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[Pathfinder] Regelfragen und Smalltalk

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Heptor Coleslaw:
Danke für die schnelle Antwort.

Ich hätte noch eine Frage:
Wenn bei Pathfinder ein Magier einen Zauber wirkt, der mit Zeitaufwand "1 Standard-Aktion" angegeben ist, dann fasse ich das so auf, dass die Zauberwirkung sofort erfolgt.

Beispiel: der Zauber "Magisches Geschoss" wird von einem Magier als Standard-Aktion in Runde 1 gewirkt. Die Wirkung des Zaubers setzt dann im selben Zug ein und es wird noch in dieser Runde der Schaden von den TP des Gegners abgezogen.

Das bedeutet doch, dass die Konzentration für Zauber mit Zeitaufwand "1 Standard-Aktion" und Wirkungsdauer "Augenblicklich" niemals von einem Gegner gestört werden kann?

Ist das so korrekt?

Feuersänger:
Fast. Es gibt ein paar Ausnahmen:
- der Caster wird derzeit von Ongoing-Schaden betroffen, wie Melf's Acid Arrow. Dann ist ein Concentration Check fällig.
- ein Gegner hat eine Ready Action angesagt, um den Caster zu unterbrechen. Beispielsweise "Wenn ein Gegner anfängt zu zaubern, knall ich ihm eine mit der Armbrust rein". Gelingt der Angriff, muss der Caster wiederum Concentration gegen den üblichen durch Schaden modifizierten DC würfeln.

Aber grundsätzlich sind das natürlich beides starke Ausnahmefälle; es ist schon Fakt dass es sehr schwierig ist einen Caster beim Zaubern zu stören, was insgesamt als ziemlich großer Faktor zur Caster Supremacy in der 3E beiträgt.

Heptor Coleslaw:
Danke Feuersänger!
Du bist ja ein wandelndes Pathfinder Lexikon.
Danke auch an Rhylthar!

Ich spiele nur unregelmäßig Pen&Paper. Und wenn dann bisher Pathfinder. Leider habe ich nicht immer alle Regeln parat. Tatsächlich habe ich eben sogar das Regelwerk konsultiert, aber leider sind die einzelnen Regeloptionen dort zwar umfangreich dokumentiert, aber die taktischen Zusammenhänge und Möglichkeiten, die die einzelnen Regeln im Gesamtsystem bieten, sind schwer zu erkennen.

Ich habe gerade meine erste Midgard M5 Runde hinter mir und bin doch sehr angetan.
Es gibt weniger Regeloptionen, aber die sind einfach zu merken und zu beherrschen und greifen taktisch sehr gut ineinander.
Ich versuche gerade zu verstehen, warum die Midgard Regeln taktisch so herausfordernde Kämpfe bieten. Dazu will ich die taktischen Möglichkeiten im Kampf beider Systeme verstehen.

Vielen Dank für Eure schnelle und kompetente Hilfe.

Gruß Heptor

Joyride:

--- Zitat ---Fast. Es gibt ein paar Ausnahmen:
--- Ende Zitat ---

War wahrscheinlich zu selbstverständlich:
Der zaubernde Charakter setzt sich natürlich auch Gelegenheitsangriffen (AoO) von Nahkämpfern aus, die sein Feld bedrohen.
Und wenn der Angriff trifft, muss er auch auf concentration würfeln.

Joyride

Feuersänger:
Naja, wer so blöd ist nicht defensiv zu zaubern wenn er AoOs ziehen würde, hat's auch nicht besser verdient.  >;D

--

Edit
@Heptor:
Ich kenne nun M5 nicht (das letzte Midgard, das ich je probiert habe, war iirc M2) und weiß daher nicht, welchen taktischen Tiefgang das hat.
Bei PF ist dieser aber durchaus gegeben -- vermutlich aber sogar schon etwas weniger als in D&D 3.5. (PF hat ein paar 3E-Mechanismen gestreamlined.)
Aber ich stimme absolut zu, dass es wirklich ein ziemliches Regelmonster ist. Es kommt auch bei unserer Runde immer wieder vor, dass auf einmal mitten im Kampf das Geschehen mit lautem Knirschen zum erliegen kommt, weil irgendeine Aktion die Anwendung einer Regel verlangt, die keiner auswendig parat hat. Ich würde schätzen, dass das in vielen Fällen auf die unzähligen Zustände zurückzuführen ist, die alle irgendwas anderes machen.

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