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[Kino] True Grit

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Arbo:
Holla,

also ... ich war gerade eben in "True Grit" und da es dazu offenbar noch keinen Thread gibt: Hier ist er.

Meine Meinung: Er war anders, als ich dachte ... und irgendwie hatte ich am Ende das Gefühl, dass er nicht so recht in die Gänge kam. Auf der anderen Seite war er m.E. erfrischend konsequent. Nicht "überheroisch", kurzweilig, aber nicht albern. Die Charaktere kamen gut rüber, wenngleich mir die Göre (Mattie Ross aka Hailee Steinfeld) etwas zu c00L wirkte. Tja und Bridges wirkte irgendwie doch viel Duke-mäßiger als ich vermutet hatte. Alles in allem ganz gut besetzt.

Hat mir gut gefallen und war sein Geld wert.

Arbo

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)P.S.: Und nein, an das Original erinnere ich mich nicht.

Alrik:
Ich fand den Film auch ganz gut, allerdings hab ich Jeff Bridges im O-Ton nur sehr muehsam verstanden (Meine Fresse, nimm mal das Bettlaken ausm Mund ;)). True Grit ist langsam, aber irgendwie passte das sehr gut in die Gesamtstimmung, die der Film erzeugt. Rache ist eben kein Freizeitparkausflug wie es gern in Hollywood (und insbesondere Western) dargestellt wird, sondern ein bitterer einsamer Weg. Das Ende passt daher ganz gut in skurriler Coen Manier ins Gesamtbild. Nix besonderes, aber fuer einen Western ganz gut!

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Meine Freundin ist im Kino nach der Haelfte eingeschlafen... :D Sie mag dieses ganze Vengence/Revenge Zeugs nicht, aber es lief halt nix anderes.


Chaosdada:
Gefiel mir auch ganz gut - war allerdings froh, dass ich mir nicht gestern das Double Feature (mit dem Original) angeschaut habe, das wäre dann wohl doch ziemlich langweilig geworden.
Jeff Bridges war zwar stellenweise kaum zu verstehen, aber ich fand sein starkes Nuscheln/Lallen eigentlich nicht schlimm, im Gegenteil. Überhaupt fand ich die verschiedenen Dialekte und Sprechweisen sehr charmant und die Dialoge klasse.


--- Zitat von: Alrik am 25.02.2011 | 00:57 ---Rache ist eben kein Freizeitparkausflug wie es gern in Hollywood (und insbesondere Western) dargestellt wird,

--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Du schaust dir die falschen Western an. Von allen Western, die ich kenne, die sich um Rache drehen, war dieser hier mit Abstand der freizeitparkausflugähnlichste und er war weder bitter noch einsam. Ich musste schon ganz am Anfang darüber lachen, wie fröhlich Mattie klingt, während sie davon erzählt, dass ihr Vater ermordet wurde; und statt des üblichen, einsamen Rächers gibt es hier gleich ein Dreiergespann. Der Racheplot erschien mir fast nebensächlich. Eigentlich hatte ich erwartet, dass Josh Brolins Rolle fiel größer ist, aber der wird ja ziemlich rasch erledigt nachdem er ihnen rein zufällig über den Weg läuft.

Arbo:
@ Chaosdata:

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
--- Zitat ---Eigentlich hatte ich erwartet, dass Josh Brolins Rolle fiel größer ist, aber der wird ja ziemlich rasch erledigt nachdem er ihnen rein zufällig über den Weg läuft.
--- Ende Zitat ---

Ehrlich gesagt, hätte ich auch gerne mehr von dem gesehen ... ich meine, das Ende war schon unspektakulär und kurz. Aber auf der anderen Seite war's halt konsequent ... nicht noch so ein dämliches Rummonologisieren ... Nee, irgendwie hat's schon gepasst.

Und abgesehen davon: Mir haben die Bilder ganz gut gefallen. Diese kargen Wälder trugen m.E. recht gut zum makaberen Flair bei.

Arbo

knörzbot:
Nicht bitter? Ich finde Mattie hat doch einen recht heftigen Preis für Ihre Rache gezahlt. In anderen Western, die ich so kenne kommen die Hauptprotagonisten deutlich besser weg.
Ich selbst fand den Film nicht nur gut sondern sogar sehr gut. Gerade im Vergleich mit dem Original. Die Romanvorlage kenne ich leider nicht aber das Remake soll recht nahe am Buch sein. Das ist halt kein "The Quick And The Dead" sondern ein unaufgeregter Film mit tollen Bildern und den üblichen Coen-Zutaten.

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