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GURPS Aventurien (Das 'As it should be' DSA)

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Shirohige:

--- Zitat von: Morvar am  4.12.2012 | 08:37 ---Nun da stimme ich dir nicht zu.

Ich habe schon im Hinterkopf so nahe wie möglich am "Spielgefühl" von DSA zu bleiben. Und da kann ich Astralenergie raushauen OHNE umzufallen. Bei FP in Gurps ist das NICHT so.
Und die meisten Ideen hier haben durchaus den DSA Grundgedanken in sich.

Gerade CAP Attribute im Vergleich zu Leiteigenschaften, Fester Regenerationszeitpunkt, Einzelne Magieschulen mit besonderen Herangehensweisen )Sharisad, Gildenmagier usw).


PS: Bei FP zum Zaubern müsste man diese auch wieder von ST abkoppeln, da man sonst ja dämlich wäre keine ST 15 oder so zu nehmen und als Magier 1. mehr FP zu haben und 2 einen Streithammer schwingen zu können....
Also müsste man Limitierung "Nur zum Zaubern" wählen und hätte eine quasi "Astralenergie die sich nach der ST des Zauberers richtet....

--- Ende Zitat ---
Ich gucke mir immer nur die Ritual Magic der Konvertierung an und denke mir: Ne, das ist nicht das DSA-Spielgefühl :) Da finde ich meine kleine Astralenergie-Regelung deutlich unaufdringlicher als das gesamte Magiesystem grundsätzlich zu ändern.

Zu den FP: Man kann ja immer noch Zauber raushauen, ohne umzufallen, indem man die Energy Reserve benutzt. Die ist ja per Definition nur zum Zaubern und erschöpft nicht den Körper. Nur wenn diese irgendwann leer geht, muss/kann man auf seine eigenen Kraftreserven zurückgreifen. Nur eben als Lehrling kann man das nicht, was ich persönlich sehr gut und stimmig finde, man muss es eben erst lernen und trainieren.

Zu dem Gedanken "sonst wäre man ja dämlich wenn man keine ST 15 oder so nimmt": Macht für mich kaum Sinn. Einmal denkt bei uns in der Gruppe niemand so off-game, wenn er seinen Charakter erstellt und weiterhin passen ST 15 einfach meist nicht in das Charakterkonzept eines Magiers. Klar KANNST du das machen, aber für die meisten Charakterkonzepte (in unserer Gruppe) ist es sinnvoller die reinen FP zu steigern, da dies günstiger ist und der Charakter sowieso nicht vor hat sich in lebensgefährliche Nahkämpfe zu stürzen. Wenn du aber ein Konzept eines Nahkampfmagiers hast, go for it.

Shirohige:

--- Zitat von: Althena am  4.12.2012 | 08:44 ---Ich finde Gurps FP Kosten für Magie bilden das Setting ganz gut ab. Magiebegabte haben wenn sie ausgebildet sind eine gute Reserve (AE) aus der sie schöpfen können, aber wenn diese alle ist, können sie auch an die körpereigenen Reserven gehen und ihre Verbotenen Pforten zu öffnen. (in Gurpsprech halt erst FP und dann wenn es wirklich fies wird auch HP. Nennt sich dann das Verbotenes Hintertürchen (FP) und Verbotene Pforte (HP))



--- Ende Zitat ---
Ganz genau so habe ich mir das gedacht. :)

Waldgeist:

--- Zitat von: Morvar am  4.12.2012 | 08:37 ---PS: Bei FP zum Zaubern müsste man diese auch wieder von ST abkoppeln, da man sonst ja dämlich wäre keine ST 15 oder so zu nehmen und als Magier 1. mehr FP zu haben und 2 einen Streithammer schwingen zu können....

--- Ende Zitat ---

In der 4e ist FP an HT und HP an ST gebunden.

OldSam:
Also grundsätzlich war mein Konvertierungs-Verständnis immer, dass wir zwar durchaus versuchen halbwegs nah am DSA-Spielgefühl zu sein, zugleich jedoch an den Stellen wo DSA hakt bessere, stimmigere Lösungen nehmen, die aber immer mit unserer Interpretation des aventurischen Grundfeelings vereinbar sind. Die Vorlage übertreffen, aber zugleich die setting-definierenden Kernelemente möglichst bewahren...

@Morvar: Wie Waldgeist schon anmerkte... Mit der ST hast Du Dich vertan, Du steckst also gedanklich immer noch in der 3e, da war das ja leider ein ärgerlicher Umstand ;) In der 4e basieren die FP auf der Konstitution und einen "zäheren" Magier finde ich auch auf jeden Fall schon stimmiger, wobei es aber zugleich im "vollen Umfang" nicht mehr so dem Original-Feeling Aventuriens entspricht. Hmm, da müssen wir uns jetzt eine Lösung überlegen...


--- Zitat von: Shirohige am  4.12.2012 | 09:08 ---Ich gucke mir immer nur die Ritual Magic der Konvertierung an und denke mir: Ne, das ist nicht das DSA-Spielgefühl :) Da finde ich meine kleine Astralenergie-Regelung deutlich unaufdringlicher als das gesamte Magiesystem grundsätzlich zu ändern.

Zu den FP: Man kann ja immer noch Zauber raushauen, ohne umzufallen, indem man die Energy Reserve benutzt. ... Nur eben als Lehrling kann man das nicht, ...
--- Ende Zitat ---

Naja, ich denke Du solltest den theoretischen Außenblick auf die Ritual Magic-Variante nicht überbewerten, Morvar hat sowas ja sogar schon im Test und die Spieler sind offensichtlich mit dem Feeling sehr zufrieden. Ich glaube, dass wir durch die ganzen spezifischen Tweaks dieser Variante Aventurien schon ziemlich gut treffen, mit Sicherheit sind wir z.B. deutlich näher am Originalfeeling als die recht beliebte SW-Konvertierung. Wir haben hier halt noch etwas mehr Fokus auf den Zaubertalenten als dies bei DSA der Fall ist, aber durch diese Dinge kriegen wir auch ein besseres Balancing hin etc.
Man könnte umgekehrt auch die normale Spell Magic etwas mehr in Richtung Ritual Magic biegen (statt wie jetzt RM hin zur Spell Magic), aber letztlich sind das nur Nuancen im Unterschied und dieser andere Weg wäre etwas ungünstiger zu erreichen.


--- Zitat von: Shirohige am  4.12.2012 | 09:08 ---Zu den FP: Man kann ja immer noch Zauber raushauen, ohne umzufallen, indem man die Energy Reserve benutzt. ... Nur eben als Lehrling kann man das nicht, ...
--- Ende Zitat ---

Jopp, v.a. Deine Überlegung mit den Lehrlingen finde ich sehr stimmig! :) Ich selbst hatte früher irgendwie von der Vorstellung auch immer so ein wenig das subjektive Gefühl, dass meine DSA-Magier ein wenig erschöpft sind, wenn sie fast keine AE mehr hatten. Das ist wohl normale Identifizierung mit dem Char, denn es ist irgendwie von der menschlichen Psychologie her eine komische Vorstellung, "dass man alles gibt", aber zugleich noch taufrisch ist.

Morvar hat andererseits natürlich recht damit, dass DSA-Magierspieler es gewohnt sind weitgehend normal zaubern zu können ohne umzufallen... Zudem kommt in der Tat durch die FP der "Fitness-Faktor" hinzu, das ist zwar nicht so tragisch wie bei ST in der 3e, passt also schon eher, aber trotzdem gibt es ja diverse aventurische Magier, die eher Theoretiker sind und körperlich nicht unbedingt als Langstreckenläufer gelten, zugleich aber sehr viel AE aufweisen.

Da IMHO beide Standpunkte sehr sinnvolle Überlegungen einbringen, tendiere ich vom Gefühl her wieder zu einem goldenen Mittelwert, sofern wir den finden können, ist halt vermutlich nicht ganz so "glatt" wie eine der beiden anderen Varianten...

Shirohige:

--- Zitat von: OldSam am  4.12.2012 | 12:42 ---Morvar hat andererseits natürlich recht damit, dass DSA-Magierspieler es gewohnt sind weitgehend normal zaubern zu können ohne umzufallen... Zudem kommt in der Tat durch die FP der "Fitness-Faktor" hinzu, das ist zwar nicht so tragisch wie bei ST in der 3e, passt also schon eher, aber trotzdem gibt es ja diverse aventurische Magier, die eher Theoretiker sind und körperlich nicht unbedingt als Langstreckenläufer gelten, zugleich aber sehr viel AE aufweisen.

--- Ende Zitat ---
Vielleicht ist das untergegangen vorher, hier also nochmal mein Hinweis: Für Magie-Theoretiker, die vielleicht eher dick oder einfach unfit sind, gibt es ja eben die Magic-Only-FP, wie in Thaumaturgy beschrieben. Die spiegeln das harte (auch geistige) Training eines Magiers wieder, der schon viel gezaubert und experimentiert hat. Die lassen sich wie normale FP kaufen, lassen sich aber nur für Zauber einsetzen. Vorteil ist, man wird nicht körperlich erschöpft wenn diese aufgebraucht sind und es gibt kein Limit.

Damit existiert dieses Problem erst gar nicht, was Morvar und du erwähnen. Ich hoffe der Hinweis kommt dieses mal durch :)

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