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X-Men: First Class

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YY:
Dass Mystique ziemlich alt ist/langsamer altert, war doch in den Comics auch so  wtf?

Jed Clayton:

--- Zitat von: YY am 19.06.2011 | 19:46 ---Dass Mystique ziemlich alt ist/langsamer altert, war doch in den Comics auch so  wtf?

--- Ende Zitat ---

Das ist ja auch ganz in Ordnung so.

In X-Men 3 wird ja ziemlich deutlich, dass sie lange Zeit Magnetos Favoritin war und lange bei ihm gelebt hat. Allerdings wusste man nie genau, wie alt sie wirklich war. Natürlich ist das alles relativ.

alexandro:
@Jed: das ist nicht die einzige Ungenauigkeit gegenüber den "alten" (komischer Begriff für eine gerade 10 Jahre alte Filmreihe) Filmen.

Es gibt massenhaft Sachen, die nicht zu den alten Filmen passen:
- Magneto hat schon immer seinen Helm (Xavier hat aber im ersten Film irgendwie vergessen, wie Erik es schafft seine Gedanken zu verbergen)
- Mystique wird plötzlich indifferent gegenüber Xavier (und entwickelt die Wahnvorstellung, sie wäre als Kind in der Schule gemobbt wurden, obwohl sie niemals zur Schule gegangen ist, bevr sie Xavier traf)
- Xavier und Magneto vergessen Wolverine
- Magneto war schon immer radikal und hatte niemals die Hemmungen die er noch im ersten Film hatte
- Emma altert rückwärts und verliert ihre Telepathie (oder im Wolverine-Film spielt eine andere Mutantin mit Diamant-Form mit, welche zufällig auch Emma heißt)
- Xavier entwickelt zwischen "First Class" und "Wolverine:Origins" eine Methode sein Rückenmark zu heilen. Leider fallen ihm dadurch die Haare aus und die Methode wirkt auch nur wenige Jahre, so dass er in X-Men wieder im Rollstuhl sitzt
usw.

Deswegen ist der Film ein Reboot, kein Teil der Continuity.

Ranor:

--- Zitat von: alexandro am 19.06.2011 | 21:26 ---Deswegen ist der Film ein Reboot, kein Teil der Continuity.
--- Ende Zitat ---
Behauptest du. Die Macher (inkl. Bryan Singer) sehen das anders. Und zwar trotz der Fehler - die nehmen sie nämlich bewusst in Kauf.

Jed Clayton:
Ich hatte ja mindestens ab der Hälfte des Films darauf gewartet, dass noch irgendwie erklärt wird, wie Xavier zum Rollstuhlfahrer wird... was ja auch noch passiert.

Diese Diskrepanz zu X-Men Origins (Wolverine) ist mir hier gar nicht mehr aufgefallen, obwohl ich den auch gesehen habe. Vielleicht ist ja der Charles Xavier außerhalb seines Rollstuhls am Schluss von Wolverine nur eine telepathische Projektion. ;) Oder die Produzenten und Regisseure haben schon ganz bewusst darauf gezählt, dass das Publikum den unsäglich schwachen Wolverine-Solofilm schon wieder vergessen oder verdrängt hat. Bei mir hat das offenbar funktioniert.

In Comic-Verfilmungen gibt es laufend solche Sachen.

Meiner Meinung nach kann man ja z.B. den Batman, den Michael Keaton 1989 und 1992 verkörperte, auch nicht mit dem Val Kilmer-Batman oder dem George Clooney-Batman gleichsetzen. Meiner Meinung nach ist das überhaupt nicht mehr die gleiche Figur und diese Filme spielen auch nicht im gleichen Universum.

Bei allen Superhelden-Realverfilmungen hilft eigentlich nach circa 5 bis 6 Jahren immer nur eines: Rebooten!

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