Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
R.E.D.-Richtig Ekelhafter Dungeon (3.5)
Selganor [n/a]:
Random Encounters und "angepasste" Encounter muessen sich nicht ausschliessen.
Robert:
Dann müsste ich eine Tabelle mit angepassten Encountern machen und daraus zufällig welche erwürfeln.
IMHO überflüssige Arbeit, da die SC bei mir meistens eh die Wahl zwischen mehreren Wegen haben werden und nicht zwingend die Encounter in der von mir geplanten Reihenfolge und Frequenz absolvieren.
Ich hebe mir allerdings "gebrauchte" Encounter, die mir beim Leiten Spass gemacht haben oder von der Gruppe in der Nachbesprechung als besonders interessant gelobt werden, für spätere Gruppen auf.
Möglich, das ich mittlerweile genug für D20-Listen von Stufe 3 bis 10 hätte. Leider sind die thematisch ziemlich wirr und passen auch nicht alle in die gleiche Umgebung(extrem mobile/ fliegende Kreaturen und enge Dungeongänge vereinfachen das Encounter im Vergleich zu den selben Kreaturen in freier Wildbahn doch ziemlich).
Selganor [n/a]:
Ich hab' nicht gesagt, dass es einfach sein muss sondern nur dass es moeglich ist ;)
Vielleicht finden sich fuer eine "Encounter Database" ja genug Leute die sowas in Teamarbeit aufziehen koennen.
Kuerzlich kam ja schonmal eine Frage zu dem Thema.
Retronekromant:
Klar ist der Barbar auf Stufe 5 noch im Verhältnis zum Wizard stark, aber nicht, wenn er wie ein Stufe 1 Charakter ausgerüstet ist (Keine Heiltränke, keine magischen Waffen die DR umgehen, nichtmal eine MW Waffe...er hat bestensfalls Ausrüstung für 160gp - reicht wenn überhaupt für ne Axt+Kettenhemd, nichtmal ne Brustplatte ist drin)
Das geht höchstens, wenn man alle 1-2 Kämpfe sich zurückzieht und rastet (und das wiederum funktioniert auch nur, wenn der Dungeon ausschließlich mit sehr dummen Viechern besiedelt ist)
EDIT: Ich beziehe mich hierbei mal nicht auf irgendwelche exotischen Regelbücher mit irgendwelchen Killer-Rassen oder "Vow of Poverty"...
Ansonsten:
Mit "nicht aussuchen" meinte ich nicht zwangsläufig "auswürfeln".
Damit meine ich eher so, dass man bevor man weiß (oder das Wissen darum bewusst ignorierend), was die Spieler für Chars spielen, den Dungeon (thematisch + logisch sinnvoll) baut.
Sonst entsteht schnell der Eindruck, der auch bei dem "dünne-Haut-Phänomen (also HP nicht genau nehmen)", oder bei Geschichten wie "ich drehe den Schadenswürfel ein wenig, weil ich befürchte, dass der Tod eines Charakters den Spielern den Spaß verdirbt". Es wird nach einer Weile einfach "komisch" - zumindest für erfahrene Spieler. In Konsequenz wird die Welt unglaubwürdig, die Spannung sinkt usw.
Allgemein:
Spieler müssen auch mal versagen, fliehen oder sterben...selbst wenn sie noch so klug vorgegangen sind (Und das nicht gerade dann, wenn der DM gerade einen schlechten Tag hatte :p)
Man ist als DM nunmal kein Pädagoge, der den Spielern den A... rettet, nur weil sie schlau gespielt haben aber Würfelpech hatten..... oder umgekehrt: der 19er zu 20ern dreht oder schnell noch ein paar Gegner hinzudichtet, weil sie total hanebüchen vorgegangen sind.
(ist halt meine Meinung dazu)
Skele-Surtur:
Natürlich müssen Spieler scheitern und versagen können (das sage ich als Pädagoge!), durch Würfelpech genauso wie durch Dummheit. Aber Fakt ist, dass ich für jede Gruppenkonstelation Gegner aussuchen kann, bei denen sie keine Chance haben. Und wenn ich das mache, dann bin ich ein beschissener SL (meine Meinung). Deswegen ist es einfach totale Zeitverschwendung, sich bei einer 3-Mann Gruppe großartig über die Zusammensetzung zu echauffieren. Wenn die Gruppe nicht gerade aus einem Wizard, einem Sorcerer und einem Barden (Stufe 5) besteht (und Spieler, die das tun, haben es nicht besser verdient, als zu scheitern), dann kann ich genug plausible Encounter stellen, die fordernd (Versagen möglich) aber machbar (Siegen möglich) sind.
Abgesehen davon, dass die Diskussion nach wie vor am Anliegen des TE vorbei geht.
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