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[Gunknights] Mecha-Space-Opera

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Waldviech:
Klingt doch auch weiterhin knuffig.  ;D
Ich vermute auch mal, es wird - ganz genretypisch - auch eine Menge "Big Dumb Objects" geben. Also riesige Raumkolonien, kilometerlange Schiffe, Metallmonde, etc.pp. Eine gewisse Portion Größenwahn gehört natürlich auch dazu. (Schon allein, weil es einfach cool ausschaut, wenn sich riesige Mechas vor einer noch viel riesigeren Metallkulisse kloppen :D)
Für Auswandererschiffe alá "Mayflower in Space" ließen sich dann auch prima riesige, interstellar reisende O´Neil-Zylinder nehmen. Das ließe Raum für riesige Weltraumtracks im Stil von Galaktika oder (bedingt) Macross....

Im Übrigen würde ich das Setting, den Punkt hast Du wahrscheinlich auch schon bedacht, nicht von der heutigen Erde her ableiten, sondern in einer Art "Parallelwelt" spielen lassen, ähnlich wie Hellas das mit dem antiken Griechenland tut.
Ich würde es so handhaben, dass die ursprüngliche Heimatwelt der Menschheit im Dunkel der Geschichte verloren gegangen ist. In vielen Religionen könnte die Alte Heimat natürlich eine wichtige Rolle spielen. Z.b. könnten Pilger der "Christen" im All nach dem Planeten "Eden" suchen, der irgendwo in den dunklen Tiefen des Afric-Nebels vermutet wird....

Ein:
Ja, genau. Wir sind da voll auf einer Wellenlänge. 8)

Die Schiffe müssen ja z.B. riesig sein. Ein Gunknight (17,5m hoch) hat ja im Verhältnis grob die Größe eines Menschen. Da kann man sich dann überlegen wie riesig so ein typischer Fernraumer ist.

Und hier einfach mal als kleine Spielerei der Yamato-Cluster als "Karte".


[gelöscht durch Administrator]

Waldviech:
Uh yeah - vermutlich gerade, wenn man von sporadischem Kontakt mit dem riesigen Chin-Cluster mal absieht, reichlich isoliert und mit sich selbst beschäftigt. Außerdem kamen jüngst Handelsschiffe der Netherstar-Konföderation (Niederländer) und der Porthoguesan Hegemony (Portugiesen) an und haben dem Yamato-Cluster gezeigt, dass die Galaxis weit größer ist, als die Daimyos sich das gedacht haben. ;D

Ich habe übrigens mal überlegt, wie man die in Europa doch vergleichsweise mächtige Kirche einbauen könnte. Eine Ekklesiarchie alá Fading Suns oder Warhammer 40K fände ich hier, so cool sowas sonst sein mag, reichlich unpassend. Wie wäre es mit Folgendem:

Dort, wo sich heute der europäische Großcluster befindet, gab es knappe 1000 Jahre vor Spielbeginn noch das "Ehrwürdige Imperium" (also quasi die Römer), die eine Technologiestufe hatten, welche von den nachfolgenden Zivilisationen bis vor Kurzem noch nicht wieder erreicht wurde. (Unter anderem hinterließ das Imperium etliche riesige Raumstationen, die noch heute als Basis europäischer Stadtplaneten dienen.)
Durch interne Korruption, die Invasion der Hung und die durch die Supernova des gotischen Heimatsystems ausgelöste Volkerwanderung machte dem Imperium den Garaus und der Cluster versank erstmal in einem industriell-cyberpunkigen "Dunklen Zeitalter". Nur die parareligiöse Organisation "Vatica-Net" machte einen auf "asimovsche Foundation" und überlieferte höher entwickeltes technisches Wissen - an die, die nach ihrer Pfeife tanzten.
Mit dem Aufschwung des europäischen Großclusters jedoch droht Vatica-Net in seiner eigentlichen Funktion obsolet zu werden. In einigen Bereichen übersteigt das Wissen der Europäer das des alten Imperiums bereits (unter anderem kannten die Imperialen noch keine Gunknights und die großen gotischen Orbitalkathedralen im France-Subcluster sind technologisch weit ausgefeilter als ihre imperialen Vorgänger). Da Vatica-Net sich auf reine Archivierung spezialisiert hat und, abgesehen von einigen wenigen "Heiligen", wenig mit Innovation am Hut hat, sieht sich die Organisation in ihrer Existenz bedroht.
Vatica-Net hat als ehemaliger Hochtechnologie-Monopolist eine immense politische Macht und verfügt zudem über eine Art "Intergalaktischen Friedenskorps", der Vatica-Nets panhumanistische Ideologie verbreiten soll (eigentlich tritt Vatica-Net für richtige Moral und den Weltfrieden ein). Da Vatica-Net aber zu oft schon seine eigenen Ideale verraten hat, gibt es im Europäischen Großcluster nunmehr einige cybernetbasierte Protestbewegungen (den Protestanten, höhö), die Vatica-Net nach ihren Vorstellungen rekonzeptionieren wollen. Die Organisation steht vor einer internen Zerreissprobe.

Der Amerik-Cluster und der Techlevel-Unterschied:
Müsste eigentlich auch eine Rolle spielen. So verfügen die Yamato z.b. nur über unterentwickelte Fernraumschiffe, sind ansonsten aber gut in der Lage, europäische Technologie zu verstehen und nachzubauen (von der Netherstar-Konföderation erworbene Laserkanonen zum Beispiel). Die barbarischen Azteken im Amerik-Sektor hingegen kennen keine Gunknights und verwenden statt dessen einfache kypernetische Rüstungen für ihre Adlerritter - was ihnen massive Nachteile im Krieg gegen die Hegemonie beschehrt. Amerik besteht, ähnlich wie die inneren Systeme des Afri-Clusters, aus unbewohnten Systemen und einigen früh- und präindustriellen Zivilisationen. Im galaktischen Norden gibt es zudem einige Raumnomaden. Die Azteken sind zusammen mit dem weiter südlich residierenden Inka und den von ihnen ausgelöschten Maya das einzige raumfahrende Volk mit großem Sternenreich.

Ein:
Danke für die geniale Zuarbeit. Ziemlich genauso stell ich mir das vor. :d

Chaos:
Ich stelle mir dieses Vatica-Net so ähnlich vor wie ComStar bei BattleTech. Kommt das ungefähr hin?

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