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Star Wars Konversion
pharyon:
Hallo allerseits,
nachdem ich DSA erstmal aufgegeben und mich dem Abschluss meines Studiums gewidmet habe, wars in meinem Umfeld lange Zeit ruhig in meinem Umfeld. Nun hat sich eine neue Runde aufgetan. Nachdem wir nach langem und sorgfältigem Auswahlprozess uns dann auf Star Wars geeinigt haben, wollte ich für die Neulinge (Zwei Spielerinnen spielen zum ersten Mal überhaupt Rollenspiel, eine hatte zuvor nur eine Runde - DSA oder SR, ich weiß es nicht mehr genau - und die anderen beiden Spieler haben etwas Spielerfahrung) die Regeln der Star Wars Saga Edition zusammenfassen. Nachdem ich nun sämtliche Bücher der Edition, die mir zur Verfügung stehen, durchgeschaut hab, hat sich immer mehr eingeschlcihen, hier und da ein paar Regeln abzuändern.
Lange Rede...: Inzwischen hab ich eine Konversion angefangen zu schreiben. Das Rad wird nicht neu erfunden, aber einige Versatzstücke anderer RPGs werden hier miteinander verknüpft.
Bisher habe ich das Grundprinzip und einige der sich daraus ergebenden Möglichkeiten geklärt. Rassenbeschreibungen hab ich aus Jedipedia zusammengefasst und mit Bildern versehen. Das Charakterblatt steht auch.
Es fehlt aber auch noch einiges: Kampfregeln, Fertigkeitenregeln ausschreiben, Regeln zur Macht, Raumkampfregeln, Massenschlachten, Droidenregeln, Fahrzeugregeln, etc.pp. Langsam nährt sich das Eichhörnchen.
Meine Bitte an euch wäre jetzt im ersten Schritt:
1. Bei Gelegenheit die Grundregeln (S.1-7) anschauen und ob der Verständlichkeit und Klarheit Feedback zu geben.
Beispiele für die einzelnen Aspekte werden noch nachgereicht...
Vielen Dank für die Hilfe,
Gruß, p^^
[gelöscht durch Administrator]
pharyon:
Vorstellung des Regelkerns:
Würfle einen W20. Liegt das Ergebnis über einer Schwierigkeit und unter/auf einem Vergleichswert (meist einer Summe aus Attribut und Fertigkeit), zählt es als Erfolg.
Attribute: 6
Fertigkeiten: 19 (3 pro Attribut + Machtnutzung)
Vorbilder: Star Wars Saga Edition, Fading Suns, Funky Colts, Reign, Sawage Worlds, D&D 4e
besondere Merkmale:
- Gegenstände werden auf Extra-Karten beschrieben und den Spielern zum Charakterblatt ausgehändigt
- der Einsatz von Ressourcen (4: Fassung, Fokus, Kraft, Macht) soll verschiedene Spieleffekte auslösen
- die Spieler können die Erfolgswahrscheinlichkeit verändern und so eher eine Probe bestehen, das geht auf Kosten der Probengüte
- Karten ziehen zur Initiativebestimmung
- Spielleiter kann bei Misserfolgen statt einem Nichtbestehen der Probe seitens der Spieler Dramapunkte kassieren und so eigene Effekte auslösen
- Klassen als Schablonen für die Spieler (Erleichterung des Einstiegs)
- unterschiedliche Erfahrungspunkte für Attribute, Fertigkeiten, Erfahrungsstufe
So, das wär mal das Wichtigste.
p^^
KlickKlack:
Lustig... wir wollen nun auch eine Star Wars Runde beginnen und mit den offiziellen SW Regeln wurde ich auch nicht warm. Ich bastle grade an einer Aces&Eights-Star Wars Umsetzung, vielleicht können wir uns ja mal austauschen.
pharyon:
Gerne, wobei ich gerade mal einen Blick auf Charakterblatt von A&E geworfen hat... DAS hat mich etwas überfordert.
Aber Austausch find ich immer gut.
Gruß, p^^
KlickKlack:
Ja auf den ersten Blick ist es einwenig kompliziert... Aber wenn man das Prinzip verstanden hat (und die Regelbeschreibungen sind sehr gut) spielt es sich nicht nur sehr flüssig, sondern auch sehr ansprechend. Fertigkeiten haben einen Wert von 0% (perfekt) bis 100% (sehr schlecht), was im ersten Moment sehr seltsam wirkt - Aber wenn man weiß, dass es stets darum geht den eigenen Wert zu überwürfeln ist das Prinzip selbsterklärend. die Fertigkeiten sind in Grade unterteilt (Anfänger über Erfahren bis zu Meister) denen dann bestimmte Fähigkeiten zugestanden werden, für das eigentliche Spiel bedeutet dies, es wird umrissen was ein `Meister Schreiber` kann, darauf muss man nicht mehr würfeln, man setzt es einfach erzählerisch um... Also ein `Erzählspielansatz ohne aber den simulationistischen/gamistischen Ansatz zu vernachlässigen, denn würfeln kann man natürlich immer...`
Was mich eigentlich dazu bewegte A&E für Star Wars zu verwenden war aber nicht nur das schöne Fertigkeiten - Attributssystem, das sehr gut aufeinander abgestimmt ist, sondern einige Aspekte die auf den ersten Blick ideal für Western sind, Ruhm-, Bekanntheitsregeln z.B. sich aber auch sehr gut für star Wars eignen. Für mich ist Star Wars aber eh eher Fantasy, Western als irgend etwas anderes... Gradezu ideal, und sehr lustig ist jedoch das Kampfsystem - zumindest wenn es um den Fernkampf geht, denn da liefert A&E eine hübsche Zielscheibe die auf entsprechende Grundrisse oder Bilder gelegt werden (in unserem Fall Sturmtruppen oder T-Fighter), dann würfelt man, zieht eine Karte und weiß genau wo man getroffen hat (oder wohin sich der Schuss verirrte...) Eine tolle Idee, die Raumkämpfe und Schusswechsel sehr witzig umsetzt...
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