Pen & Paper - Spielsysteme > World of Darkness
Menschlichkeit: eine andere Sichtweise
Nin:
--- Zitat von: alexandro am 16.11.2010 | 23:52 ---@Nin: wenn du was interessantes (...) den alternative Moralsystemen in Mirrors zu sagen hast, was so nicht in den Büchern steht, dann tu dir keinen Zwang an.
--- Ende Zitat ---
Das ist paradox, oda? ;)
Vorweg gestellt: Mirrors handelt letztlich davon, wie die nWoD Regeln gebrochen und neu zusammengesetzt werden können. Es bietet (mir) aber auch ein gute Möglichkeit zu entdecken, was die Autoren sich eigentlich gedacht haben (bzw. jetzt denken).
Was mir an den Ausführungen in Mirrors gefällt, ist es nicht um ein vorgegebenes Sündenregister geht. Vielmehr hat der Charakter an dieser Stelle die Möglichkeiten die Story zu beeinflussen. Bestimmt werden hier quasi die Herausforderungen mit denen SpielerInnen ihre Charaktere konfrontiert sehen wollen. (Und der Wert 0 zeigt dann eigentlich, an welcher Stelle die SpielerInnen die Figuren aus dem Spiel genommen sehen wollen.)
Ich kann es wahrscheinlich nicht so rüber bringen, aber für mich ist die Herausforderung durch die Konflikte das eigentlich Spannende.
Von daher geht es für mich nicht um einen Faktor "Menschlichkeit begrenzt demnach ALLE Würfelvorräte im Umgang mit Sterblichen" (Zitat aus dem verlinkten Blog).
Es ist sicherlich auch möglich die regeltechnischen Folgen vom Konflikt abhängig machen: Die eine Figur hat in der Folge vielleicht ganz allgemeine Schwierigkeiten, während bei einer anderen ein ganz zentraler Aspekt flöten geht. Technisch lässt sich das bestimmten Attributen oder Hintergründen zuordnen, keine Frage.
Aber das nur dann, wenn in der Sündenliste eine Regelmechanik für das Würfeln gesehen wird und nicht gleichzeitig auch eine Chance individuelle Konflikte zu bestimmen, die eine dramatische Geschichte vorantreibt.
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