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[Kino] True Grit
KlickKlack:
Den Eindruck habe ich auch, Eastwood ist für mich einer der besseren Filmemacher, er versteht nicht nur sein Handwerk, er hat auch ein Händchen für die richtigen Geschichten. Aber die interessante, tiefgründige Persönlichkeit, wird er auch in den 70ern gehabt haben, nur war er eben auf einen Typ festgelegt, da ging es ihm wie vielen, vielen anderen Schauspielern. Trotzdem konnte er in einem Projekt der 80er, Honkytonk Man auch eine ganz andere Seite zeigen... Was darauf hindeutet, dass er nicht nur ein interessanter Charakter ist, sondern auch schon immer den Willen und die Fähigkeit hatte eigene Projekte, auch gegen widerstände durchzuboxen... Leider wird das heute noch schwerer sein als vor 30 Jahre, was bedauerlich ist.
Lyonesse:
Seit dem Eastwood seine Filme sehr erfolgreich selber produziert, wirft ihm wohl keiner mehr Knüppel zwischen die Beine.
Interessant ist die Wandlung Anfang der 90er, wo Eastwood anscheinend beschloß, von jetzt an nur noch sehenswerte Filme zu drehen (denn die eine oder andere Gurke war vorher schon dabei).
Robert:
Ich behaupte ja nicht, das der neue True Grit schlechter ist, ich sage nur das für mich keiner der beiden Filme den anderen komplett übertreffen kann.
Ansonsten +1 für Lyonesse:
Curt Jürgens hatte eine ähnlich beeindruckende Ausstrahlung, wie der Duke.
Egal, ob als Held(z.B. Duell im Atlantik), Antiheld(Schinderhannes), oder Schurke(Der Spion, der mich liebte).
Ich finde die von den beiden dargestellten Charaktere auch sympathischer, als die von Eastwood(egal, ob Cop, Cowboy oder sonstwas).
Nicht, das der Schauspieler schlecht wäre, er lacht einfach zu selten und wenn er eine Schwäche zeigt, dann ist es Rachsucht oder Geldgier.
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