Pen & Paper - Spielsysteme > Savage Worlds
Was ist der Grund für die enttäuschten Kunden von Savage Worlds?
Zoidberg:
--- Zitat von: Abd al Rahman am 4.05.2011 | 09:15 ---Das würde ich gerne mal sehen. Ich kann's mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, bezweifel die Aussage aber natürlich nicht. Ich würde es nur gerne mal miterleben :)
--- Ende Zitat ---
Das ist kein Problem. Unser größter Kampf waren ca. 125 Beteiligte und er dauerte ein wenig über 3h. 30+ Beteiligte haben wir des öfteren. Probiers einfach mal in Deiner Midgardrunde. Es ist natürlich so, daß man keine Scheu haben darf und sich an die Tipps von Zornhau hält (z.b. ausreichend Würfel bereithalten und große Gruppen auf einmal ziehen und würfeln) Nicht jedes Rollenspiel muß zum kleinen Kammerschauspiel werden. Mit SW gehen auch große Blutopern. :)
Abd al Rahman:
Mid Midgard macht ein Kampf mit um die 30 Beteiligten beim Figurenschubsen noch Spass. Allerdings nicht, wenn alle 30 hochgradige Kämpfer mit entsprechend viel Ausdauerpunkten und noch Zauberer dabei sind.
Ludovico:
Also ich hab SW gespielt und finde, dass das System macht, was es machen soll. Es war nun nicht gerade eine Erleuchtung oder sowas, sondern ich sehe es als grundsolides RPG, was sich nicht groß von anderen abhebt.
Ein Punkt, der mich sehr gestört hat und dafür sorgte, dass ich aufhörte, mir Settingbände zu holen, ist die kompromierte Form eben dieser Bände.
Ich mag Kurzgeschichten, auch gerne ausgiebigere Hintergrundbeschreibungen.
Die beiden SW-Settingbände, die ich mein Eigen nenne (Necropolis und SuSk) halten sich eher kurz und knapp mit Hintergrundbeschreibungen und liefern eher Plotpointkampagnen, die auch imho auf das wesentliche reduziert zu sein scheinen (Kurze Beschreibung der Umgebungen, Kämpfe und Probenschreibungen).
Dieser Stil sagt mir persönlich nicht so zu.
Hellfrost soll zwar in eine andere Kerbe schlagen, aber es gibt da draußen so viele schöne RPGs, die in ähnlichen Settings spielen, dass ich nicht einsehe, weiteres Geld auszugeben. Immerhin hab ich noch immer Desolation und das spricht mich durch und durch an.
OldSam:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 4.05.2011 | 09:46 ---Bei großen Massenkämpfen ist SW ähnlich schnell wie TableTop Systeme (z.B. Warhammer 40k).
--- Ende Zitat ---
hehe, wobei hier ähnlich schnell auch ähnlich langsam heissen könnte, oder? ;)
Wirklich große Massenkämpfe (spätestens bei Schlachten mit Hundertschaften), sind ja auch mit einem mid-scale Kampfsystem für nen Rollenspielabend zeitlich normalerweise nicht mehr sinnvoll, weil das immer viele Stunden dauert... Im Prinzip ist es dann recht schnell auch kein Rollenspiel mehr, sondern wirklich Wargaming (was natürlich ebenfalls Spaß macht, aber nen anderer Spieltyp ist) - in solchen Fällen finde ich jedenfalls für "Rollenspiele" den Einsatz eines "großen" Mass Combat Systems mit Abstraktion (inkl. Einfluss der Spielerhandlungen) viel sinnvoller...
Oberkampf:
--- Zitat von: Ludovico am 4.05.2011 | 17:09 ---Ein Punkt, der mich sehr gestört hat und dafür sorgte, dass ich aufhörte, mir Settingbände zu holen, ist die kompromierte Form eben dieser Bände.
Ich mag Kurzgeschichten, auch gerne ausgiebigere Hintergrundbeschreibungen.
Die beiden SW-Settingbände, die ich mein Eigen nenne (Necropolis und SuSk) halten sich eher kurz und knapp mit Hintergrundbeschreibungen und liefern eher Plotpointkampagnen, die auch imho auf das wesentliche reduziert zu sein scheinen (Kurze Beschreibung der Umgebungen, Kämpfe und Probenschreibungen).
Dieser Stil sagt mir persönlich nicht so zu.
--- Ende Zitat ---
Die Settingsdarstellung und die PPKs sind z.B. etwas, das mich an SW wirklich begeistert. Ausreichend Hintergrund und eine zielorientierte Kampagne, aber enorm viel Platz für eigene Ideen, Eigenkreationen und eigene Darstellung. Ich wette, dass "meine" Suskie-Zwerge sich atmosphärisch fundamental von den Zwergen anderer Suskie-SLs unterscheiden, weil jeder da seine individuellen Vorlieben auspacken darf. Klasse :d
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