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[Film] In brightest day...( Green Lantern )

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Ranor:
@ Whisper666

Danke für deine Eindrücke  :)

alexandro:

--- Zitat von: Whisper666 am  4.07.2011 | 02:37 ---Nichts besonderes an dieser Stelle also. Allerdings bleibt alles in sich durchaus nachvollziehbar, bis auf eine Sache.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Es geht aus dem Filmverlauf nicht hervor, warum sich Sinestro am Ende den gelben Ring ansteckt. Vielleicht sparen die Macher sich das auch für den zweiten Teil auf, wer weiß?
--- Ende Zitat ---
Das wurde auch schon hier parodiert (Spoilerlink).  ~;D

Whisper666:
Mit der Begründung kann ich leben  ~;D

alexandro:
Hab ihn jetzt gesehen. Erste Eindrücke:

1.) Green Lantern ist ein Film "von Fans, für Fans", deshalb werden storymäßig alle Register gezogen und das GL-Universum in seiner ganzen Fülle ausgebreitet. Andere Filme nehmen sich mehr Zeit, um den Zuschauer langsam mit den Storyelementen und Figuren bekannt zu machen, welche der Comicleser über mehrere Jahrzehnte der Entwicklung der Serie kennengelernt hat. Zwar liegt der Fokus ganz klar auf der Origin-Story, trotzdem wird ziemlich viel Zeit auf das "sightseeing" verwendet, die besser benutzt worden wäre, um die Story etwas stringenter und nachvollziehbarer zu machen. Ein Zuschauer wird bei diesem Film sicherlich gut unterhalten, aber verstehen warum GL (neben Booster Gold und Blue Beetle) der coolste Held des DC-verse ist, wird er dadurch nicht (diese Unkenntnis kann nur Lektüre der Comics beheben  ;)).

2.) Viele Superhelden-Filme (X-Men, Daredevil, Nolans Batman...) versuchen möglichst großen Abstand von der Comic-Vorlage zu nehmen, und einen Stil zu erschaffen, der kompatibler mit den Sehgewohnheiten der breiten Masse an Kinozuschauern ist. Dieser Film ist nicht so. Der Film ist ein dreidimensionaler Comic (im wahrsten Sinne des Wortes - in diesem Fall lohnte sich die Brille wirklich). Dadurch bedingt sieht der Film stellenweise etwas "künstlich" aus (soweit man das über Objekte ohne Entsprechung in der realen Welt sagen kann  ::) ), aber die animierten Sequenzen fügen sich gut in den Realfilm ein und sind Teil des Stils, daher zu verschmerzen.

3.) Der Stil ist einfach gelungen: Oa sieht super aus - vergleichbar mit Asgard, nur schärfer/weniger dunkel (weil besser auf 3D angepasst), man sieht hunderte, komplett unterschiedliche Aliens im Hintergrund herumturnen (aufmerksame Leser des Comics erkennen hier viele bekannte Gesichter) und die verschiedenen Energiekonstrukte haben auch jeweils ihren eigenen Stil.

4.) Keiner der Schauspieler ist mir negativ aufgefallen und die Dialoge sind auch erträglich. Es gibt ein paar nette Gags und der Soundtrack ist eingängig und unverbraucht.

5.) Manchmal werden Szenen zu schnell geschnitten, vieles bleibt ungesagt. Trotzdem wirkt das Ganze aus irgendeinem Grund nicht hektisch (der Film kam mir subjektiv länger vor als 100 Minuten, aber ich habe mich trotzdem nicht gelangweilt), irgendwie schafft er trotzdem ein rundes Bild zu vermitteln.

Fazit:

Ich kann den Film jedem Fan der besten Comicreihe im Sortiment von DC wärmstens empfehlen. Hier bekommt man eine klassische Geschichte in wunderbaren Bildern neu präsentiert.

Comic-Verächter bekommen zumindest einen kurzweiligen Actionfilm mit guter Nutzung der 3D-Technologie und einigen coolen Momenten präsentiert, über dessen Story aber vielleicht das ein oder andere Mal "Bahnhof" steht. Da muss jeder selbst entscheiden, ob ihm das den Kinoeintritt wert ist.

Ranor:
Alexandro, durch deinen Text weiß ich jetzt schon das mir der Film wohl eher nicht gefallen wird  >;D

Aber ich werde ihn mir natürlich trotzdem nächste Woche mal anschauen.

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