Medien & Phantastik > Sehen
[Film] In brightest day...( Green Lantern )
Ranor:
Es lief leider nur die 3D-Fassung...
Der 3D-Effekt war auch nicht der Rede wert, vor allem da das Bild natürlich wieder zu dunkel war.
alexandro:
Dann hast du eine andere Version gesehen als ich.
Gerade im Vergleich zu Thor (oder auch Tron) sind die Effekte sehr gut. Während Asgard zu einem diffusen, unscharfen Effektbrei verschwimmt, kann man bei Oa auch während Panoramaaufnahmen stets jedes Detail klar erkennen.
Ludovico:
--- Zitat von: alexandro am 3.08.2011 | 14:50 ---Dann hast du eine andere Version gesehen als ich.
Gerade im Vergleich zu Thor (oder auch Tron) sind die Effekte sehr gut. Während Asgard zu einem diffusen, unscharfen Effektbrei verschwimmt, kann man bei Oa auch während Panoramaaufnahmen stets jedes Detail klar erkennen.
--- Ende Zitat ---
Es gab bei Dir 3D-Effekte? Ich hatte das Gefühl, dass der Vor- und der Abspann mehr Effekte enthielt als der gesamte Film.
McCoy:
Ich hab den Film dann gestern auch mal gesehen. Vorneweg muss ich sagen das er nicht so schlecht ist wie viele Kritiker ihn machen (imho natürlich ;D) Man kann so ziemlich alles kaputtreden wenn man nur will. Ich habe mich weder gelangweilt noch haben mich die unglaublich schlechten Effekte in ein Koma geworfen. Sommerpopcornkino, leicht unbeschwert, unproblematisch.
Sicher gab es auch Dinge die mir nicht so ganz gefielen. In 3D hätte der Film nicht sein müssen, aber das trifft auch auf so ziemlich jeden anderen 3D Film zu den ich bisher gesehen habe, also ist das kein alleiniges Meckerkriterium. Gut grade bei den Ringgebilden (von denen ich zugegebenermaßen gerne mehr und fantasievollere gesehen hätte) hätte man da vermutlich ordentlich vom Leder ziehen können aber nun gut.
Storytechnisch ist er tatsächlich überfrachtet, da wäre weniger mehr gewesen. Warum es nun unbedingt Parallax sein musste und dann noch in der Form, keine Ahnung. Hammond als Gegner war verschenkt, hätte gut der Hauptgegner sein können.
Oa und das Chor reinzubringen fand ich nicht schlecht, aber auch hier hätte ich einen anderen Fokus gesetzt. Lieber Hal ein paar Wochen verschwinden lassen und dann einige Trainigsphasen als Rückblicke wäre meiner Meinung nach mehr gewesen. Hal selbst hätte allerdings auch ein x-belieber anderer Draufgänger/Toppilot mit Vergangenheitskomplexen sein können. Als jemand der die Comics noch als "Grüne Leuchte" gelesen hat, habe ich vom Charakter Hals im Film nur sporadisch was finden können.
Letztendlich war der Film nicht der Untergang des Abendlandes, was man stellenweise hätte glauben können wenn man die ganzen vernichtenden Kritiken so las. Ich fand ihn recht kurzweilig und hab mich nicht gelangweilt und das ist eine ganze Menge mehr als ich von einigen anderen Filmen sagen kann.
Abschließend würde ich mir einen weiteren GL Film auch ansehen. Vielleicht diesmal mit Guy Gardner als GL, damit dem Bösen auch kräftig in den Arsch getreten wird ;D
Sha'Wush:
Der hier vorherrschenden Meinung schließe ich mich hiermit an.
Mit "Green Lantern" hat sich der Superheldenfilm sicherlich nicht neu erfunden.
Dennoch war's eine gradlinige Verfilmung, die die wesentlichen Kriterien der Vorlage berücksichtigte, reichlich Anspielungen auf das DC-Universe und diverse popkulturelle Phänomene enthielt, sich nicht all zu stark beim Mainstream-Publikum anbiederte und mich recht zufrieden aus dem Kino hat hinausspazieren lassen.
Außerdem war ich angenehm überrascht, dass die deutsche Synchro den Spagat geschafft hat, den Schwur des Korps sinngemäß zu übersetzen, ohne dass er dabei völlig lächerlich klang.
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