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[Burning Empires] Werkschau

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oliof:
ich glaub ich such mal, wo wir das abspalten können …

Dirk Remmecke:

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--- Zitat von: TAFKAKB am 20.03.2011 | 08:12 ---Übrigens: meine Tochter ist auch großer Fan von Mouseguard. Und nicht nur sie. Der erste Band der Comics wird im Kindergarten seit Wochen kollektiv mit Begeisterung gelesen und zerfleddert
--- Ende Zitat ---

Im Kindergarten?

Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, meinem Sohn Mouse Guard auch nur zu zeigen, weil der Stil doch schon ziemlich düster ist...
Aber wo wir schon bei Comics sind:

Wenn das mit der Umsetzung der Comics (Thema und Erzählstruktur) stimmt, dann ist BE in Deutschland kaum spielbar. Wer kennt denn die Comicvorlage? Aus dem BE-Buch erfährt man etwas über den Hintergrund und die Handlung, aber nicht über die Details, die (Lese-)Stimmung und die Erzählweise. (Comic ist ja auch nicht gleich Comic; Eisner ist nicht Otomo ist nicht Moeller.)

Das klingt mir so, als hätten wir hier das Storygame-Äquivalent der späteren Chainmail/D&D-Rezeption.
Viele Leute gehen ohne Kenntnis der Vorlage/Inspiration an das Spiel heran (hier: Iron Empires und die Implikationen durch die Erzählweise des Mediums Comic; dort: Wargames und implizierte Funktion des Referees) und nehmen eine Neuinterpretation der vom Autor gewünschten Spielidee vor.

Bei D&D hat es zu Metaplots und Detailregeln geführt - wozu führt es bei Burning Empires?
(MSch, TAFKAKB und Settembrini scheinen in seltener Eintracht zu sagen: gleich was anderes spielen, so wie Stafford, St.Andre, Rein*Hagen und Kiesow sagten: gleich was anderes spielen.)

Humpty Dumpty:
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--- Zitat von: Dirk Remmecke am 24.03.2011 | 18:52 ---Im Kindergarten?

Ich bin noch nie auf die Idee gekommen, meinem Sohn Mouse Guard auch nur zu zeigen, weil der Stil doch schon ziemlich düster ist...
--- Ende Zitat ---
Ja, die Stimmung ist etwas düster, aber das kommt hauptsächlich über die Sprache und den Plot. Darauf gehe ich kaum ein. Der Comic funktioniert bei den Kids neben dem Visuellen auch über die Haptik, denn das Ding lässt sich von Kinderhänden wunderbar blättern. Der Stil ist ja ansonsten eher niedlich, bisweilen dramatisch (Überfall der Krabben, Kampf mit Schlange) und eigentlich nur einmal etwas schlimmer (Krähe verliert Auge), doch auch das ist noch im Rahmen. Die Mädels finden eh hauptsächlich die Mäuse süß und interessieren sich weniger für die Kämpfe, sondern mehr für die sozialen Interaktionen zwischen den Mäusen und spielen dann selbst Maus.

Ansonsten: die Comics zu Burning Empires fand ich schon nicht so wahnsinnig umwerfend. Vielleicht hat mir das ja bereits den Zugang zum Rollenspiel verbaut. Hab zwar versucht, mich bei der Lektüre davon freizumachen, aber so ganz leicht ist das ja dann doch nicht.

oliof:
Die Comics hab ich in beiden Fällen vor den Rollenspielen gelesen … hat nix genützt (ich fand IE aber ganz gut).

Settembrini:
Der Link zu meiner BE Rezi ist ja wegen Umszugs kaputt, hier der Neue, weil ich es aus Zufall gerade rausgesucht habe:

https://hofrat.rsp-blogs.de/2007/02/18/and-the-flames-went-higher/

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