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DSA mit FATE?
Scimi:
Bei manchen Verwandlungen ist die Gestalt festgelegt, bei anderen aber nicht. Der Salander zum Beispiel verwandelt in jedes normale Wesen, was einem einfällt.
--- Zitat von: Stufferhelix am 29.06.2011 | 14:59 ---Bei DSA ist es so, dass das Opfer bei einem Salander sich nicht an seine menschliche Gestalt erinnert während es verzaubert ist. Beim Adlerschwinge behält der Magier seine menschlichen Sinne Verstand (nur Elfen steigern sich da etwas zu sehr rein... ;D).
--- Ende Zitat ---
Das Opfer beim Salander hat die geistigen Fähigkeiten des Wesens, in das es verwandelt wurde, verliert dadurch aber nicht seine Motivation und kann z.B. Freund und Feind auseinanderhalten. Bei einem Regenwurm kann das sehr rudimentär sein, aber man kann Leute ja auch in Goblins oder Zwerge verwandeln. Oder sein Pferd in einen Menschen.
Mir geht es aber eigentlich überhaupt nicht so sehr darum, die Beschränkungen und Details der einzelnen Zauber genau nachzubilden. Mir geht es darum, dass bei DSA weitreichende Verwandlungen ziemlich problemlos möglich sind, weswegen das in FATE-DSA mitübertragen werden sollte.
Was die Sache bei DSA sehr einfach macht, ist, dass es ein umfangreiches Bestiarum mit Tierwerten gibt. Anstatt groß mit Punkten herumzufummeln, wird der Charakter einfach in das Tier verwandelt und der Spieler kann einfach dessen Werte übernehmen. Wenn man davon ausgeht, dass für FATE auch solche Werte zur Verfügung stünden, könnte man die auch einfach übernehmen, wenn der Zauber gelingt.
Bei anderen Verwandlungen (wie beim Gjalskerländer Tierkrieger oder Leib aus (Element) müssen dann sicherlich wieder Punkte geschoben werden.
Interessant finde ich auch den Paralysis: Der nimmt ja quasi Leute aus dem Spiel, ohne dass sie negative Folgen oder Schaden erleiden. Das heißt, ein Charakter ist nach FATE-Regeln Taken Out, ohne dass da Schaden oder Konsequenzen erzeugt werden.
Stufferhelix:
Wenn man bei Fate in einem Konflikt ist und dem Gegner keine Schaden zufügen möchte dann macht doch ein Manöver um dem Gegner einen Aspekt aufzuerlegen - so würd ich auch den Paralü handhaben.
Hm sollte es zu einer Probe kommen während man in Tiergestalt ist könnte man dann nicht den Skill des Zauberers, mit dem er Magie wirkt, verwenden? Oder man gibt der Tiergestalt passende Skills in Pyramidenform - der höchste Wert entspricht der Zaubernfertigkeit des Magiers. Die Tiergestalt eines Zauberkundigen der Zaubern als höchsten Wert hat wäre dann genauso stark wie der Zauberkundig... hm.
Scimi:
--- Zitat von: Stufferhelix am 29.06.2011 | 18:49 ---Wenn man bei Fate in einem Konflikt ist und dem Gegner keine Schaden zufügen möchte dann macht doch ein Manöver um dem Gegner einen Aspekt aufzuerlegen - so würd ich auch den Paralü handhaben.
--- Ende Zitat ---
Beim Paralysis ist es ja so, dass der Gegner gar nichts mehr tun kann, dafür aber auch völlig unverletzlich ist. Zum Beispiel kann man sich ja auch selbst versteinern, um sich vor Fallschaden aus großer Höher zu schützen.
Ich frage mich, ob es irgendwie Sinn macht, einfach ein automatisches Taken Out auf den Gegner legen zu können - er ist aus dem Kampf raus, hat dadurch aber erstmal keine Nachteile.
--- Zitat von: Stufferhelix am 29.06.2011 | 18:49 ---Hm sollte es zu einer Probe kommen während man in Tiergestalt ist könnte man dann nicht den Skill des Zauberers, mit dem er Magie wirkt, verwenden? Oder man gibt der Tiergestalt passende Skills in Pyramidenform - der höchste Wert entspricht der Zaubernfertigkeit des Magiers. Die Tiergestalt eines Zauberkundigen der Zaubern als höchsten Wert hat wäre dann genauso stark wie der Zauberkundig... hm.
--- Ende Zitat ---
Aber ob mich ein Novize oder ein Erzmagier in ein Schwein verwandelt, macht ja keinen Unterschied, da ich immer die Werte eines normalen (wenn auch recht cleveren) Schweins habe. Ich denke, es wäre einfacher, Tierwerte festzulegen und die dann einfach mit dem Aspekt "Schwein" oder so zu übergeben.
Generell würden ja sowieso Tierwerte gebraucht, weil Tiere mit zu den häufigsten DSA-Gegnern gehören. Ich würde denen einfach nach "Gefährlichkeit" einen Höchstskill geben und dann für jede Skillstufe einen Skill aus einer speziellen Tierskillliste vergeben, die im Prinzip die ganzen primitiveren Skills umfasst. Für ähnliche Tiere sind die Skills immer gleich, Besonderheiten einer Tierart können ad hoc mit Stunts (Giftigkeit, Hinterhalt, Sturmangriff etc.) und Aspekten ("Drache", "Wolf" etc.) modelliert werden.
Yehodan ben Dracon:
Ich fände es auch sehr befremdlich, wenn ich eine starke Kampfsau (hihi) in ein Schwein verwandele, um ihn aus dem Kampf zu haben und diese mich dann weiter mit Skillwert 5 angreifen kann. Da habe ich überhaupt nichts gewonnen als Zauberer, es sei denn, ich nutze für die Verteidigung den Free Tag (+2 auf Abwehrwurf, weil der Gegner ja "nur" ein Schwein ist). Das überzeugt mich nicht.
Convert the Setting, not the Rules!
Vielleicht ist es in Das Schicksal Aventuriens einfach nicht möglich, jemanden spontan in ein Tier zu verwandeln, sondern man benötigt dafür immer Vorbereitung (sprich: Thaumaturgie). Die Möglichkeit, es zu tun, bleibt ja regeltechnisch vorhanden, aber eben nicht im Kampf. Und für die richtigen Cracks der Verwandlung, die sich drauf spezialisiert haben, sollte es möglich sein, das Ritual doch in zwei, drei Exchanges rauszuhauen. Die haben dann ja auch entsprechende Boni oder gar Foki bzw. alchemistische Hilfsmittel.
Yehodan ben Dracon:
Und noch etwas: Um die Attraktivität der Fertigkeit Astralkraft zu erhöhen, kann man diese Fertigkeit auch zum Gegenwürfeln gegen magische Angriffe/Manöver verwenden. Starke astrale Personen sind i.d.R. auch mit einem stärkeren "Panzer" ausgestattet. Das macht die Fertigkeit evtl. auch für andere Helden interessant. Oder der Held muss ein Talent wählen, das es ihm erlaubt, statt Astralkraft auf Selbstbeherrschung oder Ausdauer zu würfeln.
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