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DSA mit FATE?

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LordOrlando:

--- Zitat von: Auribiel am  7.05.2012 | 22:16 ---(muss ich mir aber auch nochmal durch den Kopf gehen lassen, denn Memorabia :D ).

--- Ende Zitat ---
Wenn ichs recht bedenke würde der dann, mit weltlichen Mitteln, ca. 8 Schulstufen dauern ~;D

Yehodan ben Dracon:

--- Zitat von: LordOrlando am 26.04.2012 | 20:02 ---@ yehodan: ich hätte da noch eine Frage bezüglich Magie und Stunts. In DF kostet ja Evocation und thaumaturgy soviel refresh, dass man eigentlich einen Magier auf Good kaum spielen könnte und im Allgemeinen nur ganz wenig FP zu verfügung hat. Das fällt ja in eurem System weg, stunts gibts für einzelne Sprüche. Passt da das Ballancing noch?

--- Ende Zitat ---

Bislang hat sich niemand beschwert.
Mein Gedanke war ja der Gleiche wie Deiner: Der Verlust an Refresh/Fatepunkten führt letztlich nur dazu, dass die Spieler der Magier weniger Fatepunkte ausgeben werden. Da wir aber Fate ausprobieren wollen wollte ich eine andere Limitierung. Ich glaube, mit den zusätzlichen Fertigkeiten (pro "Merkmal" eine) habe ich etwas gefunbden, mit dem Magier 1. nicht immer das richtige zur richtigen Zeit können 2. Sich mehr Gedanken um die Art des Zauberspruchs machen müssen, als z.B. in Dresden Files ("Wie schaffe ich es jetzt, den Gegner zu bezwingen, obwohl ich nur gut im Merkmal Bewegung bin?").

Dazu ja noch der geistige (arkane Stressleiste nutzen wir nicht) Stress, der nur mittels hoher Aura-Fertigkeit abgemildert werden kann und schon geht der Saft schnell aus und wird anfällig für geistige Manipulation (nicht soziale, sondern richtiger Psychoscheiß).

Wir haben erst kürzlich auch klargestellt, dass Effekte wie Block bereits von Anfang an eine Stufe (Schwierigkeit) zugewiesen bekommen müssen. Möchte man einen sicheren Block aufbauen, muss man also schon 4+X aufbauen.

Xetolosch:
Wir haben uns ja schon einige Zeit Gedanken über Magie für freeFate gemacht. Haben uns dazu Dresden Files und das zu der Zeit noch englische freeFate Magic angeschaut.

Nach vielen hin und her, war freeFate Magic - was ja nun übersetzt und gedruckt verfügbar ist ;) - unsere erste Wahl. Wenig Regelaufwand. Sämtliche Zauberkundigen werden erstmal mit den selben Regeln behandelt. Die Regelung für Beschwörungen finden wir sehr gut. Gefährten nutzen wir auch für Vertrautentiere.

Da die Magieregeln jedoch nur Fertigkeitstausch vorsehen, mussten wir uns überlegen, wie man typische Zauber wie Dunkelheit usw. abhandelt. Solche Zauber lassen sich normalerweise mit einem Aspekt abbilden. Um nun diese Möglichkeiten auch magischen Charakteren zugänglich zu machen, ohne aber Seiten an zusätzlichen Regeln zu generieren, war das unser Ansatz.


* Weltliche Aktionen (Manöver, Block, Verteidigung, Volle Verteidigung, Angriff) können allesamt auch magisch genutzt werden. Keine zusätzliche Regelungen. Hier gab es schonmal die Diskussion zur Wirkungsdauer bzw. wie lange ein solcher temporärer Aspekt wirken soll. Dabei war glaube ich das Ergebnis, dass dieser bis zum Ende der Szene erhalten bleibt, vom Zauberer einmal kostenlos gereizt und anschließend gegen Fatepunkte weiter ausgenutzt werden kann.
Dadurch sind Zauber nicht mehr zwingend so lange wirksam, wenn man nicht die Fatepunkte dafür ausgibt.
* Langfristig wirkende Zauber (Imperavi mit längerer Wirkungsdauer, Paralü, ...) werden nicht als eine Probe (Wettstreit), sondern ein Konflikt ausgeführt. Wirkungsdauer entspricht der Heilungszeit der Konsequenz, die das Opfer dabei erleidet. Der Zauberer kann aber auch Stress nehmen, wenn das Opfer besser würfelt! Der Zauberer kann den Zauber (erfolgreich) beenden, wenn er die gewünschte Konsequenzstufe erreicht hat

@Yehodan:
Die Stärke eines Blocks sehe ich momentan noch etwas kritisch, wenn ich mir überlege damit z.B. Gardianum abzubilden. Ohne das bisher erprobt zu haben, wirkt das für mich eher schwach... Eine Grundschwierigkeit braucht man nicht unbedingt, da man anstelle dieser auch einfach die Erfolgsstufen zusammenzählen kann (also Grundschwierigkeit 0...).

LordOrlando:
J
--- Zitat von: Yehodan ben Dracon am  8.05.2012 | 07:40 ---Wir haben erst kürzlich auch klargestellt, dass Effekte wie Block bereits von Anfang an eine Stufe (Schwierigkeit) zugewiesen bekommen müssen. Möchte man einen sicheren Block aufbauen, muss man also schon 4+X aufbauen.

--- Ende Zitat ---
Ja, soweit ichs sehe kommts eben drauf an, wie stark man den block haben möchte, was dann gleichzeitig die Schwierigkeit darstellt, gegen die man anwürfeln muss. Für+2kann man die ganze Truppe innerhalb derselben Zone schützen. Rüstungsschutz kostet 2Punkte pro Zauberstufe. Das ganze kostet Zauberstufe -Aura geistigen Stress, richtig?

Yehodan ben Dracon:
Bsp. nach unseren aktuellen Regeln, die ja, was die Schwierigkeit angeht, auf DF aufbauen:

Gardianum für die ganze Gruppe (Auswahl von vier Personen)

Schwierigkeit 5 (Blockstärke) + 0 (erste Person) + 6 (drei Personen) = 11
Das macht entweder ein Ritual erforderlich (wegen der hohen Schwierigkeit) oder massiven Fatepunkteinsatz. Stress wird in Höhe von 1 + 11 - Aura angerichtet.

Gardianum für eine ganze Zone (umfasst auch Feinde!)

Schwierigkeit 5 (Blockstärke) + 0 (erste Person) + 3 (ganze Zone) = 8

Armatrutz für zwei Personen (Hier zählt jeder Punkt Rüstung doppelt, da der "Block" nicht gebrochen wird, wenn er übertroffen wird)

Schwierigkeit 6 (drei Punkte Rüstung) + 0 (erste Person) + 2 (eine weitere Person) = 8

So müsste das bei uns derzeit aussehen.

Zwei (für den Zauberer) einschränkende Fakten stellen sich heraus:
-Stress (je nach Aurawert) ist nicht gerade gering.
-die Schwierigkeit ist oft so hoch, dass sie nur mittels Ritual (Erfolge sammeln) erreichbar wird.

Gemein wird Magie, wenn man Zeit für sie hat und wenn man viele temporäre Aspekte erzeugen und ausnutzen kann (Günstige Sternkonstellation, Wahrer Name, Paraphernalia etc).

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