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Mass Effect 3

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Cú Chulainn:

--- Zitat von: rayen am 12.03.2012 | 10:41 ---Ich Spoilere auch mal mit, nachdem ichs seit gestern Abend durch hab.
Das Spiel war trotz allem Weltklasse, und hat mir enorm Spaß gemacht.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Also, eigentlich hätte eine Serie wie Mass Effect ein besseres Ende Verdient.
Der Cerberus Attentäter war so nötig wie ein Kropf, und hatte ja nichtmal eine Wirkliche Rolle im Spiel. Ich hab mir da wesentlich mehr erwartet. Einen Wiederkehrenden Gegner bei Missionen zB oder einen Anti Sheppard.
Der Unbekannte starb wie Saren, und kann so schlau nicht gewesen sein.
Die Auswahl war von der Idee her Ok aber nicht überragend. Die ganze Tegel Geschichte hat mir schon nicht so gut gefallen. Ich mein, alle Hoffnung liegt auf etwas von dem ich nie was gehört habe und dessen Funktion sich mir nicht erschließt. Klar, damit überzeug ich eine Galaxie von sich Hassenden Rassen mir zu folgen. Das hätte ausgebaut gehört. Synthese war für mich von den 3 Möglichkeiten die interessanteste, ich hätt nur gern einen kleinen Ausblick auf die Folgen gehabt.

Wie aber kam Ashley, die in meinem Team war (Aber eigendlich das gesamte Team, das zu meiner Auswahl noch unten war), von der Erde auf die Normandy, und wieso flüchtet mein Flaggschiff durch ein Portal, während die Reaper noch nicht besiegt sind.
Mir gefiel aber das Erzähler Ende nach dem Abspann.

Aber wie gehts jetzt weiter, keine Portale mehr, keine Rückflugmöglichkeit eine ganze Galaxie gestrandet mit Reapern im Gastfreundlichsten Sektor der Galaxie.
Und kaum noch Möglichkeiten für andere Spiele im Mass Effect Universum. Auch ein Pen&Paper wird schwer wenn es die Reaper-Lösung miteinbezieht. Da hätte mir ein Borg Ende mehr gefallen. Töte die Reaper Königin und vernichte sie damit, oder Zerstöre ihre Einigkeit, etwas, das die Portale intakt lässt.

--- Ende Zitat ---

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ich kann dich verstehen. Vor allem Kai Leng, der Attentäter, war ein absoluter Griff ins Klo, meiner Meinung nach. Wenn ich schon einen Anti-Sheppard etablieren möchte, muss ich ihn.. na ja, etablieren und kann ihn nicht wie einen fancy Circus-Clown aus der Box springen lassen. Seine Auftritte waren nicht nur unglaubwürdig, sie haben den Spieler auch schlichtweg verarscht, indem sie keine Möglichkeit der Intervention gelassen haben. Wenn man dabei zusehen muss, wie ein Charakter, den man nicht kennt und der durch sein Erscheinen viel zu nah' am Nerdklischee eines kewlen Assassinen klebt, immer wieder dazwischen funkt und den als Helden und verdammt nochmal fähigen Soldaten, Commander und Anführer etablierten Shepard wie einen unbedarften Affen aussehen lässt, nagt das einfach an den Nerven.

Ich hätte mit Versagen leben können, sogar damit, dass mir ein Charakter voraus ist. Warum hat man es nicht so gedreht, dass der Illusive Man den, den man bei Virmire im ersten Teil geopfert hat, als Cyborg wiederkommen lässt, um ihn gegen Shepard zu schicken? Das hätte sogar noch moralische Komponenten eingefüht, einen tiefen Konflikt, ähnlich zu dem, den die Protheaner mit ihren indoktrinierten Freunden, Kumpanen und Verwandten hatten (Collectors). Was wäre es geil gewesen, wenn der Attentäter von Cerberus sich als Kaidan Alenko entpuppte, der im epischen Endkampf gegen Shepard seine Erinnerung zurückgewinnt und sich vielleicht opfert, um Shepard den Zugang zum Catalyst zu ermöglichen. Aber nein, dieser selten dämliche Fanfic-Assassine musste natürlich unbedingt noch reingekloppt werden. Wenn ich solche Charaktere brauche, spiel ich MGS.

Ja, wie gesagt, dass die Portale zerstört wurden hat im philosophischen Sinne Bestand aber es verhindert natürlich eine konsequente Weiterführung und die Enden waren natürlich absolut unbefriedigend. Ich weiß auch nicht, wie du es im P&P weitermachen kannst.. vielleicht die Ankunft der Reaper noch ein wenig verzögern oder den tatsächlichen Krieg ausgiebig ausspielen? Sonst schreib' halt die Geschichte um und mach das Ende, dass dir am besten passt.

Und gerade der Erzähler gefiel mir nicht. Das Ende hat nicht der devise "show, don't tell" gefolgt, die die Spiele zuvor hatten. Niemand muss mir erzählen, dass Shepard ein Held war, ich will es sehen, mit allen Konsequenzen.


--- Zitat von: DerGauck am 12.03.2012 | 11:10 ---Wie lange haben denn die Leute die es schon durch haben so dran gesessen?

--- Ende Zitat ---

Ca. 25/27 Stunden, allerdings habe ich auch nicht alle Nebenquests gemacht und den Multiplayer nicht gespielt, wodurch ich natürlich ein denkbar schlechtes Ende bekommen hab...

Teylen:
Man muss den Multiplayer Modus spielen wenn man ein besseres Ende bekommen moechte?  :o
[Bitte um moeglichst spoilerfreie Antworten ^^;]

Wawoozle:
Nein... nur mehr Nebenmissionen und Planetenscans erledigen.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Wir wollten eigentlich nach dem Ende von ME3 mit unserer RPG Runde ansetzen, was mit der Zerstörung der Relays natürlich völlig Banane ist. Von daher werden wir das Ende also eh umbauen müssen :D

Ich persönlich bin, was das Ende angeht, etwas zwiegespalten. Unter dem Aspekt betrachtet das man eine Reihe abschliessen wollte ist es okay. Natürlich hätte man es selbst dann noch besser machen können, keine Frage.

Ich hatte ab dem Geballer von Harbinger den Eindruck als hätte BioWare das Ende outgesourced und irgendjemanden machen lassen der von der ganzen ME Reihe keine Ahnung hatte aber dafür zu viel DeusEx gespielt hat.

Cú Chulainn:

--- Zitat von: Wawoozle am 12.03.2012 | 11:40 ---Nein... nur mehr Nebenmissionen und Planetenscans erledigen.

--- Ende Zitat ---

Und muss darauf achten, dass man nicht alle Nebenmissionen machen kann, wenn man zu schnell zu weit in der Hauptstory voran geht. Außerdem sind das größtenteils "fetch"-Quests, die man entweder nebenbei mal machen kann, oder die auf die Nerven gehen, je nachdem, wie man es empfindet.


--- Zitat --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Wir wollten eigentlich nach dem Ende von ME3 mit unserer RPG Runde ansetzen, was mit der Zerstörung der Relays natürlich völlig Banane ist. Von daher werden wir das Ende also eh umbauen müssen :D

Ich persönlich bin, was das Ende angeht, etwas zwiegespalten. Unter dem Aspekt betrachtet das man eine Reihe abschliessen wollte ist es okay. Natürlich hätte man es selbst dann noch besser machen können, keine Frage.

Ich hatte ab dem Geballer von Harbinger den Eindruck als hätte BioWare das Ende outgesourced und irgendjemanden machen lassen der von der ganzen ME Reihe keine Ahnung hatte aber dafür zu viel DeusEx gespielt hat.

--- Ende Zitat ---

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Wie gesagt, für sich gestellt, war es okay so. Aber ich bin deiner Meinung, was die outsourcing-Sache angeht. Und es hat einfach mal keinen Unterschied am Ende gemacht, ob und wie viele war assets man nun hatte, man hat weder die Flotten gesehen, noch irgendeinen Impact der Entscheidungen von zuvor. Das war wirklich unter aller Sau, vor allem weil sie das Gegenteil versprochen hatten.

Blackice:
Habs nu auch durch . Bin durchweg begeistert . Das ende ist ei  wenig wirsch meiner meinung nach nicht durchdacht . Viele ecken und kanten an dene es jeder handlungslogik fehlt . Aber sonst alles bombe findsch geil das spiel.und hat sich gelohnt . Hatte 24h spielzeit . Leider hab ich wohl einige neben missionen verpasst dadurch das ixh ohne nen me2 savegame gestartet habe .

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