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[Babel] Quasi-Universelles P&P - Vorstellung

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Funktionalist:
Da sehe ich kein Problem drin.... denn der Char kann dann mit Software z.B. auf drei Durchgänge kommen. Dann soll er doch.

VtM erlaubt irgendwann keine Gegenaktionen mehr, sodass Handlungen unerwidert bleiben, was Überhangaktionen sehr unfair werden.
Denn so hat ein Kämpfer dann schon einmal drei nicht geblockte Angriffe übrig.

Bad Horse:
Das Problem bei Vampire ist auch, dass teilweise Charaktere vier Aktionen die Runde hatten und andere nur eine. Das macht keinen großen Spaß, wenn du derjenige mit einer Aktion bist. Dasselbe Problem hatte ich aber auch bei SR, und vermutlich tritt es auch bei dem von dir geplanten System auf - manche Spieler kriegen im Kampf dann einfach mehr bis viel mehr Zeit, und das stört mehr, als das es Spaß macht.

Funktionalist:
Bei SR kann man aber weiterhin passiv handeln und blocken, volle Defensive oder per Reaktion hechten oder Riposte anwenden etc.

Eiter:
Naja. Ich gehe davon aus, dass man das erweitere Ini-System, welches ich oben beschrieben habe, nur auswählt wenn man genau diesen Effekt haben möchte.
Da es bei der Traditionellen Ini gar nicht vorkommen kann, dass ein Spieler mehr Durchgänge hat als ein anderer, sollte das passen.
Ich muss aber gestehen, dass ich mit dem SR System auch so meine Probleme habe.
Es ist eben wie ihr sagt: Handlungen bleiben oft unerwidert. Irgendwie geht mir da das Gefühl von dem parallelen Ablauf aller Handlungen zu sehr verloren.

Was haltet ihr davon:
Anstelle zusätzliche Durchläufe zu generieren, erhalten die Spieler in ihrer einen Handlung einfach mehr Zeit. Wenn ich z.B. normalerweise 3 Sekunden habe, erhalte ich dann 4.
Im Kernsystem ist diese Zeit eh relativ egal. Es ist nur eine Hausnummer die soviel sagt wie: Du darfst einmal schießen. Da läuft alles über die Daumenpeilung des SL. In der Erweiterung würde ich aber explizit sagen welche Handlung wie viel Zeit in Anspruch nimmt.
Damit sollte eigentlich die Parallelität gewahrt bleiben. Die Personen mit einer hohen Ini kommen immer noch früher dran als die anderen, können dann aber einfach ETWAS mehr machen (ich wills nicht übertreiben).

Funktionalist:
Bei SR bleibt das Gefühl der Gleichzeitigkeit weiterhin erhalten, da es keine Obergrenze für die Anzahl defensiver Aktionen gibt.
Die Mali steigen zwar, aber es ist immer ein Wurf möglich und sinnvoll.

Ich würde bei der Rundenrechnung eh von Sekunden Abstand nehmen und Aktionen nur relativ vergleichen. Sonst steht irgendwann wieder ein Spieler auf der Matte und versucht mit Hilfe von Youtube-Videos Systemänderungen durchzuboxen... ::)
Sekunden gaukeln eine Genauigkeit vor, die so nicht gegeben ist und vor Allem nicht gewollt, da ein Regelsystem nicht auf Realitätsnähe aufbaut, sondern auf den Systemressourcenströmen.

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