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Battle: Los Angeles
Thot:
Naja, in der menschlichen Geschichte finden Invasionen aus einer überschaubaren Anzahl Gründen statt:
[*] Eine reiche Zivilisation soll gefälligst ihren Reichtum an die barbarischen Nachbarn abgeben. Das will sie nicht, also fallen die Barbaren in das Kerngebiet der Zivilisation ein. Das dürfte bei Aliens, die interstellare Distanzen zurücklegen und dann auf der heutigen Erde ankommen, wohl auszuschliessen sein.
[*] Eine selbsternannte Elite im Kerngebiet einer Zivilisation will mehr Macht, Einfluss und Geld innerhalb ihrer Gesellschaft und überfällt daher weniger zivilisierte Nachbarn, um sie auszurauben und zu versklaven. Nur, wer interstellare Raumschiffe bauen kann, kann auch Roboter (als Sklaven) bauen und Rohstoffe aus Asteroiden abbauen. Dürfte hier also auch flach fallen.
[*] Eine Volksgruppe braucht dringend einen halbwegs tauglichen Lebensraum, meist weil sie von einer anderen, noch stärkeren Volksgruppe aus ihrem angestammten Siedlungsgebiet vertrieben wurde. Das ergäbe noch am meisten Sinn, und es würde auch erklären, wieso die Aliens unseren Planeten nicht aus dem Orbit zu Glas bomben. Allerdings bedeutet es, dass die Aliens keine O'Neill-Koloniezylinder oder dergleichen bauen können, um sich neuen Lebensraum im Weltall zu schaffen. Sie sind also vergleichsweise primitiv und/oder arm. Und nicht besonders helle, denn wenn man auf der Erde Lebensraum suchen würde, würde man erstmal in Afrika anfangen, da gibt es weniger Gegenwehr.
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Habe ich irgendwas zu erwähnen vergessen?
YY:
Aber Weltraumhabitate brauchen einen gewissen Aufwand, um am Laufen gehalten zu werden - Planeten sind einfach da, und die Größenordnungen sind auch ganz andere...
Das Erobern von für die eigene Spezies ohne weiteres Zutun bewohnbaren Planeten ergibt bis zu einem sehr hohen Techlevel durchaus Sinn.
--- Zitat von: Thot am 18.04.2011 | 16:05 ---Und nicht besonders helle, denn wenn man auf der Erde Lebensraum suchen würde, würde man erstmal in Afrika anfangen, da gibt es weniger Gegenwehr.
--- Ende Zitat ---
Nein, man fängt bei den militärisch dicksten Brocken an, damit die so wenig Reaktionszeit wie möglich haben, um Gegenmaßnahmen zu starten.
Aber die "offizielle" Begründung im Film (in der Tat nur am Rande erwähnt) ist jene, dass die Herren Außerirdischen Wasser als Treibstoff für ihren Kram nutzen und es auf der Erde flüssiges Wasser gibt, was angeblich ein Riesenvorteil sein soll...
Thot:
--- Zitat von: YY am 18.04.2011 | 16:34 ---[...]
Nein, man fängt bei den militärisch dicksten Brocken an, damit die so wenig Reaktionszeit wie möglich haben, um Gegenmaßnahmen zu starten.
[...]
--- Ende Zitat ---
Also, wenn die militärische Technologie der Aliens irgendwelchen Naturgesetzen folgt, dann gilt doch zunächst mal, dass ein Brückenkopf vor Ort ausnehmend nützlich ist, und Ressourcen zum weiteren Bau von militärischer Ausrüstung sollte man nach so einer langen Reise auch erstmal haben.
Und um ehrlich zu sein: Afrika ist riesig... vielleicht reicht der Platz dort ja für die Aliens, mit denen man dann friedlich Handel treiben und von ihrer Technologie profitieren könnte... so würden zumindest manche argumentieren, frei nach dem Motto, Afrika ist bereits verloren, aber wenn wir mit diesen weit überlegenen Aliens Frieden schliessen, können wir eine Menge gewinnen!
Und das müsste nicht mal ein Trugschluss sein...
Erdgeist:
Thot, du gehst von halbwegs intelligenten Aliens bzw. Invasoren aus. Wären sie dies aber, hätten sie zunächst mal einen Erstschlag gemacht, am besten in Form eines Orbitalbombardements, bei dem die eigenen Truppen nicht mal in Gefahr geraten. Wer die Technologie besitzt, zwischen den Sternensystemen zu reisen, sollte dazu in der Lage sein, möchte man annehmen.
Nein, mit intelligenter Vorgehensweise der Aliens sollte man bei diesem Film nicht ankommen.
Thot:
Orbitalbombardement ist, derart flächendeckend eingesetzt, allerdings ziemlich schlecht für die weitere Verwendbarkeit des eroberten Territoriums...
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