Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk
Feuersänger:
Ja, wobei das ja schon ein ziemlicher Wink mit dem Zaunpfahl wäre.
Ich bin jetzt nicht so der Experte für den Erastilglauben; bei mir hat's nur dazu gereicht, dass ich meinen aufgrund der Favoured Weapon ausgewählten Erastilkleriker wieder ad acta gelegt habe, nachdem mir klar wurde was Erastil für ein langweiliger alter Arschbacken ist. =D
Ich dachte da jetzt an _ungefähr_ sowas: die SCs stolpern irgendwo über ein Findelkind. Wenn die Gruppe halbwegs Gut ist, werden sie es wohl nicht zum krepieren zurücklassen. Die Spieler dürfen ruhig den Eindruck bekommen, du willst ihnen das Balg aufhalsen, damit immer jemand darauf aufpassen muss. Umso dringender werden sie versuchen, es wieder loszuwerden. Ein Waisenhaus gibt es am Ort aber nicht. Aber vielleicht kommen sie dann auf die Idee -- oder rückst zähneknirschend mit der Info raus -- dass die Erastilkirche mit ihrem Fokus auf Gemeinschaft und Familie sich auch elternloser Kinder annimmt.
Natürlich ist das nicht idiotensicher. Die Spieler könnten auch auf die Idee kommen, direkt im Ort eine Familie mit Kinderwunsch zu suchen, und derjenigen die Adoption noch mit ein paar Goldmünzen obendrauf zu versüßen. Ah, aber dem könntest du vorbeugen, wenn das Kind einer "Minderheitenrasse" angehört (z.B. Halb-Ork), fällt mir gerade ein. ;)
Slayn:
Naja, der Erastil-Glaube ist eigentlich sehr interessant gestaltet, weil es zwar eine "Naturgottheit" ist, aber auch primär ein Gott der Zivilisation, der den Völkern positiv gesonnen ist. Nennen wir ihn mal: "Gott der Dörfer und des Ländlichen Raums" (aka Niederbayern/Meckpomm).
Adäquate Themen hier haben schon etwas "Altherrenhaftes" an sich, etwa das gemeinsame Jagtwochenende, die traditionelle Fuchsjagt, viel Getue um den Bogen, halt "Landleben" mit Trchten und so. Es würde auch zu Erastil passen so richtig traditionelle Hinweise zu geben.
Mentor:
Frage: Ein Druide hat einen Wolf als Companion. In wie weit kann der Druide von seinem Wolf erwarten, dass dieser Feinde wittert und sozusagen als auto-detect-danger im Dungeon funktioniert? Muss man dem Wolf erst sowas wie "gib acht" als Kommando lernen? Ist das ähnlich wie z.B. Trap-Sense oder Secret-Door-Detection zu handhaben, und der GM würfelt laufend geheim, obs was zu wittern gibt? Ist der Wolf evtl. im Dungeon ständig nervös, und damit nur am Knurren, auch wo nix ist?
Slayn:
--- Zitat von: Mentor am 21.02.2015 | 14:43 ---Frage: Ein Druide hat einen Wolf als Companion. In wie weit kann der Druide von seinem Wolf erwarten, dass dieser Feinde wittert und sozusagen als auto-detect-danger im Dungeon funktioniert? Muss man dem Wolf erst sowas wie "gib acht" als Kommando lernen? Ist das ähnlich wie z.B. Trap-Sense oder Secret-Door-Detection zu handhaben, und der GM würfelt laufend geheim, obs was zu wittern gibt? Ist der Wolf evtl. im Dungeon ständig nervös, und damit nur am Knurren, auch wo nix ist?
--- Ende Zitat ---
Zwei Dinge:
- Die Natur des Wesens
- Tricks
Du kannst deinen Companion bestimmte Dinge beibringen, andere macht es von selbst. Ein Wolf _wird_ Dinge wahrnehmen, so oder so, er ist ja ein Lebewesen. Was danach kommt wird von den beigebrachten Tricks bestimmt.
Mit Perception, Survival und Scent ist die Wahrnehmung ziemlich gut abgedeckt.
Mentor:
--- Zitat von: Slayn am 21.02.2015 | 14:48 ---Ein Wolf _wird_ Dinge wahrnehmen, so oder so, er ist ja ein Lebewesen.
--- Ende Zitat ---
Ja schon, aber wie würdest du das konkret handhaben? Warten, bis der SC fragt "bemerkt mein Wolf was" (was der SC dann alle 5 Schritt machen wird)? Oder Pauschal bei jeder Ecke im Dungeon auf Perception auf den Wolf würfeln, ob er dank Wolfsinne im nächsten/übernächsten/überübernächsten Raum schon was wittert? Im Gegensatz zu Trapdetection wird der Wolf ja weiter als 20" was wittern können ...
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