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[Heroic East] Asiatische Sword and Sorcery
Tarin:
Die Stadtbeschreibung wurde nach einr Anregung von Zornhau verbessert und ein Beispielcharakter in zwei Regelversionen ist dazu gekommen :)
Mit ein bisschen Glück bekomme ich demnächst ein paar Zeichnungen von begabten Freunden, dann kann der SC auch nochmal optisch punkten.
Gruß
Tarin
Tarin:
Es geht weiter, eine zweite Herkunft existiert, ebenso haben die beiden Herkünfte ein bisschen Regelunterbau erhalten. Ein Problem sind die cthuloiden Elemente. Ich zitiere mich mal kurz selbst:
--- Zitat von: Tarin auf Heroic East ---Durch Howard und Lovecraft hat der Cthulhu Mythos ja eine gewisse Verbindung zur Urfassung der Sword&Sorcery. Wesen, die nicht sein dürfen und namenlose Schrecken passen ja auch einfach wunderbar in eine wilde, ungezähmte Welt, in der finstere Zauberer mit Dingen hantieren, die sie längst nicht verstehen und in der die Menschen dunklen Göttern in der einen oder anderen Form huldigen. Dummerweise bezieht sich diese Verknüpfung von S&S und Mythos zumindest für mich auch immer auf das hyborische Zeitalter und damit explizit auf Howard. Trotzdem ist das Konzept einfach zu reizvoll, als dass ich es einfach ignorieren könnte. Das Wissen der Alten, das von den Liu Dai gehütet wird – Mythoswissen? Ganhor, der Drachengott, selbst ein finsteres Wesen aus uralter Zeit, einer anderen Dimension, von den Sternen? Die Zeit, in der die Götter auf Erden wandelten. Es ist so leicht einzuarbeiten. Dennoch passt der Mythos nach HPL einfach nicht. Heroic East ist ein Fantasysetting ohne Bezüge zur realen Welt. Der Witz bei Howard und Lovecraft war ja auch die Verbindung zweier Erdzeitalter. Andererseits lohnt es sich natürlich immer, vorhandene Klischees zu bedienen, gerade im S&S Genre. Warum also nicht tiefe Wesen, Yog Sototh und R’Lyeh? Fragen über Fragen. Fakt ist, dem Setting täte der Mythos gut. Nur die Form ist noch unklar.
--- Ende Zitat ---
Zu dem Thema wäre ich über ein paar Meinungen von euch erfreut :)
Gruß
Tarin
Eiter:
Jetzt wirds sogar für mich interessant (als alter Cthulhu-Fan ... ftagn)
Ich habe vor einer Weile mal einen Forenthreat gelesen, bei dem es darum ging ob Cthulhu überhaupt Zeitgemäß ist.
such ... find ... http://www.blutschwerter.de/f60-call-cthulhu/t65586-vom-mythos-ot-wissen-popkultur-und-von-mir-aus-auch-wie-ernst-man-noch-nehmen-kann-seite3.html
Am Ende läuft es darauf hinaus, dass der Mythos eigentlich nicht mehr so wirklich Top ist und der Horror eher aus dem "Drum-herum" kommt. Soll heißen: Es ist fast egal was für Monster du nimmst, so lange du es gut verpackst.
Ich selbst würde stark behaupten, dass die meisten Monster aus Cthulhu absolut GARNICHT in dein Setting passen. Glibber-Schleimwesen + Martial-Arts? Nöööö....!
Was du aber z.B. sehr gut nehmen kannst sind die verschiedenen Götter. Die großen Alten würde ich dabei evtl. auch lieber außen vor lassen. Aber die Götter könntest du gepaart mit irgend welchen Weltuntergangskulten usw. evtl als dein "Drachengott" o.ä. verwenden. "Chaugnar Faugns" der Elefantengott? Würde passen. "Der König in Gelb" als "Der König in Gelb"? Würde auch passen.
Außerdem kannst du sicherlich die ganze Feehenwelt (schreibt man das so?) aus den Traumlanden gut verwursten.
Hierzu empfehle ich dir mal einen Blick in das "Malleus Monstrorum". Das Buch an sich ist ein ziemlicher Wälzer den ich nicht zum Kauf empfehlen würde (Hat ca 1 Mio Seiten). Aber evtl kannst du ihn dir mal ausleihen.
Das Buch dürfte für dich einige Inspiration mit bringen. Insbesondere das Kapitel über "Nyarlathotep" und die "Feenwesen" dürften dich weiter bringen.
Tarin:
Hm, dazu vielleicht noch eine Klarstellung: Howards Darstellung unterscheidet sich gelegentlich drastisch von HPL. Viele Wesen, die in Lovecrafts Geschichten in den Wahnsinn treiben und für die Menschheit unfassbar schrecklich sind, können bei Howard vielleicht nicht vernichtet, wohl aber besiegt werden. Ein Beispiel dafür wäre der wandelnde Schatten aus der gleichnamigen Geschichte oder rein optisch Yag Kosha, der ja sehr an Chaugnar Faugn erinnert, aber von einem Magier gefangen gehalten wird.
Insofern wäre "mein" Mythos näher an der howard'schen Version. Also ein dunkles Altes, dem man aber durchaus gegenübertreten kann, wenn man selber willensstark ist. Das deckt sich wiederum mit einer meiner Grundvorgaben ("Ein starker Wille vermag alles"). Du hast aber durchaus Recht, dass Cthulhu und Konsorten gerade für sehr viele Sachen ausgeschlachtet werden. Also denke ich, dass ich wahrscheinlich die Namen und Konzepte rauslasse, aber den Stil übernehme.
Die Götterwelt wird so oder so nicht genau bestimmt. Insgesamt gibt es ein paar bekannte Kulte wie zB Ganhor den Drachengott. Daneben unzählige Geister- und Ahnenkulte oder Gruppen, die sich um eine bestimmte "Gottheit" (kann alles sein von Einbildung über ein Monster bis zu einem tatsächlichen Gott") gebildet haben, aber lokal sehr beschränkt sind. Das ist auch nicht Kern des Settings. Die SC sollen ja was zu entdecken haben. Und so viele kleine Kulte, die man als Gegner einbauen und vernichten könnte, kann ich gar nicht erfinden ;)
Danke fürs Feedback!
Eiter:
Klingt sehr gut. Howards Darstellung vom "Mythos" (wobei es den Mythos in Conan ja nicht so gibt) ist auf jeden Fall besser und vor allem sehr passend.
Habe das oben überlesen ... sry.
Denke so wie du das vorhast wird´s sehr gut :)
Bin aufs Ergebnis gespannt.
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