielen Runden bestehend aus Superheroes with Fangs.

--- Ende Zitat ---

Kann ich Dir vom Lesen her (zumindest was die oWoD angeht) zustimmen (mit der Abschwächung, dass die oWoD V:tM 1.+2. Ed. auch in der Regelgestaltung für Actionspiel einige Schwächen hatte, die mich furchtbar geärgert haben). Aber ich sie auch fast nie als "Dark Superheroes with Fangs" in Action erlebt - etwas, das ich eher mit dem Dresden Files Setting in Verbindung bringen würde.

Mich würde das ganze mal praktisch interessieren. Nach meinem Eindruck ermöglich die nWoD sehr viel und bedient auch klar klassisch "gamistische" Spielweisen, wo auf Risiko und Erfolg gespielt wird. Den Unterschied zur oWoD hinsichtlich des Storytellings sehe ich darin, dass in der nWoD Regeln+Würfelmechaniken der Geschichte nicht mehr im Weg stehen (weil es im Kampf schneller geht, weil es belastbare Regeln für crossover gibt, weil Würfelregeln und Konsequenzen relativ einsichtig sind, weil etwas mehr auf Balancing geachtet wurde usw.) Man kann also eine Story erspielen, ohne an den Würfelregeln zu verzweifeln oder diese umgehen zu müssen (indem man z.B. Auseinandersetzungen "wegerzählt".)
 
Die FATE-Regeln ermuntern nach meinem bisherigen Eindruck die Spieler zusätzlich zum Beschreiben (um die Aspekte zu aktivieren), und zum Ausspielen der "Nachteile" des Charakters, um FATE-Punkte zu erlangen (wo wir möglicherweise unterschiedliche Ansichten haben, ob das Ausspielen von Besonderheiten eines Charakters storyförderndes Storyspiel ist - was ich nicht glaube - oder storyöffnendes, "storybrechendes" Charakterspiel - was ich persönlich glaube und mit von FATE erhoffe). Meine Theorie ist, dass die Aspektmechanik ein Storykorsett sprengen kann - und soll.

Aber das ist eben alles Vermutung, die ich gerne einem praktischen Test unterziehen würde: inwieweit fördern DF und nWoD bei gleichem Genre (Urban Fantasy) und gleichem Setting unterschiedliche Spielerlebnisse?

Nin:

--- Zitat von: Tümpelritter am 15.11.2010 | 12:06 ---Aber das ist eben alles Vermutung, die ich gerne einem praktischen Test unterziehen würde: inwieweit fördern DF und nWoD bei gleichem Genre (Urban Fantasy) und gleichem Setting unterschiedliche Spielerlebnisse?
--- Ende Zitat ---
Wenn du in/nach HH bist/kommst, 'bin ich dabei.

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